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Artikel mit Tag klimawandel
Dienstag, 24. November 2009
Eigentlich wollte ich einen Übersichtsartikel schreiben, warum ich nicht mehr an diese Klima-Katastrophe und Co2- bzw. Menschenschuld des Klimawandels glauben kann. Doch ehrlich gesagt, es ist mir zu anstrengend und die Zeit ist mir für andere Sachen wichtiger. Ich hab verstanden um was es geht und das reicht mir. Wer immer noch dem AlGore-Glauben nachhängt möge sich bitte selber ein Bild machen. Unten habe ich ein paar Links eingefügt, es gäbe noch unzählige mehr doch wer sich auf die Suche der Wahrheit begeben möchte, kann das ja von dort aus weiter treiben. Ich stelle immer wieder ein Muster fest, dass es wohl den Menschen lieber ist eine einfache Lüge zu glauben als die komplizierte Wahrheit zu verstehen. Wie hier an anderer Stelle schon beschrieben (Sinn und Zweck von Prognosen), kann man jede beliebige Aussage treffen, sucht man sich nur die entsprechende Studie oder wissenschaftliche Veröffentlichung heraus. Prognosen und Modelle liefern niemals zukünftige Wahrheiten. Wer schon mal alleine die Genauigkeit eines "einfachen" Wetterberichts über sieben Tage anschaut (bei nicht stabiler Wetterlage), versteht was damit gemeint ist. Prognosen über viele viele Jahre ist was für.... Controversial new climate change results: CO2-Senken immer noch genauso aktive und funktionstüchtig wie seit Jahren, doch keine Abnahme wie behauptet wird! What happened to global warming? Taking Earth's temperature: kurze Einführung in was das Klima beeinflusst UAH Globally Averaged Satellite-Based Temperature (Jan. 1979 – Sept. 2008) Treemometers: A new scientific scandal; If a peer review fails in the woods... CERN's cosmic cloudmaker cranks up Is the earth getting warmer, or cooler? Errors in IPCC climate science: Blog der sich mit den Fehlern des IPCC auseinander setzt
Bitte selber schauen und lesen: GoogleNews-Suche: Hacker stellen Manipulationen online! Unglaublich was sich da für ein Moloch auftut. Was da alles gefälscht wurde, geht auf keine Kuhhaut und gerade noch rechtzeitig zur super wichtigen und notwendigen Klimaverhandlung! Das ist eine echte Mafia!
Könnte es sein, dass sich die höchst verschuldeten Länder einfach nur nach einer neuen und besonders lang anhaltenden Geldquelle bzw. Steuereinnahme gesehnt haben? Sie haben sich danach gesehnt und fast schon bekommen. Wieder mal das Prinzip das sich um die drei Themen dreht: Geld, Macht und Angst. Angst sichert das Geschäft.
Dienstag, 17. November 2009
Alle - fast ausnahmslos - sprechen dauernd vom Menschen gemachten Klimawandel, und wie viel Angst wir doch haben müssen, weil wir die bösen Menschen an alle dem die 100%tige Schuld tragen. Und was brauchen wir? Eine CO2-Steuer auf alles was damit zusammenhängt.
