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Artikel mit Tag pestizide
Dienstag, 15. Juli 2008
Für spontane Aktivisten: Am kommenden Freitag ist eine "Imkerdemo", die gegen die neuen Zulassungsverfahren der Pestizide ist. Weit bekannt ist mittlerweile das Bienensterben, aufgrund genau solcher Pestizide. Der Ausredenkatalog der Industrie ist haaresträubend, denn es soll vor allem ein Fehler der Ausbringung sein - nicht des Giftes selber. Jeder der einen halbwegs gesunden Menschenverstand hat, kann sich ausdenken, dass es hier vor allem um Geld geht und nicht um die allgemeine Gesundheit von Mensch, Tier und Natur.
Deswegen wird am Freitag, den 18. Juli 2008 um 10:00 Uhr vor dem Gebäude des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig-Kanzlerfeld demonstriert.
Demonstriert wird für unsere Bienen, unsere
Umwelt und ihre Gesundheit. Mehr Infos auf www.imkerdemo.de.
Donnerstag, 12. Juli 2007
Ich war zwar nicht so sehr überrascht über solch einen Bericht in der Taz (Brüssel darf Gift nicht erzwingen) doch es ist und bleibt skandalös. Wie können EU-Bürokraten, die eigentlich ein Gewissen haben sollten solch ein Gift als Herbizid zulassen. Hier mal ein paar Fakten: - seit den 60'ern wegen gesundheitsschädlicher Wirkung kritisiert
- seit den 80'ern in vielen Ländern verboten
- in der "Dritten Welt", Deutschland und Südeuropa noch im Einsatz
- akute Vergiftungen bewirken schwere Nieren- und Sehschäden
- bei direktem Einatmen kann es die Lungen zerstören und zum Erstickungstod kommen
- Paraquat zählt zum "dreckigen Dutzend" der schlimmsten Umweltgifte
Trotzdem wurde es vor drei Jahren erst vom EU-Ausschuss für Lebensmittel und Tiergesundheit als Herbizid in die Positivliste aufgenommen. Nun wurden die Skandinavischen Länder vor dem EU-Gerichtshof verklagt, weil sie es nicht zugelassen haben - aus guten Gründen. Positiver Weise hat der EU-Gerichtshof mit Vernunft die Sachlage geprüft und klar für diese Länder entschieden. Würden alle biologisch angebaute Lebensmittel kaufen, gäbe es weder solche Mittel noch solche Auseinandersetzungen...
Donnerstag, 22. Februar 2007
Pflanzenschutzmittelrückstände und kein Ende: Keine Paprika aus Spanien, keine Trauben aus Italien, Tomaten nur im Sommer und dann am besten von . . .
... das scheint keine Lösung zu sein, denn wer will schon Detektiv im Supermarkt spielen. Wer sich kein biologisch angebautes Gemüse und Obst leisten kann, sollte dieses Gift höchstens in der maximalen zulässigen Dosis zusammen mit dem Obst oder Gemüse erwerben müssen. Von der Politik ist bisher wenig zu erwarten - ganz im Gegenteil. In den letzten Jahren wurden die zulässigen Höchstwerte bei fast 400 Pestiziden angehoben. Nun hat sich gezeigt, dass aufgrund der mehrfachen negativen Nennung von REWE durch Untersuchungen von Greenpeace eine durchaus positive Reaktion stattgefunden hat. In der Pressemitteilung von AID steht dazu: "Der Kölner Rewe-Konzern meldet, er verlange künftig von seinen
Lieferanten nur noch solche Produkte zu bekommen, die maximal 70
Prozent der jeweils gültigen gesetzlichen Höchstwerte an Pestiziden
erreichen. Zudem dürfe die "akute Referenzdosis" (ARfD) bei Obst und
Gemüse nicht überschritten werden. Anderenfalls drohten Sanktionen bis
zur Auslistung." Schade dass das Verbraucherinformationsgesetz nicht dazu erlassen wurde genau dieses positive Potential zu nutzen. Einige Quellen:
Dienstag, 13. Februar 2007
Morgen Blumen zu verschenken ist zwar schön aber...
