Anschauen lohnt sich für jeden, der sich fragt, was diese ganzen Prognosen sollen, wofür sie dienen und vor allem was sie Wert sind.
Ein paar Stichworte:
der Umsatz der Prognoseindustrie weltweit ca. 200 Millarden Euro
130% der Deutschen sind chronisch Krank, Verdoppelungsgefahr in den nächsten Jahren
verschieben von Grenzwerten schafft neue zahlende Gruppen
Prognosen werden meist alle paar Monate korrigiert - für was braucht man dann diese?
Aktienprofis gegen Dartpfeile, Zufall gewinnt 5:2
Komplexe statistische SW ist meist schlechter (aber teurer) in der Prognose als intuitive Laien mit einem Bauchgefühl. Mehr Daten sind eben nicht immer hilfreich.
Der Untergang verkauft sich besser als die Realität.
was ist aus dem Waldsterben geworden?
Worum geht es eigentlich?
Hinter den fein säuberlich selektierten anscheinend prognostizierten Zahlen und Fakten steht: durch die in mediale Präsenz Angst zu schüren mit der Folge mit dem dann legitimierten freigemachten Geld die Zukunft zu beeinflussen. Also kurz und knapp: GELD und MACHT durch ANGST.
Anscheinend ist das Thema zu heiß oder die Lobbyarbeit zu effektiv. Jedenfalls wurde die Petition abgelehnt!
Ablehnungs-Nichtbegündung:
"Ich bitte um ihr Verständnis, dass der Petitionsausschuss ... davon absieht, die Ablehnung einer Veröffentlichung gegenüber dem Petenten zu begründen."
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es eine gewisse "Eingangskontrolle" von Trollen ähm Petitionen geben muss, die sich z.B. nicht mit dem Grundgesetzt oder ähnlichem vereinbaren lassen. Keine Begründung herauszurücken zeigt die politische Borniertheit. Es sieht ganz klar nach politischer Absicht aus. Nach den Katastrophenmeldungen rund um Asse und Gorleben, will man nicht noch mehr heraufbeschwören? Angst, Absicht? Und vielleicht auch wegen der Bundestagswahl? Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Die Glaubwürdigkeit, dass das Volk das Souverän sein soll ist schon ziemlich Marode. Wenn man so mit den politisch interessierten Menschen verfährt wird das jedenfalls nichts mehr, aber wahrscheinlich ist das genau beabsichtigt.
Es gibt wie immer in der Politik differenzierte Meinungen zu Politikern und Parteien. In dem folgenden Video fasst Gregor Gysi die Taten und Untaten der letzten Regierungskoalitionen zusammen. Wo er recht hat hat er recht. Anschauen lohnt sich:
Und nochmal gut über die nächste Wahl nachdenken...
Zumindest sind sie politisch unverbraucht. Alle anderen Parteien lügen uns nur an. Die Piraten haben es noch nicht getan bzw. tun können. Alternativen zu dieser Partei sehe ich leider keine. SPD tritt jetzt sogar für Agrarindustrie ein, die CDU und FDP wollen das System welches gerade an die Wand gefahren ist und die Grünen sind auch nicht mehr das was sie mal waren.
Also anstatt politisch motiviert nicht zu wählen, sollten alle dieses Mal die Piratenpartei wählen!
Xing, das Sozialdingsbums für "Geschäftsleute" vertritt die gleichen undemokratischen Regeln wie beim Einzug in die Parlamente. Wer nicht mehr als 5% (ca. 1 Millionen Stimmen) bekommt, hat auch kein Recht auf einen Meinungsaustausch Mitbestimmung.