Geschichtlich betrachtet, kenne ich diese metapherartige Methode. Jahrhunderte hat uns die Religion so etwas auch verkauft und das hieß die Sünde durch Ablassbriefe ausgleichen. Die Höher der Unverfrorenheit war dann die Erbsünde. Keiner zweifelte an der Richtigkeit ansonsten war man ein Ketzer und wurde durch den Mob unterstützt hingerichtet, natürlich der Sache wegen. Angezweifelt und in Frage gestellt wurde das wohl nicht hinreichend genug. Die Obrigkeit und Authorität hatte ja natürlich recht. Das gleiche passiert gerade auf gleichem Niveau in der Klimadiskussion. Die Massenmedien haben die ganze Welt durchdrungen mit ihrer Gehirnwäsche, dass der Mensch alleine Schuld sei und auch die Konsequenzen davon tragen muss. Nahezu niemand zweifelt mehr daran, dass dies genau so sein muss. Er ist gerade dabei den weiteren Ausverkauf seiner Freiheit freiwilligst zu gewähren, indem er diesen Ablasshandel selber herbeisehnt, weil damit die Welt auf wundersame Weise gerettet würde. Das Prinzip aus einer anderen Perspektive heißt jedoch Umverteilung von arm nach reich ansonsten hilft das absolut nichts. In der Politik wird geschickt laviert und so getan als könnte man erstmal nicht viel tun, nur um den Leidensdruck ständig zu erhöhen. Man kreiert ein Problem nach dem anderen lässt es mit Hilfe von akzeptierten Autoritäten (Wissenschaft, IPCC) genügend publizieren und wie durch Geisterhand kommt eine geniale mediale Marketingstrategie nach der anderen an den Mann (z.B. AlGore) und schon wird es zu einer quasi-Religion ernannt. Plötzlich ist es eine Glaubenssache - egal wie Wahr das ganze ist. Damit nicht zu viel hier fehlinterpretiert wird: Nein ich bin nicht für Verschwendung und auch nicht für unseren Lebensstiel. Ich bestreite auch nicht das unser Lebenswandel große und negative Auswirkungen hat, nur was da gerade passiert ist mir eine Nummer zu krass und viel zu haarsträubend. Viele werden vielleicht noch nicht mal bis hier gelesen haben, weil ich nun schon zum Ketzer abgetan werde, weil ich Zweifel hege ob das alles stimmen kann. Doch als Skeptiker (griechischer Tradition) habe ich mich ein wenig auf die Suche gemacht und finde genügend Material welches dieses Kartenhaus zum Einsturz bringt. Damit das hier nicht zu lange wird, kommt das demnächst als eigener Artikel...
Samstag, 18. Oktober 2008
Es geht auch ohne Monsanto, Bayer und Co. Das nicht auf Profit ausgelegte Internationale Rice Research Institute (IRRI) züchtet Reissorten, die den extremeren Klimaschwankungen besser entgegenhalten können. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass nicht der freie Markt für ein besseres Leben auf der Erde sorgt.
Im Institut werden Reissorten gezüchtet, die besser mit Überschwemmungen zurecht kommen. Auf dem Bild kann man unterschiedliche Reissorten sogar ohne Brille erkennen. Die einen haben "das Gen", die anderen sind schon im warsten Sinne des Wortes abgesoffen. Der zweite Züchtungsschwerpunkt liegt auf Sortenzüchtung, die weniger Wasser verbrauchen. Das gute daran ist, es gibt schon erste Ergebnisse und diese werden wie die Überschwemmungtoleranteren Sorten dann an nationale Agenturen weitergegeben, die sie dann an die Bauern weiterverteilen. So einfach kann das sein. Problematisch scheint jedoch die Suche nach Trockengenen zu sein, also Reissorten, die trockene Phasen überstehen. Das will nicht so richtig gelingen. In Australien gibt es dieses Jahr riesige Trockenschäden im Reisanbau. Die Vorboten des Klimawandels sind angekommen Quellen: taz 17.10.08 Forschung nach neuen Reissorten; Bild
Freitag, 10. Oktober 2008
Die neusten Prognosen sehen noch düsterer aus, als die bisher bekannten. Wenn nicht super schnell gehandelt würde, steigt die Temperatur nicht nur um 2 sondern um 2,5°C und der Meeresspiegel steigt nicht "nur" um 60cm sondern um 1m - bis 2100. Und auch nur dann, wenn die hochgesteckten Ziele erreicht werden. Das riesen Problem ist, dass ab einer Temperaturerhöhung von mehr als 2°C es sogenannte Kipp-Elemente gibt, die den Treibhauseffekt noch weiter beschleunigen. (s. taz.de Ein halbes Grad zuviel)
Die Politik blubbert immer weiter vor sich hin und (vor allem die Deutschen) versuchen auch noch an den Klimabeschlüssen der EU zu sägen. Wie kann man nur in solchen lenkenden Positionen so unverantwortlich handeln? Die ganzen Dinosaurierindustrien zu schützen schadet letztendlich nur. Denken die nicht an ihre Kinder? Verdammte Sch.... Da läuft erstmal mein Hirn heiß und dann ziehen gewaltige dunkle Wolken in meinem armen bescheidenen vorderen Hirnlappen auf. Das Ergebnis: Die einzige Hoffnung könnte sein, dass die komplette Wirtschaft zusammenbricht und einfach nichts mehr geht? Das spart zumindest einen Haufen Energie und damit Treibhausgase! Vielleicht kommen sie dann zur Vernunft? Es kommt ja darauf an, was man selber tun kann und was wäre das? Hmm, Strom kommt schon aus Schönau, Geld liegt bei der GLS-Bank (die keine Dinosaurier oder sonst komische Sachen finanziert), zur Arbeit fahre ich mit den Öffentlichen und Essen gibt es biologisch Angebautes oder aus dem Garten. Ich schreibe hier, um andere zu erreichen. Viel mehr kann ich da wo ich nun wohne nicht mehr rausholen oder doch? Fragen über Fragen.
