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Artikel mit Tag gesundheit
Montag, 8. März 2010
Über EFT bin ich kurz vor Weihnachten gestolpert. Es ist eine super einfache Heilungsmethode, die man (technisch) in ca. 5 Minuten erlernen kann. Vielversprechend klingen die Heilungserfolge, liest man z.B die orginal Website emofree.com oder Gary Craigs übersetztes Handbuch (auch als PDF erhältlich).
Bevor man zum Arzt geht, lieber mal die Klopfakupressur testen. Sie tut nicht weh und wenn sie funktioniert, hat es sich sogar einfach erledigt! 
Das Prinzip werden ein paar Meridianendpunkte mit zwei Fingerenden beklopft und gleichzeitig eine Selbstaffirmation (Ich liebe und akzeptiere mich, auch wenn ich dieses Problem habe) gesprochen. Damit werden Verletzungen im Energiekörper geheilt und gleichzeitig werden psychische Umkehrungen behoben (dazu schreibe ich noch einen eigenen Artikel).
Der folgende super schöne Text stammt aus Ilona Krögers Buch "Klopfakupressur für Eltern & Co - Erziehen - gelassen und kreativ mit EFT". Er beschreibt eigentlich alles, schöner als ich in der Lage wäre es zu tun:
Gemeinsam haben alle energetisch arbeitenden Verfahren, das die
körperliche und oder seelische Krankheiten oder Probleme auf eine
Störung im körpereigenen Energiesystem zurückführen. Die Energy
Psychology beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Energiesystems in
seiner Störung im Bereich der seelischen Befindlichkeit unter
psychischen Probleme.
Wir, die andere Menschen und Tiere und
unsere Umgebung bestehen letztlich aus reiner Energie. Menschen haben
neben ihrem physischen Körper auch einen Energiekörper, der ebenso wie
der physische Körpernahrung braucht. Diese Nahrung stammt aus unserer
Umgebung.
Energie muss fließen, wenn sie für uns Nahrung sein
soll. Sie fließt in uns hinein, durch uns hindurch und wieder hinaus.
Auf dem Weg durch uns hindurch verändert sie uns ein wenig, sie spendet
uns Energie. Jeder Mensch hat individuelle Energiebahn, die seinen
Körper durchlaufen. Wenn wir offen für die Energie aus unserer Umgebung
sind, haben wir mehr als genug Energie, nicht nur, um unser Leben zu
bewältigen, sondern auch, um uns wohl und glücklich zu fühlen.
Wenn
unser Energiekörper wie auch immer verletzt oder gar beschädigt wurde,
befinden sich darin Wunden, die auch nach Jahren noch Schmerzen können.
Wir versuchen uns vor diesen Schmerzen zu schützen, indem wir
verhindern, dass frische Energie an dieser Stelle gelangen kann. Wenn
wir ein Wunder an unsere physischen Körper haben, kann eine noch so
leichte Berührung sehr weh., deswegen werden wir jeden ab, der uns
(dort) anfassen möchte. Genauso schützen wir uns vor den Schmerzen in
unserem Energiekörper, indem wir verhindern, dass die Energie aus der
Umgebung und dort erreicht. Wir errichten Staudämme oder Mauern, die
die betroffene Stelle ab regeln sollen. Wenn wir schlimmer verletzen,
errichten wir um uns selbst einen Panzer oder Schutzschild, der alle
Energie ab. So können wir uns hinter diesem Schild sicher fühlen.
Eigentlich
gar nicht so schlecht, oder? Ich kenne viele Menschen (und ich gehörte
früher auch dazu), die es sich hinter ihrer Mauer gemütlich
eingerichtet haben. Diese Mauer hat nur einen Nachteil: wenn wir alle
Energie von außen abblocken, bekommen wir auch keine Energie mehr, wie
uns nähren könnte, wir verhungern hinter unserem Schutzschild -
energetisch gesehen.
Wenn wir einige Energiebahn offen gehalten
haben, bekommen wir noch etwas an Nahrung, die uns zwar hilft, unser
Leben zu bewältigen, wir fühlen uns aber die meiste Zeit Müller,
kraftlos und ausgebrannt.
