Über EFT bin ich kurz vor Weihnachten gestolpert. Es ist eine super einfache Heilungsmethode, die man (technisch) in ca. 5 Minuten erlernen kann. Vielversprechend klingen die Heilungserfolge, liest man z.B die orginal Website emofree.com oder Gary Craigs übersetztes Handbuch (auch als PDF erhältlich).
Bevor man zum Arzt geht, lieber mal die Klopfakupressur testen. Sie tut nicht weh und wenn sie funktioniert, hat es sich sogar einfach erledigt!
Das Prinzip werden ein paar Meridianendpunkte mit zwei Fingerenden beklopft und gleichzeitig eine Selbstaffirmation (Ich liebe und akzeptiere mich, auch wenn ich dieses Problem habe) gesprochen. Damit werden Verletzungen im Energiekörper geheilt und gleichzeitig werden psychische Umkehrungen behoben (dazu schreibe ich noch einen eigenen Artikel).
Gemeinsam haben alle energetisch arbeitenden Verfahren, das die
körperliche und oder seelische Krankheiten oder Probleme auf eine
Störung im körpereigenen Energiesystem zurückführen. Die Energy
Psychology beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Energiesystems in
seiner Störung im Bereich der seelischen Befindlichkeit unter
psychischen Probleme.
Wir, die andere Menschen und Tiere und
unsere Umgebung bestehen letztlich aus reiner Energie. Menschen haben
neben ihrem physischen Körper auch einen Energiekörper, der ebenso wie
der physische Körpernahrung braucht. Diese Nahrung stammt aus unserer
Umgebung.
Energie muss fließen, wenn sie für uns Nahrung sein
soll. Sie fließt in uns hinein, durch uns hindurch und wieder hinaus.
Auf dem Weg durch uns hindurch verändert sie uns ein wenig, sie spendet
uns Energie. Jeder Mensch hat individuelle Energiebahn, die seinen
Körper durchlaufen. Wenn wir offen für die Energie aus unserer Umgebung
sind, haben wir mehr als genug Energie, nicht nur, um unser Leben zu
bewältigen, sondern auch, um uns wohl und glücklich zu fühlen.
Wenn
unser Energiekörper wie auch immer verletzt oder gar beschädigt wurde,
befinden sich darin Wunden, die auch nach Jahren noch Schmerzen können.
Wir versuchen uns vor diesen Schmerzen zu schützen, indem wir
verhindern, dass frische Energie an dieser Stelle gelangen kann. Wenn
wir ein Wunder an unsere physischen Körper haben, kann eine noch so
leichte Berührung sehr weh., deswegen werden wir jeden ab, der uns
(dort) anfassen möchte. Genauso schützen wir uns vor den Schmerzen in
unserem Energiekörper, indem wir verhindern, dass die Energie aus der
Umgebung und dort erreicht. Wir errichten Staudämme oder Mauern, die
die betroffene Stelle ab regeln sollen. Wenn wir schlimmer verletzen,
errichten wir um uns selbst einen Panzer oder Schutzschild, der alle
Energie ab. So können wir uns hinter diesem Schild sicher fühlen.
Eigentlich
gar nicht so schlecht, oder? Ich kenne viele Menschen (und ich gehörte
früher auch dazu), die es sich hinter ihrer Mauer gemütlich
eingerichtet haben. Diese Mauer hat nur einen Nachteil: wenn wir alle
Energie von außen abblocken, bekommen wir auch keine Energie mehr, wie
uns nähren könnte, wir verhungern hinter unserem Schutzschild -
energetisch gesehen.
Wenn wir einige Energiebahn offen gehalten
haben, bekommen wir noch etwas an Nahrung, die uns zwar hilft, unser
Leben zu bewältigen, wir fühlen uns aber die meiste Zeit Müller,
kraftlos und ausgebrannt.
Nun wenn wir akzeptieren, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist (bzw. letztlich verschiedene Energieformen) besteht ist das alles logisch! Wer offen ist, kann es einfach ausprobieren. Es braucht nicht viel dazu. Nebenwirkungen? Es könnte uns besser gehen, sonst sind keine bekannt. Die einzige, die mir einfällt ist, dass unser eigenes Weltbild mehr oder weniger ins wanken geraten könnte und wir müssten ein Teil der Schulmedizin doch in Frage stellen. In Youtube befinden sich ebenfalls etliche Videos.