Montag, 17. Dezember 2007
Es war eine typisch politische Veranstaltung. Es wurde viel geredet, sehr viel geredet und herausgekommen ist was man erwarten konnte: Es wurde wahrscheinlich mehr klimaschädliches CO2 durch die Konferenz verbraucht, als in der nächsten Zeit dadurch eingespart wird. Das einzig Gute daran war, es wurde das Thema weiter auf das politische Tablett gebracht. Am Ende geben sich alle zufrieden und verkaufen einem den "Abschluss" als einen großen Erfolg, vor allem dass man noch 2 Jahre weiter verhandeln will. Bloß nicht festlegen. Vergessen scheinen die vom IPPC vorgelegten Berichte. Vergessen, dass vor vielen Jahren schon einmal verhandelt wurde und die damals selbst gesetzten Ziele nicht mal ernsthaft versucht wurden zu erreichen. Warum auch? Es gibt ja keine Konsequenzen... außer wahrscheinlich die unsere Kinder oder Enkel ausbaden müssen und das ist ja noch lange hin.
Deutschland redet mit, redet über eine Vorreiterrolle. Redet davon, dass sie den Treibhausgasausstoß seit 1990 verringert hätten, dabei wird die Wahrheit verschwiegen. Denn es liegt so ziemlich alleine daran, dass die Volkswirtschaft der ehemaligen DDR demontiert wurde. Ist es Zufall, dass es gerade nach einem metaphysischen "ab 1990" berechnet wird? Und nun warten wir weiter ab. Es ist einfach noch nicht folgenreich genug. Die Auswirkungen sind noch nicht stark genug zu spüren, hier in Mitteleuropa merkt man noch wenig bis nichts. Dem Menschen obliegt leider eine frühere notwendige Trägheit gegenüber schleichenden Veränderungen und gerade wenn es um lieb gewonnene Privilegien geht, sieht es besonders schlecht aus. Die Unwetter sind bei uns ja nicht so schlimm und die Völkerwanderungen auch noch sehr begrenzt und wenn dann nicht hier. Wir bleiben einfach optimistisch für die Zukunft und vertrauen darauf, dass den Politikern, Wissenschaftlern und all den anderen schon was einfallen wird um uns zu retten. Das schöne daran ist, wir brauchen nichts zu tun, denn die Verantwortung haben wir schon lange abgegeben, dass ist nämlich viel bequemer so. Einschränken braucht man sich damit auch nicht und kosten, ja kosten darf es sowieso fast nicht mehr. Und dann werden dich und mich unsere Kinder fragen, was wir denn dagegen getan haben, damit es nicht so weit hätte kommen brauchen. Und dann hoffentlich haben wir wir eine gute Antwort...
Montag, 1. Oktober 2007
Paus Crutzen, Nobelpreisträger stellte kürzlich seine Studie zu Biosprit vor. Bekannt wurde er durch seine Forschungen über das Ozonloch.
