Alle - fast ausnahmslos - sprechen dauernd vom Menschen gemachten Klimawandel, und wie viel Angst wir doch haben müssen, weil wir die bösen Menschen an alle dem die 100%tige Schuld tragen. Und was brauchen wir? Eine CO2-Steuer auf alles was damit zusammenhängt.
Geschichtlich betrachtet, kenne ich diese metapherartige Methode. Jahrhunderte hat uns die Religion so etwas auch verkauft und das hieß die Sünde durch Ablassbriefe ausgleichen. Die Höher der Unverfrorenheit war dann die Erbsünde. Keiner zweifelte an der Richtigkeit ansonsten war man ein Ketzer und wurde durch den Mob unterstützt hingerichtet, natürlich der Sache wegen. Angezweifelt und in Frage gestellt wurde das wohl nicht hinreichend genug. Die Obrigkeit und Authorität hatte ja natürlich recht.
Das gleiche passiert gerade auf gleichem Niveau in der Klimadiskussion. Die Massenmedien haben die ganze Welt durchdrungen mit ihrer Gehirnwäsche, dass der Mensch alleine Schuld sei und auch die Konsequenzen davon tragen muss. Nahezu niemand zweifelt mehr daran, dass dies genau so sein muss. Er ist gerade dabei den weiteren Ausverkauf seiner Freiheit freiwilligst zu gewähren, indem er diesen Ablasshandel selber herbeisehnt, weil damit die Welt auf wundersame Weise gerettet würde. Das Prinzip aus einer anderen Perspektive heißt jedoch Umverteilung von arm nach reich ansonsten hilft das absolut nichts.
In der Politik wird geschickt laviert und so getan als könnte man erstmal nicht viel tun, nur um den Leidensdruck ständig zu erhöhen. Man kreiert ein Problem nach dem anderen lässt es mit Hilfe von akzeptierten Autoritäten (Wissenschaft, IPCC) genügend publizieren und wie durch Geisterhand kommt eine geniale mediale Marketingstrategie nach der anderen an den Mann (z.B. AlGore) und schon wird es zu einer quasi-Religion ernannt. Plötzlich ist es eine Glaubenssache - egal wie Wahr das ganze ist.
Damit nicht zu viel hier fehlinterpretiert wird: Nein ich bin nicht für Verschwendung und auch nicht für unseren Lebensstiel. Ich bestreite auch nicht das unser Lebenswandel große und negative Auswirkungen hat, nur was da gerade passiert ist mir eine Nummer zu krass und viel zu haarsträubend.
Viele werden vielleicht noch nicht mal bis hier gelesen haben, weil ich nun schon zum Ketzer abgetan werde, weil ich Zweifel hege ob das alles stimmen kann. Doch als Skeptiker (griechischer Tradition) habe ich mich ein wenig auf die Suche gemacht und finde genügend Material welches dieses Kartenhaus zum Einsturz bringt. Damit das hier nicht zu lange wird, kommt das demnächst als eigener Artikel...
Anschauen lohnt sich für jeden, der sich fragt, was diese ganzen Prognosen sollen, wofür sie dienen und vor allem was sie Wert sind.
Ein paar Stichworte:
der Umsatz der Prognoseindustrie weltweit ca. 200 Millarden Euro
130% der Deutschen sind chronisch Krank, Verdoppelungsgefahr in den nächsten Jahren
verschieben von Grenzwerten schafft neue zahlende Gruppen
Prognosen werden meist alle paar Monate korrigiert - für was braucht man dann diese?
Aktienprofis gegen Dartpfeile, Zufall gewinnt 5:2
Komplexe statistische SW ist meist schlechter (aber teurer) in der Prognose als intuitive Laien mit einem Bauchgefühl. Mehr Daten sind eben nicht immer hilfreich.
Der Untergang verkauft sich besser als die Realität.
was ist aus dem Waldsterben geworden?
Worum geht es eigentlich?
Hinter den fein säuberlich selektierten anscheinend prognostizierten Zahlen und Fakten steht: durch die in mediale Präsenz Angst zu schüren mit der Folge mit dem dann legitimierten freigemachten Geld die Zukunft zu beeinflussen. Also kurz und knapp: GELD und MACHT durch ANGST.