Auch die Gesundheit sollte natürlich ein Teil der radikalen Selbstverantwortung sein
[kleines Update für mich]
Es gibt noch weitere Energy
Psychology wie "holographic repatterning", "body talk", "E.M.D.R.", "PSYCH-K". Intersanterweise findet sich in dem Video von Bruce Lipton "Der Geist ist stärker als die Gene" eine kurze Erklärung...
Kreativität beruht auf exakter Wahrnehmung, die alle Stereotypen und Konventionen ignoriert. Kreativität ist ein Akt der Rebellion schon von der Definition her. Sie müssen ausgesprochen subversiv sein, Grenzen zu überschreiten und um Konventionen über den Haufen zu werfen. Wenn sie das nicht tun, bewegen sie sich auf ausgetretenen Pfaden mit all seinen Konsequenzen.
Der Schlüssel zur Kreativität ist also die Erfahrungs-Filter auszuschalten oder zu reduzieren. Damit werden subjektiven Veränderungen vorgenommen. Wenn sich das Gehirn verändert, verändert sich auch unsere Realität. Unser Gehirn zeigt uns nur eine individuelle Karte der Realität. Wir erleben die Welt nicht so wie sie ist, sondern mehr wie wir sind und wir sind was wir Denken. Je weniger Filter und Einschränkungen, desto näher an der Wirklichkeit.
Die Welt (oder die Dinge) wie ein Kind sehen, bis ins letzte Detail ohne gewohnte Perspektiven oder Erfahrungen hereinzufallen - so könnte man es auch umschreiben. Kinder haben uns Erwachsenen etwas voraus.
Das Erinnert auch stark an spirituelle Lehren. Keine Bewertungen, keine Interpretationen, keine Meinungen etc. Nur dirkete Wahrnehmung ohne durch das Denken zu sehen und Sein.
Trainiert man diese Sicht, wird man vieles Erkennen, was einem sonst nicht aufgefallen wäre. Leicht ist sicherlich nicht, doch ab und zu sicherlich hilfreich
Vieleicht ist damit auch die bekannte Aussage von Jesus gemeint: Mt 18,3 Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
"Letztendlich ist es nicht allein der Stoff (oder Internet etc.) der für Abhängigkeiten verantwortlich ist, sondern der Konsument". Das ist für mich der zentrale Satz der Doku.
Hmmmmmm, das sollte auch den letzten nachdenklich stimmen. Das Verhalten ist typisch für eine materielle Gesellschaft, die die Seele und den Geist leugnet, die dafür sorgt, dass wir nicht zu unserer Quelle vorstoßen. Es gibt keinen dauerhaften erfolgreichen äußeren Weg. Es sind in diesem Sinne auch geistig schwache Menschen, die ihre Verantwortung über ihr eigenes Handeln abgeben haben und auch gar nicht mehr wollen.
Es wird so langsam endlich Zeit aus dem Schlaf aufzuwachen, die Verantwortung in die eigene Hand zu nehmen, die Macht nicht weiter an sogenannte Autoritäten abzugeben oder an Dinge. Einfach radikale Selbstverantwortung
Wie Gerald Hüther in seinem Buch "Bedienungsanleitung eines menschlichen Gehirns" beschreibt: "Die Unterdrückung von Betroffenheit ist der einzige wirkliche Bedienungsfehler, den man bei der Benutzung des Gehirns machen kann." Gelesen habe ich das Buch, um ein Verständnis für die Welt zu bekommen und was das Potential unseres Gehirns wäre. Ein kleinen Teil will ich hier vorhab "besprechen", der mich fasziniert hat. Es geht um das Thema Betroffenheit, beziehungsweise wie man diese verhindert.
Wie kommt es also zu dem Zustand, dass die Menschen nicht mehr betroffen sind und damit das fehlende die Notwendigkeit der Veränderung nicht mehr verspüren? Sie akzeptieren damit jeden nur erdenklichen Zustand. Egal welchen.
Betroffenheit lässt sich dann gut unterdrücken, wenn die eigenen Vorstellungen (Ziele, Meinungen, Überzeugungen) wichtiger, höher, überlegener zu bewerten sind, als die der anderen. Je mehr Gleichgesinnte er findet, desto leichter fällt diese Unterdrückung.
Die logische Folge scheint die anderen als minderwertig abzustempeln oder sogar zum Volksfeind zu erklären, bis sie verjagt und oder umgebracht werden. Die Motivation ist die Überzeugung der Überlegenheit, ohne Betroffenheit und sogar ohne Zweifel der Richtigkeit des eigenen Handelns.
Grundlage von Betroffenheit ist, dass es einem wichtig ist, womit er sich eng verbunden fühlt. Das läßt den Schluss nahe, was so viele spirituellen Lehren aussagen, dass alles eins ist und somit gleich wichtig.