Nun wenn wir akzeptieren, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist (bzw. letztlich verschiedene Energieformen) besteht ist das alles logisch! Wer offen ist, kann es einfach ausprobieren. Es braucht nicht viel dazu. Nebenwirkungen? Es könnte uns besser gehen, sonst sind keine bekannt. Die einzige, die mir einfällt ist, dass unser eigenes Weltbild mehr oder weniger ins wanken geraten könnte und wir müssten ein Teil der Schulmedizin doch in Frage stellen. In Youtube befinden sich ebenfalls etliche Videos.
Auch die Gesundheit sollte natürlich ein Teil der radikalen Selbstverantwortung sein 
[kleines Update für mich]
Es gibt noch weitere Energy
Psychology wie "holographic repatterning", "body talk", "E.M.D.R.", "PSYCH-K". Intersanterweise findet sich in dem Video von Bruce Lipton "Der Geist ist stärker als die Gene" eine kurze Erklärung...
Samstag, 5. September 2009
Grundsätzlich muss das jeder für sich selbst bzw. für seine Kinder entscheiden. Das sollte nicht leichtfertig geschehen. Doch es scheint selten so zu sein, dass es möglich ist sich ausreichend gut und objektiv zu informieren. Und das Geschäft mit der Angst läuft bekanntlich sehr gut. Ob nun die Ausführungen von Frau Anita Petek-Dimmer in einem Vortrag im Herbst 2008 alle richtig sind oder nicht, ist nicht einfach zu beurteilen. Doch gibt es einem genug Anregungen darüber nachzudenken:
Es hört sich alles sehr plausibel an
Auch sich darüber gut zu informieren und entscheiden zu können gehört zur radikalen Selbstverantwortung! Siehe auch: aegis.ch, aerzte-ueber-impfen.org, impfschutzverband.de, impfkritik.de, ... und Schwere Nebenwirkungen durch Immunverstärker und Schweinegrippe: Die EU Stellt Zählung Der Pandemie Ein, Die Laut Der WHO Monate Vor Ihrer Ausrufung Geplant War und Golfkriegssyndrom: WHO Erlaubt 22+ Mio. Saison- Und Unzählige Schweinegrippeimpfungen Mit 1 Mio.-Mal Mehr Squalen und hmmm bisschen schwer verdaulich aber denkbar...: Chip sitzt in der Spritzen-Spitze
Dienstag, 20. Mai 2008
Machen Vitamine krank?
Jedes Kind bekommt schon eingetrichtert, dass Vitamine gesund sind. Vor allem die Lebensmittelindustrie hat besonderes Interesse daran uns das glauben zu lassen. Je mehr desto besser - fürs Geschäft. Dass der Körper sie braucht steht glaube ich außer Frage, doch lediglich über die Mengen wird immer heftiger gestritten. Das Geschäftspotential ist enorm. Alleine in Deutschland werden über 500 Millionen Euro pro Jahr für industriell hergestellte Vitaminpillen ausgegeben, andere Nahrungsmittelergänzungen machen noch ein paar weitere Milliarden aus. Jeder Dritte greift zu. Ernährt man sich gesund und ausgewogen (also nicht hauptsächlich von Pizza, Hamburger und Cola), sind welche Zusätze auch immer ganz sicher nicht notwendig. Betrachten wir einfach die Natur: es wachsen nirgends Pillen auf den Bäumen, liefern aber genügend Energie, Vitamine, Spurenelemente, etc. alles was es zum guten Leben braucht... und die Natur hat immer recht. Wissenschaftler vom Cochrane-Zentrum haben 67 Studien ausgewertet und haben herausgefunden, dass diejenigen, die Vitaminpillen (Vitamin A, C, E, Beta-Karotin) geschluckt haben eine signifikant höhere Sterblichkeit aufgewiesen haben. Vitaminbefürworter aus der Lobby sehen das natürlich anders, denn die Wundermittel sollen sich ja weiter haufenweise verkaufen. Auch unter dem Deckmantel der Naturheilkunde befinden sich Nepper, Schlepper, Bauernfänger, die das Blaue vom Himmel versprechen... Selbst Rotwein, grüner und schwarzer Tee wirken besser als Multivitaminsäfte. Das erinnert mich an Louis de Funès in dem Film "Die Außerirdischen Kohlköpfe", als er mit dem Außerirdischen über dessen Essgewohnheiten sprach: Den ganzen Tag Steine lutschen und abends eine Pille einschmeißen kommt gar nicht in Frage. Ohne seine gesunde Kohlsuppe ging da bei dem Franzosen gar nichts.