Ich hoffe nun werde ich nicht ganz in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gesteckt. Ich bin ein Anhänger der kritischen Diskussion, ein Skeptiker der alten Schule. Mein Anliegen ist der Wahrheit ein Stück näher zu kommen und ein wenig wach zu rütteln. Denkt über die Welt nach. Sie ist zum Teil was wir denken und das ist oft nicht unser eigenes denken sondern in einem weit entwickelten manipulierten Zustand. Diese Welt ist leider nicht so wie wir uns das vorstellen und es gibt so viele Lügen, die uns täglich aufgetischt werden. Verdeckt als unabdingbares Muss oder zur Rettung dieser Welt.
Karl Popper formuliert das philosophische Problem der Freiheit eindrücklich (sinngemäß): Menschen die in einer (gefühlte) freiheitlichen Gesellschaft leben können sich ein totalitäres Leben gar nicht vorstellen.
Es ist vieles denkbar und die Entwicklung läuft in diese Richtung, ohne dass wir es sehen, weil wir es uns nicht vorstellen wollen und können. Der Mensch ist neugierig und versucht alles was möglich ist. Die Geschicke werden hauptsächlich von einer machtgierigen und dem Größenwahn verfallenen Geld-Elite gelenkt. Die Kombination ist so gefährlich und diese Menschen versucht alles, um ihre Ziele zu verfolgen. Wir werden nicht gefragt.
Ob es so, oder so ähnlich kommen wird oder eben auch nicht liegt lediglich an uns...
Angesichts des vielen Blablas der Politikerkaste, möchte ich mich einfach dem Aufruf von Reinhard Mey anschließen, für alle die nicht mehr gewillt sind den Mund zu halten und nicht alles nachplappern was diese Damen und Herren so von sich geben, um uns ruhig zu stellen:
Also ich suche schon ziemlich viel im Internet. Bisher hab ich immer Google verwendet, doch nun kann man zumindest mit etwas besserem Gewissen suchen, denn mit jeder durchgeführten Suche bei forestle.org sichert man laut dieser Seite 0.1 qm Regenwald für die Ewigkeit. Na dann mal frohes finden...
Es ist mir ein (eigentlich leider nicht) ein Rätsel, warum in der Politik keine Diskussion stattfindet, die in die Zukunft weist. Nichts deutet darauf hin, dass sich nur irgendeiner Gedanken macht. Ist es nicht an der Zeit? Wie im letzen Artikel schon beschrieben, herrscht das Prinzip "Mehr des Selben". Die kritische Diskussion, um die Ursachen und einen Weg hinaus findet in der Öffentlichkeit nicht statt. Das System wird nicht in Frage gestellt.
Die zu lösenden Herausforderungen in Stichworten:
Vollbeschäftigung=jeder hat eine sinnvolle Beschäftigung
welche Ökonomie (es gibt nicht nur Kapitalismus uns Sozialismus!)
intakte Umwelt, Klima, Meere etc., in der jeder und jedes seinen Platz finden kann
Menschen scheinen zu glauben, dass es immer so weiter geht, nur weil die Dinge eine Zeit lang so liefen. Das Ergebnis dieser Illusion ist die kollektive Selbsttäuschung.
Das wirtschaftliche (und gesellschaftliche) Modell, das gerade gescheitert ist, bestand zu letzt hauptsächlich darin, dass die Nachfrage durch private Verschuldung hoch gehalten wurde. Bisher wurde dazu keine alternative Formuliert. Im Moment wird nur von einer Reparation gesprochen, so dass das kaputte Modell weiter funktionieren soll. Politische Alternativen werden keine bekannt. Die Parteienlandschaft ist total verarmt. Da legt gerade die FDP deutlich zu, obwohl sie das gerade katastrophal gescheiterte System in seiner Reinstform propagiert.