Aus neurobiologischer Sicht ist es leider keine Kunst das Gehirn so zu beeinflussen, dass das Gefühl der Betroffenheit erstickt.
Die Grundregeln zur Zerstörung von Betroffenheit (unseres Lebens):
Dem individuellen Menschen soll nur noch sein eigenes "bequemes" Leben wichtig sein, sonst nichts. Wie geschieht das: Man hindert ihn einfach daran enge Bindungen zu anderen Menschen, zu seiner Heimat, zur Natur, zu allem was ihn umgibt, zu entwickeln.
mit lauter Belanglosigkeiten, wird er in einem Zustand ständiger Aufregung gehalten, bis er weder Wichtiges von Unwichtigem noch Richtig von Falsch zu unterscheiden in der Lage ist:
mit überflüssigen,
nutzlosen Informationen überschüttet,
mit vielen unterschiedliche Expertenmeinungen konfrontieren
Vom Nachdenken abhalten. Das geschieht durch fortwärende Hektik, bis er nicht mehr 5 Minuten still sitzen kann und nicht mehr nachdenkt, was er als nächstes tun wird.
Sinne überreizen, um die Wahrnehmungsfähigkeit völlig abzustumpfen. Nichts leichter als das, einfach zudröhnen mit
aufregenden Bildern,
lauten und schrillen Geräuschen,
aufdringlichen Gerüchen und
pausenlosen Sensationsmeldungen
Um zu guter letzt auch noch das Gefühl abzutöten braucht man den Zustand der permanenten Aufgewühltheit durch:
immer neue Katastophenmeldungen
Darstellungen brutaler Gewalt
unmenschlichen Verbrechen
Und je früher man mit diesem Konditionierungsprogramm beginnt, umso erfolgreicher ist der Effekt, da das plastische Gehirn in jüngeren Jahren am formbarsten ist.
Bricht irgendjemand - obwohl ziemlich unwahrscheinlich - aus und fühlt ein wenig Betroffenheit und fängt an Dinge doch einmal in Frage zu stellen, dann braucht man nur in eine weitere Trickkiste zu greifen. Heraus kommt das Einreden, man habe alles fest im Griff, alles sei machbar und reparabel. Dankbar für diesen Strohhalm versinken sie dann ohne viel zu hinterfragen wieder im alten gewohnten Trott.
Damit wird klar, wie wichtig es ist bei den Kindern anzufangen, wenn wir die Welt verändern möchten. Sie sind unsere Zukunft.
Unter diesen Gesichtspunkten bekommen Muße, "Faulsein", Meditation, etc. eine andere Bedeutung, denn es scheint notwendig zu sein, um sich zu reflektieren und seinen Platz in der Welt zu finden?
Diese Konditionierungsprogramm erklärt auch den aktuellen Zeitgeist, nichts macht mehr Betroffen - so richtig betroffen. Kaum jemand interessiert sich wirklich richtig für die Probleme der Welt. Kaum jemand denkt weit genug und wartet nur ab, bis sich ein sogenannter Experte sich zu Wort meldet und einen neuen Strohhalm präsentiert. Wir werden tatsächlich buchstäblich in permanenter Aufregung gehalten. Die Nachrichten spiegeln genau das wieder. Das Ziel ist nicht das informieren, sondern die Manipulierbarkeit. Meist schlägt jetzt der eine oder der andere die Verschwörungstheoretiker-Glocke, vor allem als Totschlagsargument. Es sind vor allem diejenigen, die nicht weiter Denken können oder wollen. Ist es wirklich alles nur Zufall? Mir ist das auch nicht so wichtig, wie es dazu gekommen ist. Egal wie, warum ändern wir nichts? Die Frage bleibt, was tue ich, was tust du, was tun wir, um es wieder zum Guten zu wenden?
Ich bin erstaunt darüber, warum wir Menschen immer wieder den gleichen Fehler begehen.
Da gibt es Menschen die super Ansichten haben und dann und wann einen einzigen Patzer von sich geben.
tolle Bücher, doch ein winziger Abschnitt ist uns nicht geheuer oder halten wir für falsch
Umfassende Theorien, aber auch hier und da sind uns nicht zusagende Passagen
usw...
Und was passiert dann? Alles wird in Frage gestellt. Wir richten wie ein (alttestamentarischen) Gott und verurteilen alles. Der differenzierte Blick wird komplett abgeschaltet. Nur noch auf den Fehler konzentrieren. Fehler, Katastrophe. Ja aber! Bis hin zur totale Vernichtung. Natürlich in allen Schattierungen.