Von Zeit zu Zeit muss ich einfach über positives berichten, was mir so auf den Bildschirm flackert. Denn zwischen dem ganzen Medienhorror, der unser Unterbewusstsein und unsere Seele quälen, gibt es immer wieder kleine Lichter. Die möchte ich hier teilen:
Angesichts des vielen Blablas der Politikerkaste, möchte ich mich einfach dem Aufruf von Reinhard Mey anschließen, für alle die nicht mehr gewillt sind den Mund zu halten und nicht alles nachplappern was diese Damen und Herren so von sich geben, um uns ruhig zu stellen:
Es ist mir ein (eigentlich leider nicht) ein Rätsel, warum in der Politik keine Diskussion stattfindet, die in die Zukunft weist. Nichts deutet darauf hin, dass sich nur irgendeiner Gedanken macht. Ist es nicht an der Zeit? Wie im letzen Artikel schon beschrieben, herrscht das Prinzip "Mehr des Selben". Die kritische Diskussion, um die Ursachen und einen Weg hinaus findet in der Öffentlichkeit nicht statt. Das System wird nicht in Frage gestellt.
Die zu lösenden Herausforderungen in Stichworten:
Vollbeschäftigung=jeder hat eine sinnvolle Beschäftigung
welche Ökonomie (es gibt nicht nur Kapitalismus uns Sozialismus!)
intakte Umwelt, Klima, Meere etc., in der jeder und jedes seinen Platz finden kann
Ein lächerlicher Betrag von 30 Milliarden Euro wären jährlich notwendig, um den Hunger weltweit in den Griff zu bekommen. Letztes Jahr, stieg der Anteil von Menschen, die nicht genug zu Essen haben im Welthungerindex 2008 von 848 auf 923 Millionen Menschen (historischer Höchststand!). Seit 1966 hat die UNO sich die Bekämpfung von Hunger und Armut auf die Fahnen geschrieben und das wie eine Gebetsmühle jährlich wiederholt.
1200 Milliarden Euro - wahrscheinlich noch mehr - wird in Rüstung investiert, tendenz steigend.
Über 1000 Milliarden Euro wurden für die Fehler der Superreichen ins Finanzsystem gesteckt - finanziert von allen. Aufwand: wenige Tage. Erklärung für das Schlamassel aus Sicht eines Fussballs: Man stelle sich ein Fussballspiel ohne Schiedsrichter und ohne Regeln vor. Mehr braucht man dazu nicht sagen. Jedem ist klar, dass das nicht gut gehen kann.
Die einzige Möglichkeit Menschen, oder beliebige Gruppierungen von Menschen zu beurteilen ist das was sie tun nicht nachdem was sie sagen. Daraus folgt ein vernichtends Urteil: Die gesamte Welt hat überhaupt kein interesse daran, die Lage der Armen zu verbessern, denn geben wir es doch zu: es sind lächerliche Beträge notwendig, um das Elend auf der gesamten Erde zu beenden. Außerdem profitieren zu viele Länder davon, dass andere arm sind. Arme Menschen und Länder lasen sich einfach besser ausbeuten. Das zweite Urteil: Politiker sorgen lediglich für den Machterhalt der Eliten und des Mamons, also der Umverteilung von Arm nach Reich. Die meisten werden wahr scheinlich jetzt erstmal protestieren (ich greife damit ja ihr Weltbild an), doch leider sollten genau diese einmal näher darüber nachdenken, ob sie sich nicht selber belügen.
Die neusten Prognosen sehen noch düsterer aus, als die bisher bekannten. Wenn nicht super schnell gehandelt würde, steigt die Temperatur nicht nur um 2 sondern um 2,5°C und der Meeresspiegel steigt nicht "nur" um 60cm sondern um 1m - bis 2100. Und auch nur dann, wenn die hochgesteckten Ziele erreicht werden. Das riesen Problem ist, dass ab einer Temperaturerhöhung von mehr als 2°C es sogenannte Kipp-Elemente gibt, die den Treibhauseffekt noch weiter beschleunigen. (s. taz.de Ein halbes Grad zuviel)
Die Politik blubbert immer weiter vor sich hin und (vor allem die Deutschen) versuchen auch noch an den Klimabeschlüssen der EU zu sägen. Wie kann man nur in solchen lenkenden Positionen so unverantwortlich handeln? Die ganzen Dinosaurierindustrien zu schützen schadet letztendlich nur. Denken die nicht an ihre Kinder? Verdammte Sch....