In der Studie ist zu lesen, dass die Produktion von Biosprit nach seinen Berechnungen je nach Ausgangsmaterial in der Bilanz gar nicht gut wegkommt. Es wird zwar in der Gesamtbilanz CO2 gespart, doch die enormen Mengen an Stickstoff, die beim Anbau verbraucht werden, werden zu einem gewissen Prozentsatz als Distickstoffdioxid-Emission wieder in die Atmosphäre freigesetzt. Dieses Gas wirkt 296 mal stärker als CO2. Bei Raps ist das Einsparpotentzial -170%, bei Mais +10% bis -150%. Zuckerrohr ist am günstigsten zwischen 10 und 50%, nur werden dafür Urwälder abgeholzt. Die Biokraftstoffindustrie versucht jetzt schon gegen zu steuern. Schaut man weiter über den Tellerrand hinaus, wird klar, dass mit der Ausweitung der Produktion von Agrosprit auch die Wasserproblematik sich weiter zuspitzt. Nicht überall fällt genügend Wasser vom Himmel. Künstliche Bewässerung ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Sinkendes Grundwasser lässt Bäume sterben und die Beregnungsflächen versalzen. Diese Gier nach schnellem Profit ist nicht besonders Nachhaltig. Abgesehen von den eher sinkenden landbaulich nutzbaren Flächen und steigender Bevölkerung. Zum Glück ist steigen auch die Lebensmittelpreise, sodass sich das Herstellen von Pflanzenkraftstoffen auf Basis von Lebensmitteln nicht mehr lohnt. Hoffen wir dass die Politik Konsequenzen daraus ableitet - zu erwarten ist das nicht. So gut und richtig die Ergebnisse sind, so verwunderlich und absonderlich sind die Vorschläge zur "Rettung" der Welt durch Crutzen oder seines Kontrahenten. Da werden Vulkane stimulieren, um die Atmosphäre zu verdunkeln oder mit Riesenrohre im Meer versenkt, um nährstoffreiches Wasser zu den Algen zu bringen, damit sie "Kompensationsarbeit" leisten könnten. Die Folgen sind sicherlich nicht kalkulierbar. Mit fantasiereichem und technisch möglichen Fortschritt hat das aus meiner Sicht wenig zu tun. Quellen:
Freitag, 30. März 2007
In den letzten Tagen gibt es Meldungen, dass die Energiekonzerne über 40 Kohlekraftwerke bauen wollen. Da fragt man sich schon, was hat die Politik eigentlich angestellt, dass überhaupt irgendjemand auf solch eine irrsinnige Idee kommen könnte? Da gibt es G8-Gipfel, Nairobi, und wie sie alle heißen um das Weltklima zu retten. Was kommt raus? Extrem viel heiße Luft. Es wird zu viel geredet, versprochen und leicht einzuhaltende Ziele festgelegt, die wenn man die Vergangenheit betrachtet sowieso nicht eingehalten wurden. Was fehlt sind konkrete Handlungen, an denen man die Ernsthaftigkeit erkennen könnte.
Das verfeuern von Kohle wird ja nur deshalb in Erwägung gezogen, weil die Politik die Rahmenbedingungen dafür geschaffen hat. Die Energiekonzerne sind Aktiengesellschaften und diese interessieren sich nachweislich lediglich für Gewinne. Dass Kohle als schlechtester Energieträger (Wirkungsgrad < 45%) so hoch subventioniert wird und die Verschmutzungszertifikate verschenkt werden, daran kann man erkennen dass dem Staat als Volksvertretung nicht sehr viel an uns gelegen ist. Die einzige Hoffnung liegt nun an den Kommunen und Bürgerprotesten die ein kleine Chance haben das eine oder andere sinnlose Kraftwerk zu verhindern. Doch diese ist gering, denn so eine kleine Geldspritze von vielen Millionen Euro hat schon so manche Kommune schwach werden lassen. Alternativen gibt es reichlich. Nachhaltige Klimapolitik sieht anders aus und kommt wohl erst, wenn der Leidensdruck deutlich höher ist. Schade dass es dann meine Kinder und Enkel ausbaden müssen.
Freitag, 2. Februar 2007
Weltweit könnten 400-800 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) durch biologisch bewirtschaftete Böden aufgenommen werden
200.000 Tonnen an chemisch-synthetischen Düngemitteln werden in Österreich
durch Biolandwirtschaft verhindert. Weltweit könnten 400-800 Millionen
Tonnen Kohlendioxid (CO2) durch biologisch bewirtschaftete Böden aufgenommen werden.
Rund 20.500 österreichische Biobäuerinnen und Biobauern setzen sich
mit ihrer täglichen Arbeit für aktiven Klimaschutz ein. Denn die
heimischen Biobauern bewirtschaften bereits 400.000 Hektar der gesamten
landwirtschaftlichen Nutzfläche Österreichs rein ökologisch mit
organischen Düngemitteln wie Kompost oder Tiermist. Mit dem konsequenten Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel leisten sie einen enormen Beitrag für den Klimaschutz und die Gesellschaft.