Unser Aktienindex DAX als "repräsentative" Wirtschaftanzeige sieht die Zukunft immer noch verblendet optimistisch. Er liegt immer noch deutlich höher als im Crash 2003 und knapp unterhalb des 10 Jahrestiefs. In USA ist man da schon ehrlicher. Da ist man schon 30% unterhalb des 10-Jahresmarke. Ich will nur damit sagen, dass man offensichtlich in Deutschland (dort wo man sonst immer alles schlecht redet) verblendet optimistisch zu sein scheint. Alle tun so als sei das nur ein kleiner Scherz der unsichtbaren Hand im Markt, der sich wie immer in wohlgefallen auflöst.
Zur Rettung des maroden Bankensystems und zur Ankurbelung von fragwürdigen Wirtschaftsteilen pumpt sich die Regierung von den Folgegenerationen Unsummen. Bruchteile von diesen Summen, waren vor kurzem noch unmöglich freizusetzen, die unsere Zukunft sichern würden: Bildung, Ausbau alternativer Energien und für soziale Bedürfnisse.
Es hat aber auch was gutes, wie Colin Crouch so schön formuliert: "Aber es ist auch ein interessanter Moment, weil die Hegemonie des neoliberalen Modells fundamental infrage gestellt ist."
Nun hellsehen vermag ich nicht, doch teile ich nicht die Ansicht vieler, dass das alles schon wieder wird, wenn nicht genauso, dann eben fast so wie vorher. Das will ich auch begründen mit einer kleinen Geschichte, die aus einem witzigen Einfall entstanden ist:
Neulich traf mich ein Ausserirdischer, der mich fragte, wie das Leben hier auf der Erde so funktioniert. Ich erklärte bereitwillig, wie ich die Welt beschreiben würde.
Wir auf der Erde haben ein vorherrschendes Wirtschaftssystem, welches sich auf wenige Grundannahmen stützt, die nicht in Frage gestellt werden dürfen:
Das Wirtschaftswachstum ist unbegrenzt.
Der Bedarf lässt sich beliebig steigern, zur Not auf Kredit.
Ausbeutung von anderen Menschengruppen ist nicht verwerflich
Die Natur stellt keine Rechnung, ihre Ressourcen sind unbegrenzt vorhanden und dürfen beliebig gefördert werden
Die Löhne der meisten Menschen müssen sinken
Tauschmittel ist ein Geld, welches vornehmlich der Umverteilung von Arm nach Reich dient
Der Zinseszins im Geldsystem dient dazu den Geldfluss von Arm nach Reich deutlich zu beschleunigen
Es gilt das Leistungsprinzip - zumindest in der Theorie. Auch bei Löhnen (wobei kein Mensch es erklären kann, warum die Gehaltsunterschiede so groß sind).
Das gesellschaftliche Leben wird diesem Diktat unterworfen.
Das Gesellschaftssystem basiert nicht auf Kooperation, sondern auf Neid, Stolz, Besitz und Mitläufern. Seit Jahrhunderten ist die Sprache geprägt durch Unterdrückung irgendeiner Herrschaftsform.
Bildung dient nicht dem Leben und der Menschwerdung, sondern die Menschen gefügig zu machen. Selbstbestimmung, das natürliche Lernverhalten, Kreativität wird unterdrückt
Das was unter Bildung verstanden wird, wird nicht Chancengleich weiter gegeben. Entweder gehört man der "Bildungselite" an oder man hat es extrem schwer dorthin zu kommen
Vergleiche werden schon sehr früh eingeführt, damit Kinder schnell lernen: es gibt Gewinner und Verlierer. Strenge dich an, damit du nicht zu den Verlierern gehörst.
Akzeptiere, dass es Gut und Böse gibt und das es rechtens ist, dass die Guten die Bösen mit Gewalt bekämpfen. Frage nicht nach dem Wozu macht jemand etwas.
Unterdrücke deine Gefühle und Bedürfnisse (die Sprache des Herzens).
Bedürfnisse und Gefühle werden nur indirekt ausgedrückt über Forderungen und Vorwürfen. Dies hilft Konflikte immer wieder in Gang zu setzten.
Die Medien zeigen dir das richtige Leben, schau genug davon und du wirst es erkennen. Negative Nachrichten in Hülle und Fülle, Kämpfe und Töten im Sinne des Guten; die Bösen haben es nicht anders verdienst.
kritische rationale Diskussionen sind nicht erwünscht, denn das würde die sogenannten Autoritäten in Frage stellen und das mögen sie nicht
Kinder werden durch Eltern erzogen, die es besser nicht wissen. Sie lernen wenig darüber, wie das Leben funktioniert. Dieses nicht Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben.