Donnerstag, 9. August 2007
Die Bevormundung der Patienten ist wieder auf dem Vormarsch. Diesmal geht es um eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Mehrere Bundesländer wollen die Impfung flächendeckend in Schulen durchsetzten. Der Impfstoff wird erst seit ein paar Monaten von manchen Krankenkassen bezahlt und sogar mit Werbung im Fehrnsehen versehen. Sicher ist, dass bei dieser Art von Krebs das humane Papillomvirus zu 90% nachgewiesen wird.
Nur ob ein Mensch sich den Errungenschaften der Medizin aussetzen möchte oder nicht, muss er selber entscheiden. Der Staat hat seine Aufgabe wahrzunehmen seine Bürger differenziert und neutral zu informieren. Gefahren einer Impfung werden immer noch runtergespielt - auf Kosten der Menschen und für den Umsatz der Pharmaindustrie. Dazu ein paar Fakten: - 80% der Männer und Frauen tragen das Virus in sich - ohne klinische Auffälligkeiten
- Die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut gibt höchstens Empfehlungen ab
- Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht
- Sogar Schulmediziner raten von voreiligen Schlüssen der Impfung ab
- Langzeitfolgen sind noch gar nicht untersucht
- Die Krebsart ist "nur" auf zehnter Stelle der Krebsbefunde
- Sicher ist nur, dass bei bösartigen Tumoren auch bei 90% dann der HPV-Virus gefunden wird
- ob die Impfung langfristig überhaupt schützt ist nicht nachgewiesen
- es seien nur typische Impfreaktionen bekannt
- in den USA seien jedoch auch Fehlgeburten und Missbildungen bekannt geworden
Nun zu guter letzt könnte es einen Zusammenhang zwischen den wegen fatalen Nebenwirkungen vom Markt genommenen Schmerzmittel Vioxx von Merck&Co geben. Die daraus folgenden Umsatzeinbußen waren und sind schmerzlich. Nun könnte es sein, dass genau dies Auszugleichen versucht wird, ohne dass Langzeitstudien überhaupt angedacht bzw. ausgewertet worden sind? Wird hier aus Profitgier ein groß angelegter Freilandversuch mit Kindern stattfinden? In den USA, Italien und Großbritannien ist das bereits geplant. Eine einzelne Dreifachimpfung kostet knapp 350 Euro Durch regelmäßige Krebsvorsorge und rechtzeitiges Erkennen ist eine Heilungschance von ca. 100% in Aussicht. Mit deutlich weniger Risiken. Schade dass diese Risiken so kleingeredet werden, dass Impfschäden immer noch nahezu verheimlicht werden. Doch wer einmal ein wenig recherchiert, mal Sonderschullehrer spricht oder sogar Betroffene kennt, denkt darüber anders... Zum Weiterlesen: Impfung gegen Gebärmutterkrebs - Taz vom 9.8.2007, Gardasil®-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gefährlich?, Individuelle Impfentscheidung.de, Impf-Info.de Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Papillomavirus_capsid.png
Dienstag, 27. März 2007
Die Arzneimittelbehörde wird zur Dienstleistungsagentur für die Pharmabranche Für mich sieht das wieder wie ein Schildbürgerstreich der Politik aus. Ulla Schmidts erklärtes Ziel ist es das in Bonn ansässige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in ein wirtschaftliche Agentur zu verwandeln. Das Institut ist dafür verantwortlich Medikamente und Medizinprodukte zulassen und registrieren, sowie die Sicherheit der Präparate zu kontrollieren und die Anträge auf klinische Arzneimittelstudien zu genehmigen. Im Zuge der Europäisierung wird dies in Konkurrenz zu anderen Institutionen innerhalb der EU führen. Daher ist es richtig sich um die Zukunft zu machen. Nachteil der unternehmerisch geführten Institutionen, die das eigentliche Wohl der Patienten in den Vordergrund stellen, kann man sich leicht ausmahlen. Zielvereinbarungen werden an die Wirtschaftlichkeit geknüpft werden oder an der Anzahl der Zulassungen pro Jahr. Was wird passieren? Konkurrenz und Geschwindigkeit werden dem Patienten nicht dienlich sein, denn weniger Zeit bedeutet auch weniger über die Risiken und Nebenwirkungen wissen zu können. Die Prämien für schnelle Zulassung bei der Pharmaindustrie wird die Lobbyarbeit genau dort erfolgreich ansetzten. Diese 100%ige Gebührenfinanzierung hat zur Folge, dass die wirtschaftliche Unabhängigkeit verloren geht und damit auch die Aussagefähigkeit der Beurteilungen. Noch ein paar Fakten am Rande zu diesem Thema, die den Beigeschmack verdeutlichen: Jetzt schon liegt die Meldequote von Nebenwirkungen bei 5-10%. