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Montag, 8. März 2010
Über EFT bin ich kurz vor Weihnachten gestolpert. Es ist eine super einfache Heilungsmethode, die man (technisch) in ca. 5 Minuten erlernen kann. Vielversprechend klingen die Heilungserfolge, liest man z.B die orginal Website emofree.com oder Gary Craigs übersetztes Handbuch (auch als PDF erhältlich).
Bevor man zum Arzt geht, lieber mal die Klopfakupressur testen. Sie tut nicht weh und wenn sie funktioniert, hat es sich sogar einfach erledigt! 
Das Prinzip werden ein paar Meridianendpunkte mit zwei Fingerenden beklopft und gleichzeitig eine Selbstaffirmation (Ich liebe und akzeptiere mich, auch wenn ich dieses Problem habe) gesprochen. Damit werden Verletzungen im Energiekörper geheilt und gleichzeitig werden psychische Umkehrungen behoben (dazu schreibe ich noch einen eigenen Artikel).
Der folgende super schöne Text stammt aus Ilona Krögers Buch "Klopfakupressur für Eltern & Co - Erziehen - gelassen und kreativ mit EFT". Er beschreibt eigentlich alles, schöner als ich in der Lage wäre es zu tun:
Gemeinsam haben alle energetisch arbeitenden Verfahren, das die
körperliche und oder seelische Krankheiten oder Probleme auf eine
Störung im körpereigenen Energiesystem zurückführen. Die Energy
Psychology beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Energiesystems in
seiner Störung im Bereich der seelischen Befindlichkeit unter
psychischen Probleme.
Wir, die andere Menschen und Tiere und
unsere Umgebung bestehen letztlich aus reiner Energie. Menschen haben
neben ihrem physischen Körper auch einen Energiekörper, der ebenso wie
der physische Körpernahrung braucht. Diese Nahrung stammt aus unserer
Umgebung.
Energie muss fließen, wenn sie für uns Nahrung sein
soll. Sie fließt in uns hinein, durch uns hindurch und wieder hinaus.
Auf dem Weg durch uns hindurch verändert sie uns ein wenig, sie spendet
uns Energie. Jeder Mensch hat individuelle Energiebahn, die seinen
Körper durchlaufen. Wenn wir offen für die Energie aus unserer Umgebung
sind, haben wir mehr als genug Energie, nicht nur, um unser Leben zu
bewältigen, sondern auch, um uns wohl und glücklich zu fühlen.
Wenn
unser Energiekörper wie auch immer verletzt oder gar beschädigt wurde,
befinden sich darin Wunden, die auch nach Jahren noch Schmerzen können.
Wir versuchen uns vor diesen Schmerzen zu schützen, indem wir
verhindern, dass frische Energie an dieser Stelle gelangen kann. Wenn
wir ein Wunder an unsere physischen Körper haben, kann eine noch so
leichte Berührung sehr weh., deswegen werden wir jeden ab, der uns
(dort) anfassen möchte. Genauso schützen wir uns vor den Schmerzen in
unserem Energiekörper, indem wir verhindern, dass die Energie aus der
Umgebung und dort erreicht. Wir errichten Staudämme oder Mauern, die
die betroffene Stelle ab regeln sollen. Wenn wir schlimmer verletzen,
errichten wir um uns selbst einen Panzer oder Schutzschild, der alle
Energie ab. So können wir uns hinter diesem Schild sicher fühlen.
Eigentlich
gar nicht so schlecht, oder? Ich kenne viele Menschen (und ich gehörte
früher auch dazu), die es sich hinter ihrer Mauer gemütlich
eingerichtet haben. Diese Mauer hat nur einen Nachteil: wenn wir alle
Energie von außen abblocken, bekommen wir auch keine Energie mehr, wie
uns nähren könnte, wir verhungern hinter unserem Schutzschild -
energetisch gesehen.
Wenn wir einige Energiebahn offen gehalten
haben, bekommen wir noch etwas an Nahrung, die uns zwar hilft, unser
Leben zu bewältigen, wir fühlen uns aber die meiste Zeit Müller,
kraftlos und ausgebrannt.