Dabei belasse ich das einmal für heute. So ungefähr könnte das jedenfalls gewesen sein
Abwasserreinigung mit Pflanzen - Bauanleitungen für 4 bis 400 Einwohner
Das Buch hat den Anspruch bei der Entscheidung, welche Anlage in welcher Situation am besten geeignet und welche Arbeiten man in Eigenleistung machen kann und welche (vielleicht besser) nicht. Sicherlich ist z.B. für die Beurteilung der richtigen Filtersandes die Erfahrung eines Fachmannes anzuraten.
Die Entscheidung für eine naturnahe Abwasserrbehandlung ermöglicht ein ganzheitliches System zu schaffen. Es bleiben zumindest beim ersten studieren keine Fragen offen, ein echtes Buch aus der Praxis.
Ein kleiner Teil des Buches ist den Hinweisen zum Bau von verschiedenen Komposttoiletten gewidmet. Diese stellen die effizienteste Art Wasser und Klärschlamm einzusparen dar. Im nächsten Leben (wenn die neue Hütte endlich gefunden ist) kommt sowas ins Haus, ganz klar.
Der Rest beschäftigt sich mit Bauanleitungen zu Rohre, Absetztgruben, Schächten, Pflanzenkläranlagen (verschiedene Bauarten) und dem Betrieb solch einer Kläranlage.
Die rechtliche Situtation wird auch deutlich dargestellt. So liegt die Abwasserbeseitungspflicht in den Händen der Kommune bzw. der Abwasserzweckverbände. Diese Pflicht ist meist mit einem Anschlusszwang gekoppelt. Wenn man nicht sehr abgelegen liegt, kann eine Befreiung vom Anschlusszwang schwierig sein. Regelungen sind auch nicht Einheitlich und von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. Also besser die zuständige Behörde befragen - oder eben auch nicht. Wenn man nur sein eigenes Brunnen- und Regenwasser so behandeln will, sollte man durchaus bedacht vorgehen. Behörden sind, wenn man Pech hat unberechenbar.
Das wird ganz deutlich in dem Absatz:
So haben wir die paradoxe Situation, dass auf der einen Seite die grenzenlose Liberalisierung und uneingeschränkte, weltweite Freiheit für Unternehmen durchgesetzt wird, während es auf der anderen Seite zu drastischen Einschränkungen kommen kann, wenn es aber darum geht, die Belange seines eigenen Wassers und Abwassers in die Hand zu nehmen...
Betrachtet man die Situation ganz nüchtern, ist der Umgang mit Wasser eine Katastrophe. Wasserklos sind im Grunde völlig ungeeignet um diesen Rohstoff sinnvoll zu nutzen. Uns wird nur vorgegaukelt, dass dies ein Fortschritt sei, doch er ist ein Rückschritt. Übertriebener Weise könnte man sagen, es geht vor allem um viel Geld und um die Verdünnung von Industrieabwässern. Denn mein Brauchwasser sollte noch so "rein" sein, dass ich es ohne schlechtes Gewissen zum gießen im Garten verwenden könnte. Aber das darf man ja alles nicht...
Landliebe ohne Gentechnik: Die Molkerei Campina entkräftet damit das Argument, dass Fütterung ohne gentechnisch veränderte Futtermittel nicht möglich sei, bzw. nicht genügend GVO-freies Futtermittel auf dem freien Markt einzukaufen seien.
Cannabis bekämpft hochresistente Bakterien - das wird die Pharmabranche wieder ärgern. Gegen die Superbakterien in Krankenhäusern (eine der häufigsten Todesursachen dort) ist ein Kraut gewachsen...
Photovoltaik-Lack macht Solardächer überflüssig - darauf hab ich schon lange gewartet, das Potential unglaublich. Ich freu mich jetzt schon auf die vielen glänzenden Dächer und alles dezentral.
