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Dienstag, 31. Juli 2007
Meeresbiologen bezeichnen sie als anthropogene Todeszonen. Nachgewiesen sind mitlwerweile über 200 solcher Zonen, die größten liegen im Golf von Mexiko und in der Ostsee. Ein drittel liegt vor den US-amerikanischen Küsten. Immer wenn übergroße Mengen an Nährstoffen wie Phosphate und Nitrate vor allem aus der konventionellen Landwirtschaft über Flüsse ins Meer gelangen. "Jährlich werden rund 35.000 Tonnen Phosphor und über eine Million
Tonnen Stickstoff in die Ostsee gespült", sagt WWF-Expertin Feucht. Unter diesen Bedingungen explodieren Algen und Cyanobakterien. Wenn sie absterben bedecken sie den Meeresboden und verbrauchen den kompletten Sauerstoff. Es entsteht somit die Todeszone. Dort ziehen sich Pflanzen, Fische und andere Meerestiere komplett zurück - falls sie es können, ansonsten ersticken sie.
Verantwortlich dafür ist der Verbraucher. Er kauft das konventionelle Essen und heißt zum Teil den "Biosprit" gut. Gerade dieser trägt zunehmend zum Problem bei. Wieder ein Grund mehr seinen Garten zu bewirtschaften und biologisch angebautes Essen zu kaufen! Quelle: Massensterben im Golf von Mexiko - Todeszone von 20.000 Quadratkilometern erwartet: www.pressetexte.de/pte.mc?pte=070720001
Freitag, 13. Juli 2007
Am Montag hat auch die Internationale Energiebehörde (IEA) nun offiziell bekannt gegeben, dass im Jahr 2012 die Nachfrage von Erdöl nicht mehr zu decken ist. Dies berichten genügend Zeitungen (taz, spiegel online, u.v.a.). Bisher war diese Lobby für fossile und atomare Energien der größte Leugner solcher Berichter. Die Mär von ewig sprudelnden Ölquellen ließ sich wohl nicht mehr aufrecht erhalten und der Ölpreis ist auf einem Allzeit-Hoch-Niveau.
Jetzt mache ich aus Spaß einen kleinen esoterischen Sprung (Eine Prophezeiung aus dem Langzeitkalender der Maya): Der 21. Dez. 2012 ist nach dem Langzeitkalender der Maya das Ende dieser menschlichen Zivilisation. Die Menschen werden in eine gänzlich neue Zivilisation eintreten, die von der gegenwärtigen völlig unabhängig ist. Den Grund erwähnten die Maya nicht. Eine Sache ist klar: der letzte Tag bedeutet nicht den Eintritt irgendeines großen Unglücks; statt dessen beinhaltet es ein vollständig neues kosmisches Bewusstsein und einen spirituellen Übergang zur neuen Zivilisation hin. Was bedeutet das konkret für uns? Welche Auswirkungen hat dies auf unser Leben? Die Zukunft ist natürlich schwer vorhersehbar. Kleine minimale Einführung in die Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Steigt der Preis, wird meistens die Produktion erhöht. Bei natürlichen Ressourcen ist dies jedoch nur bedingt möglich. Ergo: Alle Preise und zwar solange bis diese begrenzende Ressource ersetzt worden ist. Die Abhängigkeit unseres Lebens ist mehr davon abhängig als uns lieb sein wird. Es wird sich auf jeglichen Verbrauch aus wie Güter, Strom, Heizung, Transport, Mobilität. Wirkung: Die Wirtschaft bricht zusammen. Die fetten Jahre sind vorbei... Eine kurze Epoche der Menschheit neigt sich dem Ende. Das Gute daran, nur wenn etwas zu Ende geht, kann neues entstehen. "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt..." sagte schon Goethe. In esoterischen Kreisen kursieren seit Jahren eine magische Jahreszahl: 2012. Dann geht z.B der Longcount-Zyklus (26.000 Jahre) der Mayas zu Ende und ein neuer beginnt (siehe oben). Andere Quellen besagen ähnliches, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte. Man könnte es auch so interpretieren: Wir (die Menschheit) haben die uns auferlegte Verantwortung gegenüber Mutter Natur nicht wahr genommen und die Ausbeutung verantwortungslos übertrieben. Nun wird dem Treiben langsam ein Riegel vorgeschoben. Nur ein weiteres, diesmal deutlicheres Zeichen. Ich habe einen Traum: Es birgt eine große Chance. Die ganze dämliche Politik der letzen Jahrhunderte mit ihrer von Arm-nach-Reich-Verteilung könnte ein Ende nehmen. Die bremsenden Dinosaurierindustrien werden keine Rolle mehr spielen. Energiegipfel werden keine Witzveransstaltungen mehr. Verantwortung wird wieder übernommen. Der ganze Protektionismus, samt ihrer aufgeblähten Strukturen der Industriestaaten gegen alle Prinzipien der Menschlichkeit fallen. Der Lowinput-Landwirt wird der König und nicht mehr der Depp sein, im Gegensatz zum Agroindustiellen. Ökologisch angebaute Lebensmittel werden entlich den Stellenwert bekommen, den es haben müsste. Menschen nutzen ihr Potential menschlich zu sein...