Anscheinend ist es uns lieber alles zu verteufeln, als zuzugeben, dass das meiste seinen Sinn hat und eben Fehler dazugehören. Wir haben gelernt das Fehler schlecht sind, sie gehören strengstens verurteilt. Wir verurteilen nicht nur die anderen sondern genau so auch uns selber - oder andersherum. Das Denken darüber ist antrainiert. Reflektiert betrachtet ist es jedoch ganz einfach: Jeder Mensch macht ständig Fehler. Das gehört dazu, denn es ist eng verbunden mit den Erfahrungen, die wir machen. Ohne Fehler keine Erfahrungen. Ohne Erfahrung ist kein Leben möglich. Wollen wir das?
Also da der Mensch per se fehlbar ist, sollten wir uns nicht darüber ärgern sonder freuen. Es ist wichtig Fehler zu machen um zu lernen. Anstatt sich zu ärgern, könnten wir uns auch ein Lächeln schenken und mit guter Laune die nächste Erfahrung anstreben. Genauso sollten wir aufhören die Haare in anderen Suppen zu suchen, denn wir werden viele Finden und uns solange wir unser Denken nicht umstellen nur ärgern. Das schneidet uns von unserem Wesenskern ab, vom Leben! Ob wir das wollen entscheiden nur wir selber.
Immer wieder möchte ich verstehen, wie es zu nicht vernunftmäßig erklärbaren Personalentscheidungen kommen kann. Es ist in Firmen und Politik offensichtlich, dass all zu häufig nicht die geeigneten Personen an den richtigen Positionen sitzen - also "ausgewählt" werden - sondern... Das Peter-Prinzip scheint da etwas Licht in diesen Auswahlprozess zu bringen.
Wieder ein tolles Buch was ich vor ein paar Monaten gelesen habe. Es beschreibt, wie Beziehungen besser
funktionieren und warum bei manchen obwohl man es nie geahnt hätte, die
Liebe vergeht.
Die Theorie in Kürze: Jeder hat einen Liebestank.
Je voller dieser ist, um so glücklicher sind wir und um so besser geht es uns. Dieser kann nicht durch
beliebige Handlungen gefüllt werden, sondern wir sind in gewisser Weise
"abhängig" von einer bestimmten (manchmal auch zwei) persönlichen Liebessprache. Erkennen könne
wir unsere eigene indem wir uns selber beobachten, wie wir unsere Liebe versuchen mitzuteilen. Was wir dem
anderen zukommen lassen ist ein Spiegel unserer Sprache der Liebe.
Diese Sprachen sind auch auf Kinder übertragbar, vor allem, wenn sie schon eine dieser Sprachen bevorzugen.
Gary Chapman beschreibt fünf verschiedene Sprachen der Liebe (und deren "Dialekte"):
Lob und Anerkennung
Zweisamkeit
Geschenke
Hilfsbereitschaft
Zärtlichkeit
Es leuchtet einem schnell ein, dass selbst wenn alles andere in Ordnung ist und man sich viel Mühe gibt und 4/5 super gut beherrscht aber die entscheidende Liebessprache nicht anwendet, ja dann fühlt sich der andere trotzdem nicht geliebt...
Kurz darüber nachdenken, anwenden und beobachten was geschieht
Der Titel ist etwas provokant, doch er entspricht leider der Realität. Es gibt Methoden, die angepasste tote Menschen produziert. Diese sind gute Bekannte in unserer Kultur. Drei wohlbekannte will ich hier kurz vorstellen:
Die "Gehorche oder leide"-Methode
Hier wird dem Kind zwei Handlungsalternativen vorgestellt. Abgeleitet wird das aus der Methode der eingeschränkten Wahlmöglichkeit (als ob es nicht noch zig andere gäbe...). Gemeinerweise wird hier ein Phänomen ausgenutzt, dass sich die meisten Menschen dann entscheiden und keine eigene alternative präsentieren können. Die erste Handlungsempfehlung ist das was gemacht werden soll. Die zweite Wahl ist die in Aussicht gestellte Strafe. Das Kind wählt also selbst. (Beispiel: Du hast die Wahl, entweder machst du X oder du kannst auf y dann und dann verzichten.)
Gruppendruck
Hier wird einfach der einzelne, der nicht so konform verhält durch die Gruppe gesteuert. Der ganzen Gruppe wird eine Strafe angedroht, um den erstgenannten durch die anderen unter Druck zu setzten. (Beipiel: Wenn irgendjemand sich nicht benehmen sollte, dann fällt XY ins Wasser).