Es wäre überhaupt nicht so schwierig, den Umbau der Energieversorgung zu bewerkstelligen, wenn da nicht die Politiker mit der Dinosaurierindustrie verheiratet wären und lieber (wie immer) ein wenig an den Symptomen herumdoktern würden, anstatt die Ursachen anzugehen. Denn es gibt so viele Fakten, die für eine relativ einfache Finanzierung sprechen.
Pro Jahr fließt ziemlich viel Geld ökologisch desaströs in:
Braunkohle (800 Millionen Euro)
Steinkohle (2,6 Milliarden Euro)
Gewinne bei Eon+RWE+EnBW+Vatenfall, die der Konsument finanziert (18 Milliaden)!
Versichert sind die Atomkraftwerke lediglich mit ca. 2 Milliarden Euro. Ein Supergau wie in Tschernobyl dürfte um die 4000 Milliarden Euro kosten.
Die Folgekosten werden mit Sicherheit von der Allgemeinheit bezahlt werden und nicht von den Atromkraftkonzernen. Dafür werden sie schon sorgen. Dann werden die nächsten paar 1000 Generationen die Kosten tragen müssen!
Wie viele Milliarden in die Atomforschung gesteckt werden und wurden, will ich gar nicht erst recherchieren
Das Einsparpotential durch Stromsparende Geräte ist enorm hoch (sicherlich bei > 50%)
Die Subvention des Umweltverbrauches muss sofort aufhören
und vieles mehr
Dann wurde noch ein CO2-Zertifikatssystem etabliert, was nicht wirklich dazu führt, dass weniger CO2 emittiert wird, sondern nur partiell. Was nutzt es wenn durch Einsparung das Zertifikat verkaufen wird, an jemand anderen, der dann wieder das Zeug in den Wind bläst oder Kohlekraftwerke damit quersubventioniert. Diese werden durch diesen Trick plötzlich wieder rentabel. Irgendwie stimmt mich das alles nachdenklich. Außerdem wurden diese noch verschenkt und mit unverfrorender Frechheit an den Endkunden weiterverkauft. Was hätte man damit alles finanzieren können...
Der Strompreis wird an der Strombörse bestimmt. Dadurch wird der Strompreis für den Endkunden künstlich nach oben getrieben. Denn dieser orientiert sich nicht maßgeblich an den niedrigen Kosten, die für den bestehenden Kraftwerkspark (abgeschrieben) für den Betrieb veranschlagt werden, sondern für die Neubeschaffung. Dieser orientiert sich gänzlich an anderen Gesetzmäßigkeiten.
In Summe könnte man von einem völligem Marktversagen sprechen. Nichts davon ist zukunftsweisend und das schlimme: Es wird alleine durch die, vom Volk gewählten Politiker getragen. Der politische Wille eine Wende einzuleiten ist nicht vorhanden oder nicht erkennbar. Es wird viel geredet und wenig getan. Bisweilen werden Lügen verbreitet, dass Atomkraftwerke kein CO2 verbrauchen würden. Bis heute plärrt vor allem die CDU und CSU heraus, dass wir mehr Atomkraftwerke bräuchten. Ich könnte mich eventuell damit anfreunden, wenn keine alternativen bekannt wären (die Sonne nicht mehr scheinen würde) und die "Endlagerung" keinerlei Probleme darstellen würde. Davon sind wir aber extrem weit entfernt.
Und bekannt ist das alles in unserer "Politikerelite" schon eine ganze Weile. Dazu hab ich schon einen Blogeintrag vorbereitet.
Unsere Politiker haben nichts besseres zu tun als populistische Parolen herauszuposaunen, in dem kein noch so klitzekleines bisschen von Nachhaltigkeit erkennbar ist. Es geht immer wie Watzlawick so schön formulierte: "von dem mehr des selben". Es soll sich eigentlich gar nichts ändern. Von Rechts bis Links, nichts zukunftsträchtiges. Der CDU-Huber redet von zusätzlichen 60 Jahre AKW-Laufzeiten und von linksaußen Herr Gysi für höhere Harz-IV-Sätze.