Da läuft erstmal mein Hirn heiß und dann ziehen gewaltige dunkle Wolken in meinem armen bescheidenen vorderen Hirnlappen auf. Das Ergebnis: Die einzige Hoffnung könnte sein, dass die komplette Wirtschaft zusammenbricht und einfach nichts mehr geht? Das spart zumindest einen Haufen Energie und damit Treibhausgase! Vielleicht kommen sie dann zur Vernunft?
Es kommt ja darauf an, was man selber tun kann und was wäre das? Hmm, Strom kommt schon aus Schönau, Geld liegt bei der GLS-Bank (die keine Dinosaurier oder sonst komische Sachen finanziert), zur Arbeit fahre ich mit den Öffentlichen und Essen gibt es biologisch Angebautes oder aus dem Garten. Ich schreibe hier, um andere zu erreichen. Viel mehr kann ich da wo ich nun wohne nicht mehr rausholen oder doch? Fragen über Fragen.
Mich belustigt so etwas doch ziemlich. Es bestätigt meine wohl gehegten Vorurteile gegen den vorgegaukelten Sicherheitswahnsinn der Technokraten.
Dazu gleich mal ein paar Beispiele:
1. Sicherheitsprüfung für elektronische Reisepässe überlistet
Der Sicherheitsspezialist Jeroen van Beek hat bewiesen, dass sich die super tollen ganz sicheren Reisepässe mit einfachen technischen Mitteln fälschen lassen. Als "Gag" hat er Elvis auferstehen lassen. Was damit jedoch möglich ist, kann sich jeder vorstellen, der eine Banane von einem Apfel unterscheiden kann. Ja und jetzt meine lieben Innenminister? War das doch nur wieder ein Projekt, nach dem Motto wir tun irgendwas und geben für eure Sicherheit viel Geld aus? Das Angstspiel mit den bösen Terroristen wird weiter angeheizt und geht weiter...
2. Grund für die Finanzkrise
Schwindeln am Rechner
In jedem größeren Unternehmen gibt es Risikomanagement. Das Dient dazu Risiken abzuschätzen, zu beurteilen und rechtzeitig einzugreifen. Gerade bei Finanzgeschäften ist das sicherlich noch ausgeprägter, da es letztendlich darum geht Gewinne zu maximieren - klingt logisch. Doch die Herausforderung sind die vier Geistesgifte der Menschen: Gier, Neid, Macht und Hass. Zumindest die ersten drei sorgen dafür, dass das gut gemeinte Risikomanagement betrogen wird. Denn bei Finanzgeschäften ist es immer so: Je größer das Risiko, desto höher die Gewinnchancen. Werden also Risikobewertungen umgangen, weiß jedes Milchmädchen: Die Gewinnchancen sind ja noch größer. Und der simple Volksmund sagt schon: "Wer den Hals nicht voll genug bekommt...". Und so scheint ein Grund dafür gefunden zu sein: Die Systeme werden einfach betrogen.
3. Der zweifelhafte Nutzen von Überwachungskameras
Diese sollen die Sicherheit im Alltag erhöhen. Beispiel Großbritannien: Das Land mit den wahrscheinlichst dichtesten Netz von 4 Millionen Kameras. Die Wirkungslosigkeit hat drei Hauptgründe: 1. Die technische Umsetzung, 2. die überhöhten Ansprüche an die Technologie und der Faktor Mensch. Ein paar Ausführungen dazu folgen. Das Überwachungspersonal ist schlecht bezahlt und auch nicht polizeilich ausgebildet. Sie schauen Stundenlang (theoretisch) auf viele Bildschirme. Da wird mehr gegen die Langeweile gekämpft (Kaffepausen, Lesen etc.) oder gleich ein Nickerchen gemacht. Desweiteren wird aufgrund der Datenmengen ca 5% des Datenmaterials gespeichert. Jährlich werden massenhaft Gelder verschwendet. Der Chief Inspector in London meinte im Gardian dazu: "Ein vollständiges Fiasko.".