Nun wenn wir akzeptieren, dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist (bzw. letztlich verschiedene Energieformen) besteht ist das alles logisch! Wer offen ist, kann es einfach ausprobieren. Es braucht nicht viel dazu. Nebenwirkungen? Es könnte uns besser gehen, sonst sind keine bekannt. Die einzige, die mir einfällt ist, dass unser eigenes Weltbild mehr oder weniger ins wanken geraten könnte und wir müssten ein Teil der Schulmedizin doch in Frage stellen. In Youtube befinden sich ebenfalls etliche Videos.
Auch die Gesundheit sollte natürlich ein Teil der radikalen Selbstverantwortung sein 
[kleines Update für mich]
Es gibt noch weitere Energy
Psychology wie "holographic repatterning", "body talk", "E.M.D.R.", "PSYCH-K". Intersanterweise findet sich in dem Video von Bruce Lipton "Der Geist ist stärker als die Gene" eine kurze Erklärung...
Montag, 22. Februar 2010
Wie Gerald Hüther in seinem Buch "Bedienungsanleitung eines menschlichen Gehirns" beschreibt: "Die Unterdrückung von Betroffenheit ist der einzige wirkliche Bedienungsfehler, den man bei der Benutzung des Gehirns machen kann." Gelesen habe ich das Buch, um ein Verständnis für die Welt zu bekommen und was das Potential unseres Gehirns wäre. Ein kleinen Teil will ich hier vorhab "besprechen", der mich fasziniert hat. Es geht um das Thema Betroffenheit, beziehungsweise wie man diese verhindert.
Wie kommt es also zu dem Zustand, dass die Menschen nicht mehr betroffen sind und damit das fehlende die Notwendigkeit der Veränderung nicht mehr verspüren? Sie akzeptieren damit jeden nur erdenklichen Zustand. Egal welchen.
Betroffenheit lässt sich dann gut unterdrücken, wenn die eigenen Vorstellungen (Ziele, Meinungen, Überzeugungen) wichtiger, höher, überlegener zu bewerten sind, als die der anderen. Je mehr Gleichgesinnte er findet, desto leichter fällt diese Unterdrückung.
Die logische Folge scheint die anderen als minderwertig abzustempeln oder sogar zum Volksfeind zu erklären, bis sie verjagt und oder umgebracht werden. Die Motivation ist die Überzeugung der Überlegenheit, ohne Betroffenheit und sogar ohne Zweifel der Richtigkeit des eigenen Handelns.
Grundlage von Betroffenheit ist, dass es einem wichtig ist, womit er sich eng verbunden fühlt. Das läßt den Schluss nahe, was so viele spirituellen Lehren aussagen, dass alles eins ist und somit gleich wichtig.
Aus neurobiologischer Sicht ist es leider keine Kunst das Gehirn so zu beeinflussen, dass das Gefühl der Betroffenheit erstickt.
Die Grundregeln zur Zerstörung von Betroffenheit (unseres Lebens):
- Dem individuellen Menschen soll nur noch sein eigenes "bequemes" Leben wichtig sein, sonst nichts. Wie geschieht das: Man hindert ihn einfach daran enge Bindungen zu anderen Menschen, zu seiner Heimat, zur Natur, zu allem was ihn umgibt, zu entwickeln.
- mit lauter Belanglosigkeiten, wird er in einem Zustand ständiger Aufregung gehalten, bis er weder Wichtiges von Unwichtigem noch Richtig von Falsch zu unterscheiden in der Lage ist:
- nutzlosen Informationen überschüttet,
- mit vielen unterschiedliche Expertenmeinungen konfrontieren
- Vom Nachdenken abhalten. Das geschieht durch fortwärende Hektik, bis er nicht mehr 5 Minuten still sitzen kann und nicht mehr nachdenkt, was er als nächstes tun wird.