... dort wo sie Angebaut werden, müssen die "Angestellten" oft leiden. Nicht nur das die Beschäftigungsverhältnisse sklavischen Verhältnissen gleichen sondern auch die Giftcocktails die als Pflanzenschutz verspritzt werden sind kriminell. ... dass immer noch 36 Prozent der von Floverde-Betrieben verwendeten chemischen Substanzen von der Weltgesundheitsorganisation als äußerst oder hochgiftig eingestuft werden.
Vielleicht doch mal kritisch Nachfragen?
Samstag, 10. Februar 2007
Im Vietnamkrieg 1961 bis 1971 wurden rund 80.000.000 Liter des dioxinhaltigen Pflanzengiftes Agent Orange versprüht, um Wälder zu entlauben und Felder unbrauchbar zu machen. Vor allem zwei US-Firmen Dow Chemicals und Monsanto stellten das Gift her. Reparaturzahlungen oder Unterstützung zum beheben der Schäden hat das reiche Land USA an das arme Land Vietnam bisher keine gezahlt.
Die Folgen waren und sind immer noch nicht aus der Welt. Mehr als 100.000 Kinder wurden seit dem Krieg mit schwersten Missbildungen geboren, bis heute treten verstärkte Totgeburten und schwere Schäden auf. Rund 366 Kilogramm Dioxin sind versprüht worden, nur ein Milliardstel Gramm gilt als Krebs erregend. Beim Abzug der Truppen verschüttete man die "Reste" einfach an den Militärbasen aus. Bis heute wurden diese Böden nicht entseucht. Bis heute darf man dort (eigentlich) kein Wasser trinken oder Lebensmittel anbauen. Nun soll diese Entseuchung mit Hilfe von 1 Millionen Dollar geschehen, läppische 400.000 steuert die USA zu - immerhin nach über 30 Jahren ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Chemiefirmen lehnen jede Verantwortung bis heute ab. Sie machen jährlich je ca. 5 Milliarden Dollar Gewinn - offensichtlich ohne Verantwortung und Rücksicht auf die Gesundheit. Die US-Gerichte lehnen seit Jahren ab, dass es einen Zusammenhang zwischen Pflanzengift und Leiden der Menschen gibt. Nicht einmal heute nehmen solche Firmen eine Verantwortung gegenüber der Erde und der Schöpfung war. Das ist nicht gerade beruhigend... Quellen: taz.de: Vietnam: Kleiner Schritt der USA, Bild: TCDD.png
Montag, 22. Januar 2007
1. Letzte Woche stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Auftakt der Gründen Woche in Berlin das "Lebensmittel-Monitoring 2005" vor.
2. Greenpeace warnt vor giftigen Trauben und Salat. An das Ergebnis hat man sich schon gewöhnt. Generell sind Obst und Gemüse mit bis zu 10 verschiedenen Stoffen belastet. 15% der Proben von Früchten überstiegen die gesetzlich zulässigen Grenzwerte. Dies war eine Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2002. Bei Pfirsichen fand man nur bei 10% der Ware keine Rückstände. Während das BVL die Problematik runterspielt und von geringen Belastungen spricht, findet Chemieexperte Manfred Krautter deutliche andere Worte: Der Verkauf derartig giftiger Ware ist schlicht kriminell und ein schwerer Verstoß gegen das Lebensmittelgesetz. Isst
ein zwölf Kilogramm schweres Kind nur zehn einzelne Beeren dieser stark
belasteten Trauben, kann dies schon seine Gesundheit schädigen.