Werden auf konventionell bewirtschafteten Böden rund 0,5 Tonnen an
chemisch-synthetischen Düngemitteln pro Hektar ausgebracht - verzichten
die österreichischen Biobäuerinnen und Biobauern alleine im Jahr 2007
auf rund 200.000 Tonnen umwelt- und klimaschädigende Düngemitteln.
"Chemisch-synthetische Düngemittel sind extrem humuszehrend. Gerade dem Humus
kommt bei der Abgabe und Bindung von Kohlendioxid eine große Bedeutung
zu. Daher setzen wir Biobauern und Biobäuerinnen in unserer täglichen
Arbeit auf eine humusmehrende, biologische Bodenbewirtschaftung.
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Mittwoch, 24. Januar 2007
Ohne Worte: Jetzt macht der selbst ernannte "Klimaschutz-Weltmeister" Deutschland Druck: An allen Fronten versuchte das handelnde Politpersonal gestern die Klimaschutzziele der der EU zu torpedieren. Etwa beim Handel mit CO2-Zertifikaten: "Mit allen Mitteln" werde er Brüssels Pläne verhindern, erklärte gestern Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Während Bundeskanzlerin Angela Merkel den Klimaschutz zur "Überlebensfrage" stilisiert, will ihr Wirtschaftsminister im Kampf gegen mehr Klimaschutz alle Register ziehen....(weiterlesen: taz.de, 24.1.07 Deutsche blockieren Klimaschutz) Was will man von Politikern auch anderes erwarten? Da hilft nur selber etwas tun!
Sonntag, 7. Januar 2007
Die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat eine neue Studie namens "Der lange Schatten des Viehs" vorgestellt. Weltweit erzeugen rund 1,5 Milliarden Rinder, 1,7 Milliarden Schafe und Ziegen, sowie unzählige Schweine und Hühner ca. 18% der freigesetzten Treibhausgase und damit knapp mehr als der gesamte Verkehr. Nicht nur die Masse der Tiere alleine, sondern die Bedingungen rund um die Haltung sind mit verantwortlich für die Umweltbelastungen. Brandrodung, Überweidung, Verschwendung von Wasser, Überdüngung, Antibiotika, Pestizide beim Anbau von Futter gehören zu den Verursachern.
"Die Viehwirtschaft gehört zu den Verursachern von einigen der schlimmsten Umweltprobleme." So Henning Steinfeld, leitender Autor der Studie Von einem drittel der weltweiten Ackerfläche wird mittlerweile Futter geworben. Die Gesamtfläche für die Tierhaltung beträgt mittlerweile ca. 30% des Festlands. So trägt die Rodung von Wäldern doppelt zur Erderwärmung bei. Ein Grund für diese Entwicklung sind zum einen immer mehr Menschen zum anderen aber der zunehmende Wohlstand, der zu überproportionalem Konsum von Fleisch führt - mit all seinen Konsequenzen.
Lösungsvorschläge liefert die FAO gleich mit. Runter mit den Subventionen, höhere Preise für die Nutzung von Wasser und Land klingen zwar gut, lassen sich aber sicherlich schwer durchsetzten. Dagegen verbesserte Beweidungs- und Fütterungsmethoden, effizientere Bewässerungssysteme und Biogasanlagen scheinen zum Teil an der ersten Argumentation zu hängen. Solange das alles zu billig ist, wird sich da leider nicht viel ändern. Eine US-Studie bestätigt jedenfalls, dass eine stärkere vegetarische Ernährung bei gleicher Versorgung mit Proteinen im besten Fall es zu einer Halbierung des Flächenbedarfs und der Düngemittel kommen könnte. Soweit wollte die FAO aber nicht gehen. Sie zitiert diese Studie lediglich. Was können wir hier tun? Die erste Klimawahl ist immer regional und ökologisch angebaute Ware. Da fallen unnötig lange Transportwege weg, Pestizide und chemische Düngemittel (sehr hoher Energiebedarf bei der Herstellung) werden nicht verwendet. Der Fleischkonsum ist zu überdenken. Es muss ja nicht so oft sein... Quellen: Taz 5.1.07 Vegetarier tun mehr fürs Klima, Bild: commons.wikimedia.org
Samstag, 30. Dezember 2006
Es gibt immer wieder Argumente, die zu hören oder zu lesen sind, die uns weismachen wollen, dass die Atomkraft gut für unser Klima ist - also CO2 sparend ist. Unverständlich ist jedoch die Angst vor der Klimaveränderung soweit in den Vordergrund zu spielen, dass die Angst vor einem Atom-GAU verdeckt wird. Dabei hat die Klima-Enquetekommision des Bundestages schon klar gestellt, dass Atomkraft keinen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems leisten kann, denn es behindert in einem erheblichen masse den Umbau des Energiesystems in ein.