- Sinne überreizen, um die Wahrnehmungsfähigkeit völlig abzustumpfen. Nichts leichter als das, einfach zudröhnen mit
- aufregenden Bildern,
- lauten und schrillen Geräuschen,
- aufdringlichen Gerüchen und
- pausenlosen Sensationsmeldungen
- Um zu guter letzt auch noch das Gefühl abzutöten braucht man den Zustand der permanenten Aufgewühltheit durch:
- immer neue Katastophenmeldungen
- Darstellungen brutaler Gewalt
- unmenschlichen Verbrechen
Und je früher man mit diesem Konditionierungsprogramm beginnt, umso erfolgreicher ist der Effekt, da das plastische Gehirn in jüngeren Jahren am formbarsten ist.
Bricht irgendjemand - obwohl ziemlich unwahrscheinlich - aus und fühlt ein wenig Betroffenheit und fängt an Dinge doch einmal in Frage zu stellen, dann braucht man nur in eine weitere Trickkiste zu greifen. Heraus kommt das Einreden, man habe alles fest im Griff, alles sei machbar und reparabel. Dankbar für diesen Strohhalm versinken sie dann ohne viel zu hinterfragen wieder im alten gewohnten Trott.
Damit wird klar, wie wichtig es ist bei den Kindern anzufangen, wenn wir die Welt verändern möchten. Sie sind unsere Zukunft.
Unter diesen Gesichtspunkten bekommen Muße, "Faulsein", Meditation, etc. eine andere Bedeutung, denn es scheint notwendig zu sein, um sich zu reflektieren und seinen Platz in der Welt zu finden?
Diese Konditionierungsprogramm erklärt auch den aktuellen Zeitgeist, nichts macht mehr Betroffen - so richtig betroffen. Kaum jemand interessiert sich wirklich richtig für die Probleme der Welt. Kaum jemand denkt weit genug und wartet nur ab, bis sich ein sogenannter Experte sich zu Wort meldet und einen neuen Strohhalm präsentiert. Wir werden tatsächlich buchstäblich in permanenter Aufregung gehalten. Die Nachrichten spiegeln genau das wieder. Das Ziel ist nicht das informieren, sondern die Manipulierbarkeit. Meist schlägt jetzt der eine oder der andere die Verschwörungstheoretiker-Glocke, vor allem als Totschlagsargument. Es sind vor allem diejenigen, die nicht weiter Denken können oder wollen. Ist es wirklich alles nur Zufall? Mir ist das auch nicht so wichtig, wie es dazu gekommen ist. Egal wie, warum ändern wir nichts? Die Frage bleibt, was tue ich, was tust du, was tun wir, um es wieder zum Guten zu wenden?
Mittwoch, 30. September 2009
Wieder ein tolles Buch was ich vor ein paar Monaten gelesen habe. Es beschreibt, wie Beziehungen besser
funktionieren und warum bei manchen obwohl man es nie geahnt hätte, die
Liebe vergeht. Die Theorie in Kürze: Jeder hat einen Liebestank.
Je voller dieser ist, um so glücklicher sind wir und um so besser geht es uns. Dieser kann nicht durch
beliebige Handlungen gefüllt werden, sondern wir sind in gewisser Weise
"abhängig" von einer bestimmten (manchmal auch zwei) persönlichen Liebessprache. Erkennen könne
wir unsere eigene indem wir uns selber beobachten, wie wir unsere Liebe versuchen mitzuteilen. Was wir dem
anderen zukommen lassen ist ein Spiegel unserer Sprache der Liebe. Diese Sprachen sind auch auf Kinder übertragbar, vor allem, wenn sie schon eine dieser Sprachen bevorzugen. Gary Chapman beschreibt fünf verschiedene Sprachen der Liebe (und deren "Dialekte"):
- Lob und Anerkennung
- Zweisamkeit
- Geschenke
- Hilfsbereitschaft
- Zärtlichkeit
Es leuchtet einem schnell ein, dass selbst wenn alles andere in Ordnung ist und man sich viel Mühe gibt und 4/5 super gut beherrscht aber die entscheidende Liebessprache nicht anwendet, ja dann fühlt sich der andere trotzdem nicht geliebt... Kurz darüber nachdenken, anwenden und beobachten was geschieht 
Freitag, 13. Februar 2009