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass jährlich mindestens 16.000 Menschen an den Folgen unerwünschter Arzneimittelwirkungen sterben. Besser wäre es diese Behörde auf Gesundheitsvorsorge und Sicherheitsforschung zu profilieren und darauf hin umzubauen. Doch das würde ja Sinnvoll ausgegebenes Geld bedeuten. Der "Schieberegler" zwischen Patienten und Pharmaindustrie würde dann zu Gunsten der Patienten verschoben werden auf kosten der Pharmaindustrie. Verbraucherschutz sieht anders aus. Siehe dazu auch Artikel im Blog: Manager der Pharmaindustrie packt aus, Quelle: Taz 23.3.07: Arzneimittelsicherheit ade
Mittwoch, 14. März 2007
Unabhängige Wissenschaftler der französischen Organisation CRIIGEN (Committee for Independent Research and Genetic Engineering) haben die Daten, die Monsanto für eine Marktzulassung des Gen-Maises MON863 in der EU eingereicht hat, neu analysiert. Dazu musste die Offenlegung der Studie richterlich erzwungen werden. Der Gen-Mais produziert ein Insektengift gegen den schädlichen Maiswurzelbohrer. Er enthält auch ein Resistenzgen für Antibiotika.
Die Neuauswertung der Fütterungsversuche mit dem gentechnisch manipulierten Mais MON863 zeigt, dass der Gen-Mais nicht hätte zugelassen werden dürfen. Die Versuchstiere wiesen Schädigungen von Leber und Nieren auf, Veränderungen des Urins der Tiere, ließ Monsanto unter den Tisch fallen. Greenpeace fordert richtigerweise ein globales Vermarktungsverbot für MON863. Weiterhin müssen die Behörden auch alle anderen existierenden Marktzulassungen neu bewerten und die bestehenden Zulassungsverfahren neu organisieren. Generell muss man davon ausgehen, dass genmanipulierte Pflanzen als Nahrungsmittel weder sicher noch geeignet sind. Wenn alle Zulassungen so laufen, systematischer Täuschungen zur Tagesordnung gehören und Studien unter Verschluss gehalten werden, kann das wohl nicht vertrauensbildend wirken. Quellen:
Greenpeace.de: MON 863: Für Ratten schädlich, für Menschen verträglich?, Zusammenfassung der Seralini Rattenstudie
, Chronologie MON863
Mittwoch, 7. März 2007
Das neue Buch von Hans-Ulrich Grimm "Katzen würden Mäuse kaufen", welches am 3. März erscheinen sollte wurde durch eine einstweilige Verfügung erstmal in seiner Auslieferung gestoppt. Diese wurde von Masterfoods erwirkt. Bekannte Marken wie Pedigree, Chappi und Frolic sind Produkte von Masterfoods. Der Autor ist bekannt durch seine kritischen Ernährungs-Bücher. Diesmal nahm er sich vor, die Wahrheit der Tiernahrung schonungslos aufzudecken.
Natürlich bekommen da Tiernahrungsmittelkonzerne kalte Füße, denn hier platzen Träume wie Seifenblasen, da wird der naive Mensch schonungslos aufgeklärt und die Nahrung unserer liebsten madig gemacht. Verantwortung übernehmen, selber denken der Natur auf den Teller schauen ist schwieriger als Dosen öffnen. Einige Gründe warum die Auslieferung des Buches so unangenehm schmeckt: - Rohstoffe der Tiernahrung kommt zum größten Teil aus Tierkörperbeseitigungsanlagen (dort werden tote Tiere zerlegt und verarbeitet)
- Die Werbung suggeriert feinstes Gourmetfilet (keine Kadaver...)
- Fleisch beim Discounter ist teilweise billiger als Tierfutter!
- Der Rohstoff (Kadaverteile) werden mit Konservierungsstoffen behandelt, damit sie nicht vergammeln
- Weil Tiere das nicht essen würden, kommen Aromen, Geschmacksverstärker und Süßstoffe dazu.