Er ist was er ist. Da der Menschen überall, auch in der Technik involviert ist, kommt es zu solchen "Fehlern". Er ist, solange er am Ego festhält nicht besonders zu gebrauchen.
Schlussfolgerung
Meine bescheidene Sicht auf die Dinge ist folgende: Erstens geht es nur darum, dass irgendwelche Leute sich die Taschen voll machen und ihnen ist dazu jedes Mittel recht. Besonders gut arbeiten an diesem Konzept Politiker und Lobbyisten zusammen. Der zweite Grund ist, der immer weiter getriebene Wahn von Innenministern, denen jedes Mittel recht ist, die Rechtsstaatlichkeit und die Bürgerrechte auszuhöhlen. Wahrscheinlich gepaart mit dem ersten Punkt. Als "billiges" Konzept dient immer eine künstlich heraufbeschworene Gefahr. Die Angstmache.
Es wäre überhaupt nicht so schwierig, den Umbau der Energieversorgung zu bewerkstelligen, wenn da nicht die Politiker mit der Dinosaurierindustrie verheiratet wären und lieber (wie immer) ein wenig an den Symptomen herumdoktern würden, anstatt die Ursachen anzugehen. Denn es gibt so viele Fakten, die für eine relativ einfache Finanzierung sprechen.
Pro Jahr fließt ziemlich viel Geld ökologisch desaströs in:
Braunkohle (800 Millionen Euro)
Steinkohle (2,6 Milliarden Euro)
Gewinne bei Eon+RWE+EnBW+Vatenfall, die der Konsument finanziert (18 Milliaden)!
Versichert sind die Atomkraftwerke lediglich mit ca. 2 Milliarden Euro. Ein Supergau wie in Tschernobyl dürfte um die 4000 Milliarden Euro kosten.
Die Folgekosten werden mit Sicherheit von der Allgemeinheit bezahlt werden und nicht von den Atromkraftkonzernen. Dafür werden sie schon sorgen. Dann werden die nächsten paar 1000 Generationen die Kosten tragen müssen!
Wie viele Milliarden in die Atomforschung gesteckt werden und wurden, will ich gar nicht erst recherchieren
Das Einsparpotential durch Stromsparende Geräte ist enorm hoch (sicherlich bei > 50%)
Die Subvention des Umweltverbrauches muss sofort aufhören
und vieles mehr
Dann wurde noch ein CO2-Zertifikatssystem etabliert, was nicht wirklich dazu führt, dass weniger CO2 emittiert wird, sondern nur partiell. Was nutzt es wenn durch Einsparung das Zertifikat verkaufen wird, an jemand anderen, der dann wieder das Zeug in den Wind bläst oder Kohlekraftwerke damit quersubventioniert. Diese werden durch diesen Trick plötzlich wieder rentabel. Irgendwie stimmt mich das alles nachdenklich. Außerdem wurden diese noch verschenkt und mit unverfrorender Frechheit an den Endkunden weiterverkauft. Was hätte man damit alles finanzieren können...
Der Strompreis wird an der Strombörse bestimmt. Dadurch wird der Strompreis für den Endkunden künstlich nach oben getrieben. Denn dieser orientiert sich nicht maßgeblich an den niedrigen Kosten, die für den bestehenden Kraftwerkspark (abgeschrieben) für den Betrieb veranschlagt werden, sondern für die Neubeschaffung. Dieser orientiert sich gänzlich an anderen Gesetzmäßigkeiten.