Donnerstag, 14. Juni 2007
Nach 18 Monate langem Ringen wurde offensichtlich die neue Rahmenvereinbarung zur EU-Öko-Verordnung verabschiedet. Geregelt werden weiterhin artgerechte Tierhaltung, organische Düngung und Pestizidverbot. In vielen Teilen wurden Zugeständnisse zum ursprünglichen geplanten Entwurf gemacht, sodass weiterhin gute Lebensmittel angeboten werden können. Weiterhin dürfen nur Lebensmittel als biologisch ausgezeichnet werden die mindestens 95% aus dieser Landwirtschaft stammen. Eine Verbesserung der Qualitätsmaßstäbe gibt es keine. Nun wird mehr auf Masse statt auf Klasse gesetzt. Sicherlich ist es besser für die Welt, wenn durch geringere Standards mehr konventionelle Bauern umsteigen, birgt es jedoch die Gefahr, dass das Vertrauen des Verbraucher aufs Spiel gesetzt wird.
Das bisherige europäische Siegel (rechts abgebildet) unterscheidet sich zu anderen europäischen nicht-ökologischen Siegeln nur marginal. Ein neuer Vorschlag soll bis 2009 erarbeitet werden. Die entscheidenden Regelungen, die Durchführungsbestimmungen werden durch die EU-Kommission bis 2009 verfasst. Das Kleingedruckte sozusagen, was letztendlich beschreibt, was die üblich schwammig formulierten Mindeststandards offen lassen. Hoffen wir mal, dass die Verbände ihre Lobbyarbeit sehr gut machen werden. Erst dann kann die neue EU-Öko-Verordnung abschließend beurteilt werden. Einige Punkte stehen im Entwurf, die umstritten sind: - Die "übliche" erlaubte Toleranzgrenze von 0,9 Prozent für genetisch veränderte Organismen (GVO) durch technisch unvermeidbare oder zufällige Einträge. Diese müssen nicht gekennzeichnet werden. Obwohl das EU-Parlament dies missbilligte, setzte sich die Kommission durch. Andererseits sollten biologische Lebensmittel hier nicht schlechter gestellt werden. Besser wäre eine generelle niedrigere Grenze.
- In Ausnahmefällen sollen Vitamin- und Enzym-Zusätzen, die aus genetisch modifizierten Bakterien gewonnen werden zugelassen werden, wenn diese nicht mehr in gentechnisch unveränderter Form verfügbar sind. Dies ist wohl nicht im Sinne des Verbrauchers.
- Ungerecht ist, dass Importe aus Drittstaaten nur vergleichbare und nicht gleiche Produktionsbedingungen haben müssen.
Interessant ist, dass man darum bangen musste, dass die etablierten Verbandslabels weiterhin verwendet werden dürfen. Diese sind auch letztlich der Garant für Lebensmittel mit ausreichendem Standard. Hier gelten z.B. Null-Tolleranzen gegenüber GVO, dies bedeutet technisch unter der Nachweisgrenze. Der Verbraucher hat sozusagen die Wahlfreiheit. Am besten ist es jedoch, gleich den Anbau seiner Lebensmittel selber in die Hand zu nehmen. Nur dann weiß man alles über seine Lebensmittel - vom Anbau bis zur Verarbeitung. Quellen: maerkische Allgemeine, livegen.de, ökotest.de, taz brennpunkt 13.6.2007, Telepolis Übersicht Richtlinien: SÖL - Richtlinien und Gesetzgebungen zum ökologischen Landbau
Mittwoch, 24. Januar 2007
Das Buch beschreibt eine gigantische Verschwörung. Jeder Verschwörungstheorie liegt jedoch auch eine gewisser Wahrheitsgehalt zu Grunde.