Die Lösung kann nur in einem dezentralen effizienten Energieversorgungssystem liegen, welches auf drei Säulen beruht. Diese sind Einsparen, Effizienzsteigerung und erneuerbare Energien. Das Gegenteil macht die Atomkraft, sie ist maximiert auf Energiebereitstellung und das mit einem Wirkungsgrad von rund 30 Prozent. Betriebswirtschaftlich rechnen sie sich auch nur, bei maximaler Auslastung - also wenn viel Energie verbraucht wird. Klimaschutz sieht da anders aus, nämlich hoher Wirkungsgrad und geringstmöglicher Verbrauch.
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Donnerstag, 2. November 2006
Stürme, Hochwasser, Dürren, Hungersnöte und Flüchtlingsströme - dies sind die Auswirkungen einer ungebremsten Erderwärmung.
Eine britische Studie schafft es in die Medien und kommt wohl auch in der Politik an. Nicht, dass Umweltwissenschaftler dies schon lange ungehört wie die Spatzen von den Dächern pfeifen würden. Durch den Klimawandel und Rohstoffknappheit bekommt die Natur langsam ihren Stellenwert (zurück) - ganz im Sinne des Kapitalismus. Diese Folgen haben nicht nur katastrophale Auswirkungen für das System eminent wichtigen Wirtschaftswachstums, sondern auch direkte steigende Kosten sind damit verbunden. Warum ist diese Entwicklung notwendig und positiv? Es liegt auf der Hand. Der Mensch ändert nichts solange der Leidensdruck nicht groß genug ist. Von der Wirtschaft kann man hingegen noch weniger verlangen, denn sie ist rein gewinnorientiert und damit noch resitenter gegen Veränderungen. In der Studie des ehemaligen Chef-Volkswirts der Weltbank Nicholas Stern, die von der britischen Regierung in Auftrag gegeben wurde, kommt (wen wundert es) heraus, dass sich wenn man nicht langsam anfängt die Klimarrelevanten Emissionen in den Griff zu bekommen, das ganze die Produktionsvolumen der Weltwirtschaft um 5,5 Billionen Euro schmälern wird. Dagegen sein nur 274 Milliarden Euro notwendig, um den Ausstoß an Treibhausgasen bis 2050 zu stabilisieren. Untätigkeit könne zu einer Depression wie in den 30er Jahren führen. Das sind Zahlen, die auch die Weltwirtschaft versteht. Die Wirtschaft, die sonst lamentiert, jegliche äußerliche Steuerung mit scheinheiligen Argumenten ablehnt und auf Selbstregulation setzt, fordert nun verrückter weise von der Politik härtere Maßnahmen. Die Motivation ist zwar nicht auf der notwendigen Einsicht heraus geboren worden, sondern mehr aus wirtschaftlichen Gründen. Die einen sehen die Kosten, die anderen die Profite, die sich durch effizientere Geräte erzielen lassen. Schade eigentlich, aber die Welt wird es trotzdem danken. So gesehen ist die aktuelle Entwicklung zu begrüßen. Ich persönlich schaue wieder mit sehr viel mehr Optimismus in die Zukunft als noch vor Jahren. Es wird für viele schmerzhaft werden, aber da muss die Menschheit durch. Ich glaube, dass die Menschheit einen Bewusstseinssprung erleben wird, ob sie will oder nicht. Es ist unausweichlich. Es werden viele Dinge, die wir (und die Wirtschaft) heute für wichtig erachten nichtig werden. Die Menschen werden sich auf Werte zurück besinnen müssen, die für ein Überleben notwendig ist. Die Entwicklung die sich abzeichnet ist einfach nicht mehr aufzuhalten...