Dazu gehört auch das typische Verhalten von Eltern: "braver Jung; braves Mädchen", "Das hast du toll gemacht" und "das macht ein ... nicht". "Da ist Papa/Mama aber traurig, wenn du..." usw.
Das wird deutlich in den Denkmustern, die sich ausbilden: 1. Wieviel
(oder was) gibst du mir, wenn ich das tue? 2. Wie kann ich, wenn ich Y
tue, vermeiden bestraft zu werden? 3. Was passiert mit mir wenn ich es
nicht tue, was du von mir willst?
Diese Methode drückt uns in eine ungewollte Abhängigkeit, sie lässt uns nicht frei entwickeln. Die Selbstbewertung, Selbsteinschätzung und der Kontakt zu sich selber wird zugeschüttet. Wir verdrängen mit der Zeit, was wir selber sind und selber wollen - mit all seinen negativen Konsequenzen.
gemeine Folgen
Zum einen produziert das Menschen, die langweilige und unliebsame Dinge tun, ohne sich zu fragen warum (dumme Befehlsempfänger). Sie mögen zwar in der Schule ruhiger sein oder doch nur konformistisch, gedankenlose, unverantwortliche und alles akzeptierende Bürger? Siehe auch "Das Drama der Menschheit".
mangelnde Verantwortung
Der Erwachsene betrügt sich selber, denn es scheint als bräuchte er für die Entscheidung der Kinder keine Verantwortung übernehmen. Das mag schon sein, doch die Folgen der Ausbildung mangelnder Menschlichkeit hat er zu verantworten.
Lösungen
Es gibt sie tatsächlich. Es ist die gewaltfreie Kommunikation, eine Bedürfnis- und Gefühlssprache, die Marshall B. Rosenberg entwickelt hat. Das weiter zu erläutern würde den Rahmen sprengen und kommt ein anderes mal.
Schon als ganz kleines Kind lernen wir,
dass unsere Bedürfnisse unwichtig sind. Nicht nur dass wir
körperlich völlig unterlegen sind nein auch geistig und seelisch. Eine totale Abhängigkeit. Somit sind wir
der Erwachsenenwelt völlig ausgeliefert und sind uns unseres Dramas
nicht bewusst. In dem Artikel über das intellektuelle Gefängnis
habe ich schon verdeutlicht das uns dieser Zustand leider auch nicht besonders stört.
Alice Miller (z.B. in das Drama des
begabten Kindes), Alfred Adler (Individualpsychologie) und andere Tiefenpsychologen machen
deutlich, dass gerade die ersten sechs Lebensjahre entscheidend für
den Menschen sind. Das sind die Hauptprägungsjahre. Und was lernen
wir dort? Wir lernen zum einen unsere Bedürfnisse denen der Eltern
unterzuordnen und verstehen dass unser ganzes Leben lang. Wir fühlen
uns stets schuldig anderen ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Zum
anderen übernehmen wir Ziele und Strategien der Eltern
beziehungsweise der Hauptbezugsperson. Fataler weise völlig
unreflektiert. Denn es gibt nur eine einziges wahrgenommenes Bezugssystem, die Welt der Eltern.
Und diese Welt der Eltern prägt unser
Denken. Wir halten es für absolut richtig und ahmen diese nach und integrieren es in unser Leben. Es
versteht sich von selbst, dass unsere Sprache eine vermeintlich
analytische ist. Alles wird beurteilt, verglichen und bewertet. Diese
Sprache ist eine Sprache der Herrschaft. Sie zielt darauf ab nicht in
Kontakt mit unserem Herzen zu kommen. Auch übernehmen wir völlig
unreflektiert Gedankenmuster und vermeintliche Wertesysteme. So
glauben wir an das Gute und Böse, an richtig und falsch. Genau dasselbe
spiegeln uns die Medien vor. Nach dem Motto: steter Tropfen höhlt
das Gehirn. Neurobiologisch ist das auch so. Es bahnt sich in unser Gehirn. Es findet immer wieder Anknüpfungspunkte, der Erfolg fürs hängenbleiben.