Das Ziel der vier marktbeherrschenden Agrokonzerne sind die Zerstörung der Ernährungsbasis der Völker und nicht den Welthunger zu bekämpfen. Genauso wird spekuliert, ob sie nicht sogar vorhaben die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. Die Methoden dazu sind Lügen, Betrug und Gewalt. Das dies nicht so abwegig ist, hab ich in dem Artikel Gen-Raps ist außer Kontrolle beschrieben. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden diese Großkonzerne durch exclusive Patente auf Saatgut an Einfluss gewinnen. Bauern werden dadurch in eine ungewollte Abhängigkeit getrieben. Durch den Einbau von sogenannten Terminatorgenen ist der Nachbau nicht mehr möglich. Und das alles, obwohl der Verbraucher das gar nicht auf seinem Tisch haben möchte. Politiker kuschen vor der Lobby und lassen sich Gesetzte und Verordnungen diktieren. Wer biologisch angebaute Lebensmittel kauft, unternimmt automatisch etwas dagegen. In allen Bio-Richtlinien, gleich ob staatlich oder privat, ist jegliche nicht natürliche züchterische Maßnahme verboten.
Ohne Worte: Jetzt macht der selbst ernannte "Klimaschutz-Weltmeister" Deutschland Druck: An allen Fronten versuchte das handelnde Politpersonal gestern die Klimaschutzziele der der EU zu torpedieren. Etwa beim Handel mit CO2-Zertifikaten: "Mit allen Mitteln" werde er Brüssels Pläne verhindern, erklärte gestern Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Während Bundeskanzlerin Angela Merkel den Klimaschutz zur "Überlebensfrage" stilisiert, will ihr Wirtschaftsminister im Kampf gegen mehr Klimaschutz alle Register ziehen....(weiterlesen: taz.de, 24.1.07 Deutsche blockieren Klimaschutz) Was will man von Politikern auch anderes erwarten? Da hilft nur selber etwas tun!
Deine Kinder sind nicht Deine Kinder, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch Dich, aber nicht von Dir, und obwohl sie bei Dir sind, gehören sie Dir nicht. Du kannst ihnen Deine Liebe geben, aber nicht Deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele, denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das Du nicht besuchen kannst, nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber versuche nicht, sie Dir gleich zu machen. Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht im Gestern.
Ich fand das so schön, dass ich es hier mal loswerden wollte. Mehr von Khalil Gibran gibt es in seinem wunderbaren Buch "Der Prophet". Das Buch kann ich jedem nur herzlichst empfehlen.
Freitag, 12. Januar 2007
Der Einstieg in die Grundsicherung lässt sich durch mehr Ökosteuer problemlos finanzieren Der Ansatz gefällt mir, da er zwei Weiche stellt: 1. Umweltbelastung verteuern (Verursacherprinzip), 2. die Grundsicherung einführt und finanziert. Die soziale Absicherung wird gestärkt und die Wirtschaft wird ökologisch umgebaut. Der Vorschlag sieht folgendermaßen aus: Ein Liter Sprit und Heizöl wird 10 Cent teurer, ein Kubikmeter Erdgas auch. Der Preis für eine Kilowattstunde Strom steigt um 1 Cent und der Preis einer Tonne Kerosin um 100 Euro. Der Flächenverbrauch wird ebenfalls besteuert mit 5 Euro pro Quadratmeter. Vergünstigungen gibt es keine - für niemand. Kritiker könnten jetzt meinen, dass es Abzocke ist. Jedoch fließt das Geld 1:1 zurück an die Bürger. Insgesamt wären 20 Milliarden Euro zu verteilen und der erste Schritt hin zum Grundeinkommen. Das macht dann ca. 250 Euro pro Person. Diese Ökosteuer muss natürlich über die Zeit weiter steigen. Da beide Konzepte alleine nicht durchsetzbar sind, ist die Kombination ideal und wird wahrscheinlich von den meisten akzeptiert werden - außer von denen, die viel verbrauchen wollen. Quelle: Taz 12.01.2007 Rasen für die Grundsicherung
Mittwoch, 3. Januar 2007
Die Zeiten sind nun endlich vorbei, als faule Ausreden bezüglich eines Stromanbieter-Wechsels wegen des Preises einigermaßen zu akzeptieren waren. Nun ist auch das letzte Argument dahin.