Beispielhaft wurde der Vergleich zwischen ökologischen und konventionell Angebauten Tomaten gemacht. Bei den Biotomaten fanden sich keinerlei Überschreitungen der Grenzwerte und in der Regel auch keinerlei Pestizid-Rückstände. Der Name des Bundesamtes ist jedoch irreführend. Denn die Untersuchungen werden nicht sofort unmittelbar nach dem die Untersuchungsergebnisse feststehen öffentlich publiziert, sodass der Verbraucher darauf reagieren könnte. Wir erfahren auch nicht wer das giftigste Obst und Gemüse verkauft - die Lebensmittelkonzerne werden so gedeckt. Erst nachdem alles aufgegessen ist, dürfen wir lesen, was wir vor einem Jahr aufgetischt bekommen haben. Greenpeace spricht sogar von Schlamperei im Seehofer-Ministerium, welches die Probleme noch verschlimmert... Der Verbraucher der Verantwortung übernehmen möchte kann gewissenhaft handeln und so oft es geht biologisch angebaute Produkte kaufen... Ich wünsche jetzt schon mal guten Appetit. Zum Weiterlesen:
Donnerstag, 4. Januar 2007
Öko-Test: Unbelastete Orangen gab es nur in den Bio-Läden. Konventionelle Ware mit einem "guten" Gesamtergebnis fanden wir immerhin bei Plus, Edeka und Tengelmann. Aldi Nord und Aldi Süd hatten im Durchschnitt nur "befriedigende" Orangen zu bieten, Lidl sogar nur "ausreichende". Den Vogel abgeschossen haben jedoch Penny, Rewe, Real und Norma. Hier war mindestens eine Probe mit Rückständen über den gesetzlichen Höchstmengen belastet.
Jede vierte konventionell angebaute Frucht war über den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgrenzen belastet. Jede neunte hätte so gar nicht mehr in den Verkauf gelangen dürfen. Sie wurden bei Rewe und Penny verkauft. Die Hersteller versprachen zwar Besserung, doch die Ursache ist damit aber nicht behoben. Eine echte Alternative sind nur zertifizierte biologisch angebaute Früchte. Dort sind die gesundheitlich bedenklichen Mittel allesamt verboten. Quellen: oekotest.de, talkingfood.de; Bild: commons.wikimedia.org
Freitag, 8. Dezember 2006
Nicht
nur die gefälschten Arzneimittel, sondern auch gefälschte Pestizide für
den Einsatz am Feld, stellen für die Gesundheit und Industrie eine
Bedrohung dar. Die europäische Saatgutschutz- Organisation ECPA schätzt den wirtschaftlichen Schaden weltweit auf
jährlich bis zu 510 Mio. Euro. Das sind etwa fünf bis
sieben Prozent des gesamten Marktwertes. Unter den falschen Chemikalien sind allerdings
doch einige sehr problematische, weil nicht zugelassene Stoffe, die
dann in Lebensmitteln wie etwa Obst und Gemüse im Supermarkt landen
könnten. Zudem laufen auch die Bauern Gefahr, wenn sie diese anwenden.
"Es habe bereits Fälle gegeben, wo Bauern ihre gesamte Ernte durch den
Einsatz derartiger Substanzen verloren haben", meint Rowe. (Quelle: pte.at)
Will man das Risiko möglichst gering halten, bleibt einem nichts anderes übrig, als biologisch angebaute Lebensmittel zu kaufen.
Donnerstag, 7. Dezember 2006
Greenpeace hat ohne Probleme illegale Pestizide einkaufen können. Nicht nur von einem Händler sondern von elf. Es ist also kein Einzelfall, sondern eher die Spitze des Eisbergs. Laut einer Anfrage der Grünen am 16. August 2006 gab die Bundesregierung an, dass "2005 bei ca. 30 Prozent der rund 3000
kontrollierten Pestizidhändler illegale Pestizide gefunden wurden. Staatliche Verbote versagen, gesundheitliche Bedenken und medizinische Beweise dass die Substanzen sogar Krebserregend sind scheint da niemanden zu richtig zu interessieren. Solange das "Zeug" noch für wen auch immer produziert wird, wird es auch hierzulande wohl verkauft und verbraucht werden. Das gute daran ist, dass sogar Lidl und Aldi nun ihre Lieferanten zur Pestizidminderung zwingen wollen - aus Angst vor Umsatzeinbußen. Dass Pestizide auch für den Landwirt selbst schädlich sind, ist längst in einer Studie von Professor Alberto Ascherio von der Harvard-Universität nachgewiesen worden. So erhöht sich das Parkinson-Risiko um gut 70%.