In Summe könnte man von einem völligem Marktversagen sprechen. Nichts davon ist zukunftsweisend und das schlimme: Es wird alleine durch die, vom Volk gewählten Politiker getragen. Der politische Wille eine Wende einzuleiten ist nicht vorhanden oder nicht erkennbar. Es wird viel geredet und wenig getan. Bisweilen werden Lügen verbreitet, dass Atomkraftwerke kein CO2 verbrauchen würden. Bis heute plärrt vor allem die CDU und CSU heraus, dass wir mehr Atomkraftwerke bräuchten. Ich könnte mich eventuell damit anfreunden, wenn keine alternativen bekannt wären (die Sonne nicht mehr scheinen würde) und die "Endlagerung" keinerlei Probleme darstellen würde. Davon sind wir aber extrem weit entfernt.
Und bekannt ist das alles in unserer "Politikerelite" schon eine ganze Weile. Dazu hab ich schon einen Blogeintrag vorbereitet.
Unsere Politiker haben nichts besseres zu tun als populistische Parolen herauszuposaunen, in dem kein noch so klitzekleines bisschen von Nachhaltigkeit erkennbar ist. Es geht immer wie Watzlawick so schön formulierte: "von dem mehr des selben". Es soll sich eigentlich gar nichts ändern. Von Rechts bis Links, nichts zukunftsträchtiges. Der CDU-Huber redet von zusätzlichen 60 Jahre AKW-Laufzeiten und von linksaußen Herr Gysi für höhere Harz-IV-Sätze.
Der sozial gerechte Umgang mit steigenden Energiepreisen ist sicherlich schwierig, doch nicht unmöglich. Dazu gibt es gute Konzepte, die den Gesamtumbau der ökologischen Energieerzeugung förderlich sind. Denn es geht nicht darum den "ärmeren" den gleichen verschwenderischen Energiehunger zuzustehen, sondern den Gesamtverbrauch drastisch zu senken. Also sollte ein Grundsockel an Energie günstig für jedermann zur Verfügung stehen. Darüber hinaus steigen die Steuern progessiv, also je mehr verbraucht wird, werden auch deutlich mehr steuern fällig. Also kurz gesagt, der Viel- und Luxusverbrauch muss drastisch sinken. Damit ließen sich zum einen der Grundsockel finanzieren, zum zweiten wird dafür gesogt, dass diese schwächeren Haushalte ihren Energieverbrauch drastisch senken. Erstens durch Dämmung der Häuser und Energieeffizeinte Haushaltsgeräte.
Ist das etabliert, müssen Energiepreise weiter steigen. Steigende Kosten "zwingen" die Menschen effizient zu handeln, weniger verschwenderisch zu sein und mit Elan neue Technologien zu entwickeln. Nur die effizientesten und notwendigen werden sich dann durchsetzen.
Die einfache Einführung einer Quotenregelung für Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung würde zu klimafreundlicherer Stromproduktion führen. Diese wäre aber immer dezentral und daran hat das oben genannte 4'er Oligopol als Betreiber von uneffizienten Großkraftwerken "natürlicherweise" kein Interesse. Auch hier liegt es lediglich am politischen Willen die unfairen und wettbewerbsfeindlichen Eingriffe zu korrigieren.
Zum Thema Umweltverbrauch ist dem von Michael Braungart gesagtem einfach nichts mehr hinzuzufügen: "Eine Fortsetzung der industriellen Wirtschaftsweise der vergangenen 150 Jahre ist auf Dauer unmöglich. Somit müssen wir künftig intelligent produzieren: Die eingesetzten Stoffe sind in technischen und biologischen Kreisläufen zu führen, damit kein Müll entsteht. Zum Zweiten sollten wir uns von der Denkweise verabschieden, dass es erstrebenswert ist, etwas weniger schädliche Dinge herzustellen als zuvor. Vielmehr darf es nur noch Dinge geben, die weder Mensch noch Umwelt vergiften und deren Inhaltsstoffe nach Gebrauch möglichst sogar noch biologisch oder technisch nützlich sind."