Seit dem 1.1.2007 sind die Ökostomanbieter wie die Elektrizitätswerke Schönau oder das Hamburger Unternehmen Lichtblick zumindest in einigen Regionen günstiger als andere Billiganbieter wie zum Beispiel Yello. Vor allem für sparsame Haushalte lohnt das Rechnen, da die Ökostromanbieter geringe monatliche Grundgebühren haben. Der Wechsel ist denkbar einfach. Alle Ökostomanbietern reicht eine letzte Stromrechnung und eine unterschriebene "Absichterklärung", die auf den jeweiligen Internetseiten zum Download angeboten werden. Die Vertragsauflösung zum alten Versorger und alles was dazu notwendig ist, wird vom neuen Anbieter organisiert. Das ist schon alles! Und das Gute daran: man setzt ein Zeichen für die Zukunft.
Samstag, 9. Dezember 2006
Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution - Wehe wenn wir richtig kaufenWenn der Verbraucher seine Macht nutzen würde, die er tatsächlich hat, gäbe es wie der Titel verspricht eine Einkaufsrevolution. Das Rezept ist trivial: Wenn niemand Eier aus Käfighaltung kaufen würde, gäbe es keine armen Hühner in Käfigen. Wenn keine Schnitzel aus industriell gehaltenen Schweinen kaufen und essen würde, gäbe es diese Haltungsform nicht mehr. Kaufentscheidungen für vertretbare Produkte sind kein Anschlag auf die freiheitlich-wirtschaftliche Grundordnung, sondern integraler Bestandteil. Der flexible Markt passt sich der Nachfrage einfach an. Der aufgeklärte Konsument wird zum Gegenspieler der globalen Wirtschaftsmächte werden. Die Wahrheit ist, dass wir selbst die Standards der Produktion festlegen. Die von Lobbyisten weich gespülten Verordnungen können dem verantwortungsvollen aufgeklärten Konsumenten nahezu gleichgültig sein. Er entscheidet selbst darüber, ob er und was er kauft...
Mittwoch, 6. Dezember 2006
Vielleicht überlegt gerade der eine oder der andere noch eine Riester-Rente abzuschließen. Sie ist dazu gedacht eine private Altersvorsorge aufzubauen, die gleichzeitig vom Staat bezuschusst wird. Einige der Anbieter berücksichtigen auch Kriterien der Nachhaltigkeit. Hat man sich für ein Angebot entschlossen, empfiehlt es sich beim jeweiligen Anbieter die Aussagen nochmal genau unter die Lupe zu nehmen. Die Anlagestrategien gehen weit auseinander. So beziehen nur wenige alles, was man unter Nachhaltigkeit (Umwelt, Ökologie, Ethik, Sozialstandards) subsumieren würde mit ein.
Sonntag, 3. Dezember 2006
Laut einer Studie von Forester kann die Bloggosphäre, wie man die Gesamtheit aller Blogs und deren Schreiber nennt, in kürzester Zeit Marken beeinflussen - postiv wie auch negativ. Der Einfluss der Blogger steige täglich. In der Studie werden auch Ratschläge den Firmen an die Hand gegeben, denn die "Tagebuchschreiber" sehen sich als unabhängige Beobachter und fühlen sich bei falschen Angaben belogen. Darüber wird natürlich schnell berichtet und das hat Folgen. Blogger sind zu einer wichtigen Stimme im Netz geworden. Na dann schreiben wir mal fleißig weiter und hoffen nicht nur Marken zu beeinflussen!!! Quelle: http://www.telekom-presse.at: Die neue Macht im Netz: Blogger
Donnerstag, 30. November 2006
Eine schönes Interview mit Nobelpreisträger Joseph Stiglitz in der Taz. Stiglitz war Professor für Volkswirtschaft und Wirtschaftsberater der Clinton-Regierung. Er plädiert für weniger Markt und mehr Politik, um den globalen Handel gerechter zu gestalten. Märkte sind weder gerecht noch effizient. Manager folgen eher ihrem Eigennutz als der Allgemeinheit. Eigenutz und Gewinnstreben sind gewaltige Kräfte mit negativen Folgen... Ich will das auch gar nicht weiter ausführen. Lest einfach selbst: Taz.de.