Der sozial gerechte Umgang mit steigenden Energiepreisen ist sicherlich schwierig, doch nicht unmöglich. Dazu gibt es gute Konzepte, die den Gesamtumbau der ökologischen Energieerzeugung förderlich sind. Denn es geht nicht darum den "ärmeren" den gleichen verschwenderischen Energiehunger zuzustehen, sondern den Gesamtverbrauch drastisch zu senken. Also sollte ein Grundsockel an Energie günstig für jedermann zur Verfügung stehen. Darüber hinaus steigen die Steuern progessiv, also je mehr verbraucht wird, werden auch deutlich mehr steuern fällig. Also kurz gesagt, der Viel- und Luxusverbrauch muss drastisch sinken. Damit ließen sich zum einen der Grundsockel finanzieren, zum zweiten wird dafür gesogt, dass diese schwächeren Haushalte ihren Energieverbrauch drastisch senken. Erstens durch Dämmung der Häuser und Energieeffizeinte Haushaltsgeräte.
Ist das etabliert, müssen Energiepreise weiter steigen. Steigende Kosten "zwingen" die Menschen effizient zu handeln, weniger verschwenderisch zu sein und mit Elan neue Technologien zu entwickeln. Nur die effizientesten und notwendigen werden sich dann durchsetzen.
Die einfache Einführung einer Quotenregelung für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung würde zu klimafreundlicherer Stromproduktion führen. Diese wäre aber immer dezentral und daran hat das oben genannte 4'er Oligopol als Betreiber von uneffizienten Großkraftwerken "natürlicherweise" kein Interesse. Auch hier liegt es lediglich am politischen Willen die unfairen und wettbewerbsfeindlichen Eingriffe zu korrigieren.
Zum Thema Umweltverbrauch ist dem von Michael Braungart gesagtem einfach nichts mehr hinzuzufügen: "Eine Fortsetzung der industriellen Wirtschaftsweise der vergangenen 150 Jahre ist auf Dauer unmöglich. Somit müssen wir künftig intelligent produzieren: Die eingesetzten Stoffe sind in technischen und biologischen Kreisläufen zu führen, damit kein Müll entsteht. Zum Zweiten sollten wir uns von der Denkweise verabschieden, dass es erstrebenswert ist, etwas weniger schädliche Dinge herzustellen als zuvor. Vielmehr darf es nur noch Dinge geben, die weder Mensch noch Umwelt vergiften und deren Inhaltsstoffe nach Gebrauch möglichst sogar noch biologisch oder technisch nützlich sind."
Das jammern nutzt natürlich nichts. Man muss selber tun, was in seiner Macht steht und das ist bestimmt noch lange nicht ausgereizt...
Die Sonne hat in den letzten Millionen Jahren keine Rechnung geschickt und wird das auch die nächste Zeit wohl unterlassen.
Wer kann die Menschen in Zukunft ernähren? Welche Rolle kann der Ökologische Landbau einnehmen und welche der faire Handel? Was sind die Möglichkeiten und wo die Grenzen des Ökologischen Landbaus? Diese Fragen sollen in einer Konferenz in Witzenhausen von Experten geklärt werden.
Die Konferenz findet Anfang Dezember statt. Ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse, denn um diese Themen drehen sich doch viele Mythen und Behauptungen...
[Update: 27.12.2007] Leider konnte ich bis zum heutigen Tag keine Informationen über den Ausgang der Konferenz in Erfahrung bringen. Im Februar wird es einen Tagungsband geben. Bis dahin müssen sich alle interessierten gedulden...
Meeresbiologen bezeichnen sie als anthropogene Todeszonen. Nachgewiesen sind mitlwerweile über 200 solcher Zonen, die größten liegen im Golf von Mexiko und in der Ostsee. Ein drittel liegt vor den US-amerikanischen Küsten. Immer wenn übergroße Mengen an Nährstoffen wie Phosphate und Nitrate vor allem aus der konventionellen Landwirtschaft über Flüsse ins Meer gelangen. "Jährlich werden rund 35.000 Tonnen Phosphor und über eine Million
Tonnen Stickstoff in die Ostsee gespült", sagt WWF-Expertin Feucht. Unter diesen Bedingungen explodieren Algen und Cyanobakterien. Wenn sie absterben bedecken sie den Meeresboden und verbrauchen den kompletten Sauerstoff. Es entsteht somit die Todeszone. Dort ziehen sich Pflanzen, Fische und andere Meerestiere komplett zurück - falls sie es können, ansonsten ersticken sie.