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Mittwoch, 6. Dezember 2006
Pestizide: Entwicklungsstörungen von Kleinkindern nach pränataler Exposition mit Chlorpyrifos Die Studie hat Kinder untersucht, bei denen Chlorpyrifos im Nabelschnurblut festgestellt wurden. Das Pestizid wird z.B. in New York von 93% der Bewohner in Innenräumen eingesetzt. Die untersuchten Kinder wiesen im Alter von 3 Jahren neurophysiologische Störungen auf. Die Autoren stellen sich die Frage ob der Anstieg von ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom), im Zusammenhang mit den in Innenräumen verwendeten Pestiziden stehen könnte. Wenn man den schleichenden steigenden Verbrauch von Pestiziden in der gesamten Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte betrachtet, möchte ich mir nicht ausmahlen, welche Folgen das jetzt schon für unsere Gesundheit, Verhalten und somit unserer Gesellschaft hat. Diese Folgen lassen sich natürlich nicht in einer Studie belegen, da die Veränderungen zu langsam aber stetig voranschreiten.
Quelle: aerzteblatt.de, Volltext der Studie in Pediatrics
Donnerstag, 30. November 2006
Die Pestizidbelastung von Obst und Gemüse in Bayern steigt: Waren 2003 von etwa 4.600 Proben 31 Prozent belastet, fanden Experten 2005 bei 71 Prozent der Proben Reste von Pflanzenschutzmitteln. Im Umweltausschuss des Landtags haben sich daher Vertreter aller Parteien für einheitliche Regeln innerhalb der Europäischen Union (EU) ausgesprochen.
Schreibt br-online.de. Nicht nur dass die Proben ohne Rückstände zurück gehen, sind die Proben immer häufiger mit mehreren Pestiziden belastet. Auch werden die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstmengen in Obst und Gemüse immer öfter überschritten.... Bioprodukte sind wenn überhaupt nachweisbar, lediglich durch Drift von konventionell wirtschaftenden Betrieben belastet. Diese Produkte kann man mit ruhigem Gewissen kaufen und weiß was man bekommt...
Freitag, 17. November 2006
Laut einer neuen Studie vom Organic Monitor (www.organicmonitor.com) ist auch letztes Jahr der weltweite Absatz von Bio-Lebensmitteln und -Getränken auf 40 Milliarden Dollar gestiegen.
Die Gute Nachricht daran: Solange der Absatz steigt, steigt auch die Fläche, die ohne chemische Pestizide, künstlichen Düngemitteln unnötig belastet werden und nachhaltig bebaut wird. Alles hat jedoch auch seine Folgen oder Gefahren: Wenn die wenigen Lebensmittelkonzerne es nun schaffen, die Verordnungen aufzuweichen, um mehr und billigere biologische Erzeugnisse in die Regale zu bekommen, wird die Lebensmittelqualität noch weiter darunter leiden. Des Weiteren wird die Abwärtsspirale für kleine Erzeuger sich weiter drehen. Die aus meiner Sicht nicht gewünschte Industrialisierung (auch) in der ökologischen Landwirtschaft schreitet immer schneller voran. Die Studie: #7002-40 The GLOBAL Market for ORGANIC Food & drink
Mittwoch, 13. September 2006