Dienstag, 28. November 2006
Götz Werner ist erfolgreicher Unternehmer, ihm gehört die DM-Drogerie-Kette mit 1720 Filialen in neun Ländern. Er ist Anhänger der anthroposophischen Lehre und glaubt, dass jeder Mensch seine in ihm ruhenden Fähigkeiten ohne äußeren Zwang am besten entwickeln kann. Als Unternehmer steht bei Ihm nicht mehr die Gewinnmaximierung im Vordergrund sondern die Sinnmaximierung.
Seine Vision ist das bedingungslose Grundeinkommen. Dahinter steht, dass jeder Mensch unabhängig von irgendwelchen Bedingungen vom Staat ein Grundeinkommen erhält. Durch die jetzt schon vorhandene totalen Fremdversorgung der Gesellschaft (wer stellt denn schon noch was selber her?) ist das Aufrechthalten von: wer nicht arbeitet hat auch nicht genug zu Essen, nicht gerechtfertigt. Die jährlichen Produktivitätssteigerungen tragen auch nicht zur Vermehrung von Arbeit bei. Die Folgen sind durchweg positiver Natur: - Die Gesellschaft wandelt sich hin zum Guten
- Abhängigkeit gegenüber unsozialen Vorgesetzten wird aufgelöst
- Jeder kann innerhalb für ihn sinnvollen Bereichen arbeiten
- der Mythos Vollbeschäftigung wird begraben
- die Arbeitslosigkeit wird zum Nicht-Problem
- Arbeit die keinen Wert schafft, findet in der Gesellschaft Anerkennung
- einfachstes Steuermodell: Nur die Mehrwertsteuer bleibt (ca. 50%, Lebensmittel geringeren Satz)
- Bürokratieabbau
- kleinbäuerliche Landwirtschaft wird wieder attraktiv
- Opferrollen der Gesellschaft fallen weg
- wir können uns die Arbeit aussuchen, die uns spaß macht und sinnvoll erscheint
- unangenehme Jobs müssen dann besser bezahlt werden als jetzt
Interessant fand ich auch die Aussage, dass die meisten Menschen zwei Menschenbilder kennen. Eines von sich selber und eins von den Mitmenschen. Unter den Kritikern befinden sich auch die Gewerkschaften. Sie halten von dem Konzept natürlich nicht viel, da auch sie an Macht verlieren würden. Die Gesellschaft würde aus ihrer Unmündigkeit entlassen und viele hätten keine Ausreden mehr. Es wäre ein Traum...
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Freitag, 24. November 2006
Das ist mal ein guter Ansatz. Hier lässt sich so ziemlich alles ausleihen (gegen eine geringen Pfand). Jeder ist natürlich dazu aufgerufen das Angebot mit zu erweitern. Bestimmt gibt es Dinge, die man nicht dauernd braucht und verleihen könnte. Je mehr mitmachen, desto attraktiver wird das Angebot. Die Angebote sind schon in Kategorien einsortiert, sodass man sehr leicht die Sachen findet, die man sucht. Einfach mal ausprobieren! Die Borger ergänzen sozusagen gut den Gedanken der Tauschringe.
Mittwoch, 22. November 2006
In den letzten 40 Jahren wurden für die
Kernfusionsforschung dutzende Milliarden Euro ausgegeben, ohne, dass
wesentliche Fortschritte erzielt wurden. Für den neuen
Forschungsreaktor ITER sind alleine für den Bau weitere sieben
Milliarden Euro vorgesehen. Ziel des Experiments ist es, in 30 Jahren
zu wissen, ob die Kernfusion nach 2050 Beiträge zur Energieversorgung
leisten kann.
Es handelt es sich um schlecht investiertes Geld. Würde das gleiche Geld in Forschung für Erneuerbare Energien investiert werden,könnte schon in wenigen Jahren die Ernte eingefahren werden. Klimaschutz, Energieversorgungssicherheit und die Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen sollten und können mit Erneuerbaren Energien heute angepackt werden und nicht erst in 50 Jahren. Die Milliarden für Kernfusion behindern dies. Quelle: www.oekonews.at
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