- Die "Zusatzstoffe" dürfen auf der Verpackung nicht angegeben werden.
- Ökotest fand schon einmal in allen untersuchten Tierfuttern Schimmelpilzgift
Alternativen gibt es natürlich. Dazu hat der gleiche Autor z.B. "Katzen naturnah ernähren geschrieben". Quellen: Taz.de: "Die Produkte bestehen aus Müll", Der Verlag: Einstweilige Verfügung gegen Schwarzbuch Tierfutter, bei Dogs&Blogs: Es ist mir eine große Feude...
Dienstag, 13. Februar 2007
Morgen Blumen zu verschenken ist zwar schön aber...
... dort wo sie Angebaut werden, müssen die "Angestellten" oft leiden. Nicht nur das die Beschäftigungsverhältnisse sklavischen Verhältnissen gleichen sondern auch die Giftcocktails die als Pflanzenschutz verspritzt werden sind kriminell. ... dass immer noch 36 Prozent der von Floverde-Betrieben verwendeten chemischen Substanzen von der Weltgesundheitsorganisation als äußerst oder hochgiftig eingestuft werden.
Vielleicht doch mal kritisch Nachfragen?
Dienstag, 30. Januar 2007
Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge. Von umgeschriebenen Artikeln, Sendetermin-Problemen und gekippten Enthüllungsstorys.
In einem Artikel auf message-online.com wird detailliert beschrieben wie die offensichtlichen Gefahren in den Medien verschleiert werden. Auch Argumente werden unter den Tisch gekehrt. Dubiose Grenzwerte: So hat Deutschland einer der höchsten Grenzwerte weltweit. So empfiehlt die Wissenschaftsdirektion des EU-Parlaments 100 Mikrowatt pro Quadratmeter. Deutschland hat 10 Millionen Mikrowatt! Redaktionen haben kein Interesse: Die Werbebudgets versprechen jedes Jahr zwischen 600 und 800 Millionen Euro. Auch werden Sendestandorte von Rundfunksendern mitbenutzt, natürlich gegen Bezahlung. Dass da kein kritischer Journalismus möglich ist, kann man sich leicht ausmalen. Versicherungsbranche: So haben Versicherungsunternehmen in ihren Policen für Handyhersteller und
Mobilfunk-Netzbetreiber die Versicherung der Risiken von Elektrosmog
wegen der »nicht einschätzbaren Gesundheitsgefahren« ausgeschlossen (SZ
28.1.2004). In den unten angegebenen Quellen sind etliche Gefahren aufgezeigt oder auch nicht. Aus meiner Sicht ist es jedoch nicht möglich sich ein klares Bild zu verschaffen. Dass die Handystrahlung Wirkungen hat ist unbestritten. Vielleicht denkt man einfach nur mal darüber nach, ob man so viel damit telefonieren muss und ob es so wichtig ist, dass das Teil nachts an sein muss. Vielleicht schlafen sie dann wieder besser wenn es ausgeschaltet ist? Zum Weiterlesen:
Montag, 22. Januar 2007
1. Letzte Woche stellte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Auftakt der Gründen Woche in Berlin das "Lebensmittel-Monitoring 2005" vor.
2. Greenpeace warnt vor giftigen Trauben und Salat. An das Ergebnis hat man sich schon gewöhnt. Generell sind Obst und Gemüse mit bis zu 10 verschiedenen Stoffen belastet. 15% der Proben von Früchten überstiegen die gesetzlich zulässigen Grenzwerte. Dies war eine Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2002. Bei Pfirsichen fand man nur bei 10% der Ware keine Rückstände. Während das BVL die Problematik runterspielt und von geringen Belastungen spricht, findet Chemieexperte Manfred Krautter deutliche andere Worte: Der Verkauf derartig giftiger Ware ist schlicht kriminell und ein schwerer Verstoß gegen das Lebensmittelgesetz. Isst
ein zwölf Kilogramm schweres Kind nur zehn einzelne Beeren dieser stark
belasteten Trauben, kann dies schon seine Gesundheit schädigen.