Die Bildung beziehungsweise die Schule
knüpft an dieses System an. Es basiert auf der Annahme, dass Lob und
Tadel ein Motivationsfaktor ist. Es wird aber nicht bewertet wie viel
ein Schüler dazugelernt. Desweiteren ist es nicht für die Kinder konzipiert, sondern für die Lehrer. Es wird relativ schnell klar, dass Noten
nur dazu da sind die guten Schüler (die vorher schon alles wussten) besser dastehen zu lassen und die
schlechten Schüler zu demotivieren. Sie fördert Konkurenz sowie Herrschen und beherrscht werden. Es werden keine gemeinsame
Lernziele vereinbart, sondern einseitig vom Lehrer beziehungsweise
vom Bildungsplan abgeleitet. Der Schüler hat wie zuhause durch die
Eltern, in der Schule das zu tun was die Lehrer wollen - dafür sorgt schon das Notensystem als ultimatives Druckmittel. Die
Bedürfnisse der Schüler spielen dabei keine Rolle. Wäre es nicht viel schöner, wenn Schüler bereitwillig und begierig lernen (Kinder haben eine natürliche Freude am Lernen) und nicht nur um gute Zensuren zu bekommen oder um schlecht zu vermeiden?
Nach der Schulausbildung, werden die meisten
wohl eine Ausbildung, ein Studium oder arbeiten gehen. Auch dort wird
wieder das gleiche System herrschen. Wieder gibt es jemanden (der
Chef), der sagt was zu tun ist. Auch hier wird versucht über Lob und
Tadel Motivation zu erreichen, ohne Motivation wirklich verstanden zu
haben.
Wir verurteilen uns sogar selbst. Anstatt einfühlsam und empathisch uns und anderen gegenüber zu sein, machen wir uns selber fertig bis zur tiefen Depression. Wie oft sagen wir "müssen" oder "sollten". Beides führt uns weit weg von uns selber. Es weist die Verantwortung von uns selber und lässt uns keine Wahl, die wir doch haben. Selbsterfüllende Prophezeiungen entwickeln sich daraus.
Mensch oder Marionette? Die Massenmedien, Werbung, Computerspiele, Schule und zu guter letzt die andere Menschen beeinflussen uns mehr als wir das uns zugestehen. Sie gaukeln uns die Welt vor, wie sie zu sein hat, nicht wie sie ist. Unkritisch wird von beliebig austauschbaren Autoritäten fast alles unkritisch übernommen, es muss nur oft genug wiederholt werden. Wer nichts weiß muss alles glauben.
Dann bekommen wir Kinder denen wir das
gleiche vermitteln. So wird von Generation zu Generation der gleiche
Mist (diese Gewalt) weitergegeben. Das ist das eigentliche Drama. So
wird klar, dass sich seit Jahrhunderten außer den Umständen wenig
verändert hat. Das könnte fast für eine Erklärung des ewigen Daseinskreislaufs und der Leidenstheorie der Buddhisten reichen.
Man könnte sagen das Ziel wäre
mangelnde Selbstverantwortung und Manipulierbarkeit. Dies wird ziemlich gut erreicht.
Die Folgen sind nicht gerade erbaulich. Diese werden sehr gut durch folgendes Zitat von Georg Bernanos (aus GFK von Rosenberg entnommen):
Ich denke
schon lange folgendes: wenn eines Tages die immer wirksamer werdenden
Zerstörungstechniken schließlich dazu führen, dass unsere Spezies
von der Erde verschwindet, dann wird es nicht Grausamkeit sein, die
für unsere Auslöschung verantwortlich ist, und natürlich noch
weniger die Entrüstung, die durch die Grausamkeit geweckt wird, oder
die Vergeltungsmaßnahmen und Racheakte, die daraus erwachsen...,
sondern die Schwäche, der Mangel an Verantwortung im modernen
Menschen, seine falsche, unterwürfige Akzeptanz einer jeden
Anordnung von oben. Der Horror, den er schon erlebt haben, und
dennoch größere Horror, den wir noch erleben werden, sind keine
Anzeichen dafür, dass Rebellen, Menschen, die sich nicht
unterwerfen, die sich nicht kleinkriegen lassen, in zunehmender
Anzahl auf der ganzen Welt zu finden sind, sondern eher, dass es eine
konstant steigende Zahl von Gehorsam, schwachen Menschen gibt.
Ich hoffe nun werde ich nicht ganz in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gesteckt. Ich bin ein Anhänger der kritischen Diskussion, ein Skeptiker der alten Schule. Mein Anliegen ist der Wahrheit ein Stück näher zu kommen und ein wenig wach zu rütteln. Denkt über die Welt nach. Sie ist zum Teil was wir denken und das ist oft nicht unser eigenes denken sondern in einem weit entwickelten manipulierten Zustand. Diese Welt ist leider nicht so wie wir uns das vorstellen und es gibt so viele Lügen, die uns täglich aufgetischt werden. Verdeckt als unabdingbares Muss oder zur Rettung dieser Welt.