Das jammern nutzt natürlich nichts. Man muss selber tun, was in seiner Macht steht und das ist bestimmt noch lange nicht ausgereizt...
Die Sonne hat in den letzten Millionen Jahren keine Rechnung geschickt und wird das auch die nächste Zeit wohl unterlassen.
Nach dem letzten Artikel über die zerstörerische Medien, nun einfach mal andersherum. Die Zeitung durchforstet nach guten Nachrichten und ... man wird durchaus fündig:
In einer Heidelberger Schule wird "Glück" unterrichtet. Nun ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Fach die Persönlichkeit von Jugendlichen stärkt.
Totalverweigerer wurde aus der Bundeswehrhaft entlassen
In Thüringen wurden über 250.000 Unterschriften für mehr direkte Demokratie gesammelt
Vattenfall will nach Eon nun auch sein Netz verkaufen, da kommt entlich Bewegung rein
Städte können den Neubau von Kohlekraftwerken auf ihrem Gebiet unterbinden
Dinosaurierautoindustrie "schocken" mit Kriesenwarnungen, denn keiner will mehr die Spritschlucker kaufen
Kalifornien läßt in ihrer 24 Mailen-Zone nur noch Schiffe fahren, die 0,5% Schwefel im Treibstoff haben
Also wird doch alles gut? Jedenfalls bekommt man das Gefühl, es bewegt sich doch (ein wenig)
Die Politik weiß spätestens seit 1982 durch ihre eigene Expertenkommision (Enquete-Kommission „Zukünftige Energiepolitik“ des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 1982), dass Hausisolierung, effiziente Motoren, Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel und Kraft-Wärme-Kopplung ein muss darstellen. Insgesamt wurden 60 Maßnahmen vorgeschlagen. Ziel war u.a. die Erarbeitung von Empfehlungen für langfristige Entwicklungsmöglichkeiten der Energieversorgung, für den Bedarf an Energiedienstleistungen unter Einbeziehung der Einsparmöglichkeiten sowie für Maßnahmen zur Sicherung des erforderlichen Angebots von Energieträgern unter besonderer Berücksichtigung von Maßnahmen zur Verringerung der Ölabhängigkeit und Umweltbelastungen.
Gut 35 Jahre des (fast-) nichts Tuns ist eine lange Zeit. Und weiter werden wichtige Entscheidungen einfach nicht getroffen bzw. verschoben, verwässert und unsere fossilen Energieträger werden teurer und teurer...
Die Zusammenfassung der Studie "Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung für den Ersatz Überalteter Kraftwerke in Deutschland" fasst die Fakten sehr schön zusammen:
Eine zukunftsfähige Energieversorgung Deutschlands kann nur auf Basis erneuerbarer Energien erfolgen. Die schon deutlich spürbaren Auswirkungen der anthropogenen Klimaveränderung und die Endlichkeit der fossilen Energieträger lassen nur wenig Spielraum für andere Entwicklungen offen. Der in nächster Zeit notwendige Kraftwerksersatzbedarf bietet die Möglichkeit ohnehin notwendige Investitionen im Energiesektor primär in den Ausbau erneuerbarer Energien zu lenken. Bessere fossile Kraftwerkstechnologie oder Technologien zur Abscheidung und Deponierung von Treibhausgasen mindern weder die Aufzehrung der fossilen Energieträger, noch können sie langfristig einen Beitrag zur Energieversorgung leisten. Sie binden aber Finanzmittel, die dann nicht für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu Verfügung stehen.
Es wird Aufgabe der Politik sein über die notwendigen Maßnahmen zu entscheiden und die richtigen Rahmenbedingung zu schaffen um jetzt die sich bietende Chance zum Einstieg in eine zukunftsfähige Energiewirtschaft zu nutzen. Technologisch bedingte Hindernisse stehen dem kaum entgegen.
Die Realität sieht aber seit damals anders aus, nichts als viel heiße Luft...
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