Beispielhaft wurde der Vergleich zwischen ökologischen und konventionell Angebauten Tomaten gemacht. Bei den Biotomaten fanden sich keinerlei Überschreitungen der Grenzwerte und in der Regel auch keinerlei Pestizid-Rückstände. Der Name des Bundesamtes ist jedoch irreführend. Denn die Untersuchungen werden nicht sofort unmittelbar nach dem die Untersuchungsergebnisse feststehen öffentlich publiziert, sodass der Verbraucher darauf reagieren könnte. Wir erfahren auch nicht wer das giftigste Obst und Gemüse verkauft - die Lebensmittelkonzerne werden so gedeckt. Erst nachdem alles aufgegessen ist, dürfen wir lesen, was wir vor einem Jahr aufgetischt bekommen haben. Greenpeace spricht sogar von Schlamperei im Seehofer-Ministerium, welches die Probleme noch verschlimmert... Der Verbraucher der Verantwortung übernehmen möchte kann gewissenhaft handeln und so oft es geht biologisch angebaute Produkte kaufen... Ich wünsche jetzt schon mal guten Appetit. Zum Weiterlesen:
Freitag, 12. Januar 2007
Die Artikel sollte jeder lesen, der glaubt die Pharmaindustrie ist an unserer Gesundheit etwas gelegen. Der wird hier eines besseren belehrt. Da werden Studien vernichtet, beschönigt, unterschlagen oder mehrfach gemacht, bis positive Ergebnisse vorliegen. Oder der Professor, der die Studie durchführt, bekommt die Finanzierung für eine andere Langzeitstudie zugesichert. Dass unter solchen Bedingungen nicht das herauskommt, was man erwarten würde kann mann sich leicht vorstellen. Desweiteren werden Mitarbeiter von Behörden umgarnt, auf Symposien in den Tropen eingeladen - also bestochen - damit die Zulassung bzw. die Preisverhandlung des Medikaments positiv ausfällt... Das ist der Normale Wahnsinn, den jeder Lobbyist als Aufgabe hat. Schön, dass jemand mal sein Gewissen erleichtern möchte und frei von der Leber berichtet.
Zum Weiterlesen empfehlen sich die Artikel in der Taz "ich habe Menschen bestochen" und "Ein Milliardengeschäft für den Pharmakonzern..." oder das Buch von John Rengen mit dem Titel: Rubio spuckt's aus. A Story from a Pharma-Insider. Bildquelle: commons.wikimedia.org
Donnerstag, 4. Januar 2007
Öko-Test: Unbelastete Orangen gab es nur in den Bio-Läden. Konventionelle Ware mit einem "guten" Gesamtergebnis fanden wir immerhin bei Plus, Edeka und Tengelmann. Aldi Nord und Aldi Süd hatten im Durchschnitt nur "befriedigende" Orangen zu bieten, Lidl sogar nur "ausreichende". Den Vogel abgeschossen haben jedoch Penny, Rewe, Real und Norma. Hier war mindestens eine Probe mit Rückständen über den gesetzlichen Höchstmengen belastet.
Jede vierte konventionell angebaute Frucht war über den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgrenzen belastet. Jede neunte hätte so gar nicht mehr in den Verkauf gelangen dürfen. Sie wurden bei Rewe und Penny verkauft. Die Hersteller versprachen zwar Besserung, doch die Ursache ist damit aber nicht behoben. Eine echte Alternative sind nur zertifizierte biologisch angebaute Früchte. Dort sind die gesundheitlich bedenklichen Mittel allesamt verboten. Quellen: oekotest.de, talkingfood.de; Bild: commons.wikimedia.org
Mittwoch, 20. Dezember 2006
Manch einer wird sich fragen warum beschäftige man sich mit dem Placeboeffekt? Das ist relativ einfach erklärt: Er liefert die Grundlagen und Erklärungsmodelle aller Therapieformen, gleich ob alternativer oder schulmedizinischer Natur und noch weit darüber hinaus. Wenn man möchte lässt sich sogar in den ausgewerteten Veröffentlichungen die Hypothese aufstellen, dass jede Heilung "lediglich" auf dem Placeboeffekt beruht. Selbst schulmedizinisch betrachtet wirken Placebos auch bei Kleinkindern, Tieren, sogar bei Patienten, die nicht an einen Behandlungserfolg glauben und bei Krankheiten, die nicht eingebildet sind. Dagegen gibt es auch den Nocebo-Effekt. Das geht soweit, dass Placebo-Chemopatienten die Haare ausfallen. Unbestritten ist, dass homöopathische Mittel bei vielen Beschwerden helfen können, also wirksam sind. So liegen die Erfolgsraten bei Heuschnupfen bei 65-85%. Große Erfolgsraten (wissenschaftlich anerkannt) liegen auch bei Magengeschwüren, Schlaflosigkeit, Verstopfung, Angina pectoris und Migräne vor. 75% der niedergelassenen Ärzte verschreiben gelegentlich homöopathische Mittel. Alles Spinner? 90% der Patienten sind "Fans" von einer Außenseitermedizin. Roberts et al. fassten knapp 7000 Fallstudien zusammen, in denen bei völlig "wirkungslosen" Therapien das Heilungsergebnis bei 70% der Patienten ausgezeichnet oder gut war. Auch alles Spinner? Die Schwierigkeit beginnt eigentlich mit der Unsicherheit in der Definition und seines Gültigkeitsbereiches, was den Placeboeffekt beschreiben könnte. Zum aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaften, lässt sich keine eindeutige Ursache-Wirkung-Relation nachweisen. Gemeint ist oft eine Verbesserung ohne nachweisbarem Wirkstoff. Gleichzeitig gibt es grob Heilungsquoten zwischen 20 und 70%. Dies nicht nur bei medizinischen Agentien sondern auch bei Placebo-Operationen und Placebo-Akupunktur.