Karl Popper formuliert das philosophische Problem der Freiheit eindrücklich (sinngemäß): Menschen die in einer (gefühlte) freiheitlichen Gesellschaft leben können sich ein totalitäres Leben gar nicht vorstellen.
Es ist vieles denkbar und die Entwicklung läuft in diese Richtung, ohne dass wir es sehen, weil wir es uns nicht vorstellen wollen und können. Der Mensch ist neugierig und versucht alles was möglich ist. Die Geschicke werden hauptsächlich von einer machtgierigen und dem Größenwahn verfallenen Geld-Elite gelenkt. Die Kombination ist so gefährlich und diese Menschen versucht alles, um ihre Ziele zu verfolgen. Wir werden nicht gefragt.
Ob es so, oder so ähnlich kommen wird oder eben auch nicht liegt lediglich an uns...
Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich nun mit dem Wesen Mensch und unter anderem mit unserer Sprache. Inspiriert bin ich vor allem von Marschall B. Rosenberg und "seiner" gewaltfreien Kommunikation (GFK).
Unsere Kommunikation ist vor allem eines: uns nicht zuträglich. Sie ist geprägt durch unser Denken, nicht durch unser Herz - obwohl wir letzteres mehr sind als ersteres! Diese kulturelle Gewalt in der Sprache führt zur Entfremdung von dem was wir sind. Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass wir Herzenswesen sind und keine Verstandeswesen oder ähnliches. Dazu gibt es sogar wissenschaftliche Beweise - vor allem in einer relativ neuen Wissenschaft, der Neurobiologie.
Aber zurück zum Thema.
Was möchten wir eigentlich spüren, wenn wir miteinander Reden? Alle Menschen wollen wahrgenommen, berührt, respektiert und verstanden werden. Kommt man dem nicht nach, findet sich kein erhebendes Gefühl zwischen den Menschen ein und ärgert sich eventuell sogar. Empathie ist das Zauberwort. Empathie zielt auf ein tiefes Verständnis, den anderen ernst zu nehmen, ihn nicht "schlecht" zu machen, ihn anzunehmen wie er ist. Urteilslos, wie einen Fremden gegenüber mit dem man die ersten Worte wechselt und so liebevoll und freundschaftlich wie mit dem besten Freund oder der besten Freundin. Es ist die ideale Basis um unserem Wesen zu entsprechen.
Typischer Weise ist unser Denken analytischer Natur und damit auch unsere Kommunikation. Dies führt jedoch nicht zur Einheit, dem Einssein wie es alle Religionen anstreben sondern zum Gegenteil. Es sät nicht den Frieden, nicht die Freude nach der wir uns sehnen. Dazu benötigt es andere Wege.
Beobachtet einmal wie oft ihr in einem Gespräch lebensentfremdende Kommunikation wählt:
Drohen, unter Druck setzten (wenn..., dann...)
Vorschläge unterbreiten (ohne danach zu fragen)
Meinung erfragen
Belehrungen
Ratschläge unaufgefordert mitteilen
moralisch Urteilen
Werturteile
verurteilen
schlechtes Gewissen machen
Vergleiche anstellen
Verantwortung leugnen (muss/müsste, sollte)
interpretieren
meckern
denken uns was der andere meint (ohne sicher sein zu können)
diagnostizieren
usw.
Das führt allzu oft zu Verletzungen und Leid, entweder bei dem einen, den anderen oder beiden. Es führt nicht zu einer tiefen Verbindung mit einem Menschen und führt auch nicht dazu, dass der andere sich verstanden fühlt. Und genau darauf kommt es aber an. Vieles davon wird sicherlich gut gemeint sein, doch reflektiert betrachtet kommt es dann auch so an? Selbst wenn wir unsere Bedürfnisse erfüllt sehen wollen, dann stoßen wir mit diesen Kommunikationsmustern sicher nicht auf besonders große Gegenliebe.
Das tragische daran ist, dass es den Hauptteil unserer Kommunikation ausmacht und wir es für völlig normal halten. Es ist aber nur in dem Sinne normal, weil es die meisten genau so handhaben - also rein statistisch eben. Wären wir so analytisch, würden wir andere Wege suchen und schauen wie erfolgreich diese wären und dann den besseren Weg in Zukunft nehmen. Doch tragischer Weise sind wir dazu nicht in der Lage - bis wir aus diesem Kommunikationsalbtraum erwachen.
Solange wir unser Denken und damit unsere Kommunikation nicht ändern, können wir auch keinen inneren (und äußeren) Frieden finden.