Kaum eine Woche vergeht ohne neue Funde von kontaminiertem Reis durch die Sorte LL601 (Liberty Link - Resistenz gegen Unkrautvernichtungsmittel Basta von Bayer). Und nur weil Bayer selber den Labors Vergleichsproben und Technik dazu lieferte - Monate, wenn nicht Jahre verspätet. Das zuständige US-Ministerium ließ dann wieder Monate verstreichen, bis sie den Rest der Welt informierte. Man kann davon ausgehen, dass es nur die Spitze eines globalen Eisberges ist. Es ist immer noch völlig unklar (jedenfalls in der Öffentlichkeit) wie überhaupt diese Verunreinigungen zustande kommen konnte. Für die Zukunft ist das Problem nicht aus der Welt. Niemand weiß wie es mit den für pharmazeutische Zwecke veränderten Pflanzen durchgeführten Freilandversuchen aussieht. In den USA werden solche Versuche großzügig genehmigt (ca. 50.000 bisher durchgeführt). Die Labors finden nur das, wonach man sucht und erschwerend kommt hinzu, dass sie oft nicht über taugliche Testverfahren verfügen. Nun versucht man durch einen Trick den Schaden zu begrenzen. Man möchte die illegale GV-Reissorte einfach zulassen. Mittlerweile hat sogar der Generalinspekteur des US-Landwirtschaftsministerium zugegeben, dass Verordnungen, Methoden und Verfahren aktuell nicht ausreichen für eine sichere Einführung der Agro-Biotechnologie. Das war wohl leider nur ein kurzer Lichtblick, denn Konsequenzen daraus sind bis heute ausgeblieben... Es wird immer deutlicher, dass es keine Koexistenz geben kann. Was da gerade passiert ist massenhaftes unkontrolliertes Freisetzten von Erbgut, wo es nichts verloren hat. Ist erst mal alles durchkontaminiert, ist es wahrscheinlich zu spät. Und als Verbraucher bin ich der Dumme, denn die Wahlfreiheit wird mir genommen. Warum ist die Profitgier weniger Konzerne, mit extrem wenigen Arbeitsplätzen der Politik so viel mehr Wert, als z.B. die arbeitsplatzschaffende ökologische Landwirtschaft?
Freitag, 25. August 2006
 Demeter-Imker machen auf Bienenverluste aufmerksam, schreibt die Lebendige Erde 4/2006. Im Winter 2005/2006 mussten die Imker Völkerverluste bis zu 80% hinnehmen. Die Situation der Bienen (Imker) verschlechterte sich über die letzen Jahre immer weiter. Der strenge Winter reiche nicht als Erklärung aus. Es sei offensichtlich, dass die Vitalität der Bienen abnimmt. Vor 15 Jahren überlebten die Bienen einen Varroamilbenbefall mit 10.000 Varroamilben, heute sterben sie bei einem Befall von einem Zehntel von damals. Verantwortlich wird dafür der zunehmende Mangel an blühenden Pflanzen in der Landschaft und auf den Einsatz von schädigenden Insektizieden gemacht. So gilt als Bienenfreudliches Pestizid, wenn innerhalb von 48h weniger als 50% der Bienen sterben - ohne Worte oder? Was kann jeder dagegen tun? Verantwortung übernehmen und sein Essen aus biologischem Anbau kaufen!
Mittwoch, 19. Juli 2006
 Die Rapsglanzkäfer, wissenschaftlicher Name Meligethes aeneus F. ist ein weit verbreiteter phyrethroidresistenter Rapsschädling. Er zerfrisst vor allem die jungen Knospen, um an die Pollen heranzukommen und ist in Norddeutschland sogar zur Plage geworden. Diese kleinen Käfer sind durch Ackergifte nicht mehr totzukriegen. "Sie sind resistent gegen gängige Insektengifte", sagt der Sprecher der Landwirtschaftskammer. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, befinden sich neue Insektiziede in der Zulassung. Doch die logische Folge wird sein: Neue Resistenzen entstehen - früher oder später! Geschäftsführerin des Bioland-Verbandes im Norden, hat nur bedingt
Mitleid: "Alle, auch die konventionellen Bauern, wissen genau, wie es
zu diesen Resistenzen kommt: zu enge Fruchtfolgen und zu viele
Insektizide." Anscheinend will man nichts dazulernen??? Quellen: Taz - Großes Krabbeln an der Küste, UFOP, Google-News...
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