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Freitag, 24. November 2006
Stillschweigend wird hingenommen, dass 75.000 Menschen in Deutschland jährlich wegen dem Dieselruß früher sterben. Hingenommen wird auch, dass Millionen von (vor allem) Kindern eine Beeinträchtigung der Atemwege erleiden müssen.
Die Automobil-Lobbyarbeit hat sich wieder mal mehr als gelohnt. Für LKWs, die 2/3 aller Dieselemissionen verursachen sind die gesetzlichen Bemühungen schon lange vom Tisch. Nun ist die Diskussion um Dieselfilter für Pkws vorerst auch beendet. Quellen: Rußfilter: "Die CDU schadet Ihrer Gesundheit" Die Welt; uvm.
Dienstag, 14. November 2006
Im Kölner Stadtanzeiger ist ein Interview mit dem Professor Peter Palese über Vogelgrippe (H5N1) online.
Peter Palese ist Professor für Mikrobiologie und Vorstand des Instituts
für Mikrobiologie an der Mount Sinai School für Medizin in New York. Er
hat sich in über 200 Publikationen mit dem Thema der Replikation
RNA-hältiger Viren (Schwerpunkt Influenza) befasst. Zu Pandemien kommt es, wenn ein vollkommen neuartiger Erreger auftaucht, gegen den die Bevölkerung kaum oder keine Immunität besitzt. So auch die "Spanische Grippe" von 1918, die ungefähr 50 Millionen Menschenlegben gekostet haben soll. Der Erreger ist mittlerweile ausgestorben. Die historische Erfahrung legt dar, dass drei bis vier Influenza-Pandemien pro Jahrhundert vorkommen. Durch Rekonstruktion des "Spanischen Grippeviruses" konnte nachgewiesen werden, dass dieser virulenter war als jeder andere menschliche Grippe-Virus, mit dem er verglichen wurde. Palese glaubt nicht, dass es ein einzelnes genetisches Merkmal gibt, an dem sich ablesen ließe, dass ein Virus pathogener ist als ein anderer. Erst die Kombination aller Eigenschaften ergibt den "Supervirus" - also das Gesamtpaket aus Genen und Proteinen. So einen Erreger gibt es vielleicht einmal im Jahrhundert oder sogar einmal pro Jahrtausend. Durch die Rekonstruktion ist kein gefährlicher Virus entstanden. Erstens gibt es antivirale Medikamente, Impfstoffe haben sich als wirksam erwiesen und viel wichtiger es gibt in der Bevölkerung eine Rumpfimmunität. Bislang spricht nichts dafür, dass der H5N1 leicht von Mensch zu Mensch übertragen wird. Die Vogelgrippe gibt es nicht erst seit gestern, sondern nachgewiesen bis in das Jahr 1959. Selbst eine Mutation an ein oder zwei Stellen würde wahrscheinlich nicht ausreichen, um daraus einen für Menschen gefährlichen Virus zu bilden - sonst wäre es schon längst passiert. Aus diesen Gründen hält Palese eine H5N1-Pandemie für sehr unwahrscheinlich.
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