Ich will jetzt mal mit der Schwarzmalerei schluss machen und darauf hinweisen, dass es einen wunderbaren Ausweg gibt. Aber dazu ein anderes mal mehr
Es gibt Menschen, die verändern mein Denken. Es ist ein Geschenk mit
welcher Klarheit und Einfachheit Karl R. Popper Dinge formuliert.
Dafür, dass er mein Leben bereichert hat bin ich ihm zu tiefst dankbar. Hier eines meiner Lieblingsthemen von ihm:
Das intellektuelle Gefängnis
Im laufe eines Lebens (oft schon in jungen Jahren) baut man sich selber sein intellektuelles
Gefängnis. Was bedeutet dies? Wir entscheiden uns manchmal durch
Abwägung oder auch nicht für oder gegen Hypothesen oder Theorien
wie die Welt funktioniert.
Wie ist es gebaut?
Verschiedene Strukturen oder Standorte bauen diese Gefängnismauern. Gefangen sein können wir nicht nur in einer Sprache, sondern auch
in verschiedenen Systemen von Annahmen, Theorien, Glaubenssystemen,
"Ismen", Ethik, Werte und Moral. Denkende Menschen pflegen einen Rahmen zu entwickeln, in
den sie jede neue Idee, die ihnen begegnet, einzupassen versuchen.
Das Gefängnis ist eine Metapher, da wir es normalerweise
dies nicht als ein solches empfinden.
Aufmerksam werden wir erst durch den Zusammenprall der Kulturen. Genau
diese Aufmerksamkeit erlaubt es uns aus dem Gefängnis auszubrechen,
wenn wir wollen. Wir können es überwinden, wenn wir die neue Sprache
untersuchen, sie mit unserer eigenen Vergleichen und ihre neuen
Möglichkeiten ausnützen. Zugegeben, wenn wir so ausbrechen, gelangen
wir in ein neues Gefängnis, aber es ist ein viel größeres und
weiteres Gefängnis und ebenso wie vorher werden unter dem neuen Gefängnis
nicht leiden oder besser: wir haben jederzeit die Freiheit es kritisch
zu untersuchen und so wiederum in ein noch geräumigeres Gefängnis
auszubrechen.
Dieser Ausbruch aus dem Gefängnis ist natürlich keine Routine, er
kann nur das Ergebnis einer kritischen und schöpferischen
Bemühung.
Eine fruchtbare Diskussion kommt immer nur dann zustande,
wenn möglichst unterschiedliche Standpunkte aufeinander treffen.
die frühe Entscheidung
Viele Menschen entscheiden sich früh für ein solches Gefängnis und halten daran zwanghaft ein leben lang fest. Doch kommt man so der Wahrheit meist nicht näher. Ihr kommt man nur näher, wenn man immer wieder die eine Theorie gegen eine andere abwägt.
Massenmedien
Interessant finde ich, dass gerade die Massenmedien uns künstlich vorgaukeln, wie unsere Welt aussieht, bzw. aussehen soll und das Erfolgreich. Viele orientieren sich danach und bauen genauso ihr Mauern auf. Sie verinnerlichen dieses System so sehr, dass schon das kleinste in Fragestellen zu heftigen Reaktionen führt.
Dogmatismus
Sogar dieser lässt sich beinahe mit dem oben gesagten verstehen. Fanatiker und Dogmatiker haben ein besonders kleines aber sehr "lieb" gewonnenes Gefängnis. An diesem wird unter allen Umständen festgehalten und dieses bis auf das äußerste verteidigt. Hinter die Mauern schauen ist einfach nicht zulässig.
Schlussfolgerungen
Mir hilft diese Metapher auf verschiedene Weise. Zum einen hilft es andere Menschen zu verstehen. Sie haben sich oft eingemauert und es ist auch nicht immer angenehm hinschauen zu wollen. Denn erst beim hinschauen stellt man fest, dass man sich eingemauert hat und dahinter kommt erstmal unbekanntes und das ist unheimlich.
Zum anderen verstehe ich mein eigenes Leben besser. Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, dann bin ich ständig dabei mein (neues) Gefängnis kritisch zu beäugen, nach dem Weg hinaus zu suchen und zu finden. Ein skeptischer Sucher. Ich suche den schöpferischen Umgang mit anderen Strukturen mit all seinen Konsequenzen - der Wahrheit zur Liebe!
Quellen:
Realismus und das Ziel der Wissenschaft Von Karl R. Popper, William Warren Bartley
Karl Popper in einem Vortrag über den "Mythos vom Standort"
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