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Dienstag, 24. Oktober 2006
Ozonloch so groß wie Russland und USA zusammen - Die Klimapolitik ist viel zu langsam Über dem Südpol waren 27,5 Millionen Quadratkilometer keinerlei Ozon mehr messbar. Die Ozonschicht filtert die ultravioletten Strahlen, fehlen diese führt das schnell zu Sonnenbrand nicht nur bei Mensch, sondern auch bei Tieren und Pflanzen.
Ursachen für die Zerstörung sind mehrere Faktoren. Eine davon ist das FCKW, ein anderer sind Temperaturen von unter 78°C. Das FCKW wurde in den 60'er Jahren schon als zerstörendes Gas ausgemacht und 1974 zweifelsfrei von der Wissenschaft dargelegt. Die internationale Politik hat es dann doch schon 1987 geschafft sich zu verpflichten keine Ozonkiller mehr zu produzieren. Ausnahme bildeten die ärmsten Länder. Das sich das Problem wieder verschläft, könnte in den Klimaänderungen liegen. Am Südpol waren es dieses Jahr im Schnitt 5°C kälter, was schätzungsweise noch mal zu einer Verschlimmerung der Situation um 10% ausmachen könnte. Nach aktuellen Schätzungen der Weltwetterorganisationen (WMO) wird es bis 2065 dauern, bis das Ozonloch wieder geschlossen sein wird. An diesen Zeitspannen können wir lernen, dass die Politik langsamer als im Schneckentempo über unsere Zukunft entscheidet. Übertragen wir das kurz auf das Kioto-Protokoll (CO2-Reduktionsverpflichtungen der Staaten): Bis jetzt haben noch nicht alle Staaten das Protokoll unterzeichnet. Auch nicht die USA, die der größte CO2-Emittent der Welt sind. Die bisherigen Unterzeichner nehmen es nicht so ernst und sind jetzt schon am Ankündigen, dass sie die selbst gesteckten Ziele nicht bis 2012 erreichen werden. Berücksichtigt man , dass diese Ziele tief gesteckt waren (eine Reduktion um 5% von dem Niveau von 1990) und die sich mittlerweile abzeichnenden Folgen und Auswirkungen... Im vergleich zum FCKW gibt es jedoch zum CO2 keine Alternativen. Hier gibt es nur einsparen was möglich ist, am besten mehr. Arbeiten, Mobilität, ernähren, konsumieren, usw. überall entsteht das berüchtigte CO2. Im November gibt es den nächsten Klimagipfel in Nairobi. Bis jetzt sieht es nicht danach aus, als könnten wir von der Politik Bahnbrechendes erwarten. Da können wir nur selber versuchen so viel wie möglich beizutragen. Energiesparen muss zum Volkssport werden!
Freitag, 13. Oktober 2006
Kurz gesagt: Dürreperioden in Deutschland, Wüsten in Spanien und eisfreie Alpen. Die Menschen haben es geschaffen: Die Zeitbombe tickt immer schneller.
Die meisten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist, lediglich das Ausmaß lässt sich noch beeinflussen. Keine der wissenschaftlichen Arbeiten lässt eine andere Ursache als die von Menschen durch Emissionen verursacht Erderwärmung zu! Unterschiede weisen sie vor allem in den zukünftigen Schätzungen auf, wie schnell und wie stark der Klimawandel kommt. Ob nun bis 2100 es im Schnitt 3, 4, 5 oder 6 °C im Durchschnitt wärmer wird und ob der Meeresspiegel um 40 Zentimeter oder 3 Meter steigt ist eigentlich sekundär. Die endgültige Fassung wird im November 2007 vorgestellt. Die Auswirkungen werden so oder so gravierend sein . An die sommerlichen Temperaturen um 40°C werden wir uns gewöhnen müssen. Leider leidet darunter auch die Landwirtschaft und somit unsere Nahrungsgrundlage. Teile der Südküsten Europas werden sich zu Wüstenregionen umbilden. Die Folgen kann sich jeder selber ausmalen. Alleine das zur Zeit schmelzende Grönlandeis würde das Meer um 7 Meter ansteigen lassen...
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