Verantwortlich dafür ist der Verbraucher. Er kauft das konventionelle Essen und heißt zum Teil den "Biosprit" gut. Gerade dieser trägt zunehmend zum Problem bei.
Wieder ein Grund mehr seinen Garten zu bewirtschaften und biologisch angebautes Essen zu kaufen!
Quelle: Massensterben im Golf von Mexiko - Todeszone von 20.000 Quadratkilometern erwartet: www.pressetexte.de/pte.mc?pte=070720001
Am Montag hat auch die Internationale Energiebehörde (IEA) nun offiziell bekannt gegeben, dass im Jahr 2012 die Nachfrage von Erdöl nicht mehr zu decken ist. Dies berichten genügend Zeitungen (taz, spiegel online, u.v.a.). Bisher war diese Lobby für fossile und atomare Energien der größte Leugner solcher Berichter. Die Mär von ewig sprudelnden Ölquellen ließ sich wohl nicht mehr aufrecht erhalten und der Ölpreis ist auf einem Allzeit-Hoch-Niveau.
Der 21. Dez. 2012 ist nach dem Langzeitkalender der Maya das Ende dieser menschlichen Zivilisation. Die Menschen werden in eine gänzlich neue Zivilisation eintreten, die von der gegenwärtigen völlig unabhängig ist. Den Grund erwähnten die Maya nicht. Eine Sache ist klar: der letzte Tag bedeutet nicht den Eintritt irgendeines großen Unglücks; statt dessen beinhaltet es ein vollständig neues kosmisches Bewusstsein und einen spirituellen Übergang zur neuen Zivilisation hin.
Was bedeutet das konkret für uns? Welche Auswirkungen hat dies auf unser Leben? Die Zukunft ist natürlich schwer vorhersehbar.
Kleine minimale Einführung in die Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Steigt der Preis, wird meistens die Produktion erhöht. Bei natürlichen Ressourcen ist dies jedoch nur bedingt möglich. Ergo: Alle Preise und zwar solange bis diese begrenzende Ressource ersetzt worden ist. Die Abhängigkeit unseres Lebens ist mehr davon abhängig als uns lieb sein wird. Es wird sich auf jeglichen Verbrauch aus wie Güter, Strom, Heizung, Transport, Mobilität. Wirkung: Die Wirtschaft bricht zusammen. Die fetten Jahre sind vorbei...
Eine kurze Epoche der Menschheit neigt sich dem Ende. Das Gute daran, nur wenn etwas zu Ende geht, kann neues entstehen. "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt..." sagte schon Goethe. In esoterischen Kreisen kursieren seit Jahren eine magische Jahreszahl: 2012. Dann geht z.B der Longcount-Zyklus (26.000 Jahre) der Mayas zu Ende und ein neuer beginnt (siehe oben). Andere Quellen besagen ähnliches, worauf ich aber nicht näher eingehen möchte. Man könnte es auch so interpretieren: Wir (die Menschheit) haben die uns auferlegte Verantwortung gegenüber Mutter Natur nicht wahr genommen und die Ausbeutung verantwortungslos übertrieben. Nun wird dem Treiben langsam ein Riegel vorgeschoben. Nur ein weiteres, diesmal deutlicheres Zeichen.
Ich habe einen Traum: Es birgt eine große Chance. Die ganze dämliche Politik der letzen Jahrhunderte mit ihrer von Arm-nach-Reich-Verteilung könnte ein Ende nehmen. Die bremsenden Dinosaurierindustrien werden keine Rolle mehr spielen. Energiegipfel werden keine Witzveransstaltungen mehr. Verantwortung wird wieder übernommen. Der ganze Protektionismus, samt ihrer aufgeblähten Strukturen der Industriestaaten gegen alle Prinzipien der Menschlichkeit fallen. Der Lowinput-Landwirt wird der König und nicht mehr der Depp sein, im Gegensatz zum Agroindustiellen. Ökologisch angebaute Lebensmittel werden entlich den Stellenwert bekommen, den es haben müsste. Menschen nutzen ihr Potential menschlich zu sein...
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