Ist es eine Binsenweisheit, dass der Mensch aus Körper, Geist und Seele besteht? Es wird jedenfalls so gesagt, doch im alltäglichen Umgang wird sicherlich die Seele vernachlässigt und der Geist wahrscheinlich sogar ganz beiseite gelassen. In der Medizin, also der Art und Weise wie Heilung vonstatten gehen soll wird der Körper völlig überbewertet und die Seele und der Geist fast ausgeschlossen - je nach Fachrichtung mal mehr mal weniger. Das Buch über "das heilende Bewusstsein" stellt die richtige Hirarchie zwischen den Wesensgliedern wieder her. Dem Bewusstsein, also dem Geist wird die oberste Stufe bescheinigt. Nach indianischer Vorstellung ist Krankheit ein Ausdruck eines Problems der Gemeinschaft, also geistiger Natur. Schamanen bezeichnen akute Symptome als eine Begegnung mit der Wirklichkeit hinter unserer sichtbaren Welt, der sich jeder Mensch stellen muss. Gesundheit basiert auf dem ausgleich allen Kräften des Himmels und der Erde - dem Einklang. Diese Balance muss immer wieder gefunden werden. Das größte Problem bei der "konventionellen" Medizin ist, dass Fallgeschichten nichts gelten, denn sie sind nicht wiederholbar, nicht wissenschaftlich weil deren Methodik versagt. Anders herum formuliert, muss jede Anwendung (z.B. ein Medikament) gleich wer sie ausführt zum gleichen Erfolg führen. Diese Beschränktheit beruht auf dem selbst auferlegten Gesetz: Doppelblindstudien nach dem Goldstandard der medizinischen Wissenschaft. Überspitz dient dieser lediglich alternative Medizin zu verhöhnen (da unwissenschaftlich) und ökonomische Vorteile zu manifestieren. Die Kraft des Willens und mit der Wärme des Herzens bestimmt vorgetragener Wunsch zu helfen kann alleine schon Wunder bewirken. Wenn man dazu noch lernt nicht ständig in die Krankheit hinein zu denken, entzieht man ihr die Grundlage, andernfalls verstärkt man ihre Symptome. Es sind also die "Gedankenformen", die diese Wirklichkeit schaffen. Dazu noch die Hoffnung stärken, den Glauben, dass Genesung möglich ist fördert das Gesund werden. Augustinus hat Anfang des fünften Jahrhunderts es sehr schön formuliert: "Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern im Widerspruch zu dem, was wir von der Natur wissen." Es wird auch beschrieben, dass die Heilungschancen sich verbessern, wenn man Heilung erwartet und wenn die Selbstverantwortung wieder übernommen wird, wenn sich mit z.B. Bildern beschäftigt, die positive Gefühle frei setzten und die Seele für Freude und Hoffnung (und damit für die Zukunft) öffnen. Die inneren Bilder des Geistes, sind real wie die äußerliche Wirklichkeit. Angst und Verzweiflung bewirken das Gegenteil: die Chancen verringern sich. Warum werden wir Krank? Meistens verändert sich die Regulation der Gene durch innere oder äußere Einflüsse. Der Großteil der rund 35.000 Gene sind inaktiv und werden nur bei Bedarf an oder abgeschaltet. Äußere Einflüsse sind alles was auf Körper, Seele und den Geist einwirkt. Wenn man sich genau beobachtet, lernt man viele dieser Einflüsse kennen und spürt sogar die subtilen und direkten Auswirkungen - positive als auch negative. Wenn die Hinwendung des Geistes zu den tieferen Schichten der Seele, zum Kern, in dem die alten Mythen und das Wissen um die Einheit allen Seins leben, offenkundig nützlich sind für die Gesundheit von Geist und Körper, dann ist Spiritualität ein Gebot der Vernunft! Seit alten Zeiten ist bekannt, dass Dankbarkeit und die Bereitschaft der Vergebung - anderen, aber auch und gerade sich selbst - heilsame Impulse für Seele und Körper auslösen. Genauso wichtig wie die eigene Einstellung, scheint auch der Gegenüber (die Heiler und Heilerinnen) eine Rolle zu spielen. Wenn er im völligen Einklang mit seinen Vorstellungen ist und daran keinerlei Zweifel hat kann sich die Wirkung voll entfalten. Ob nun Energieflüsse, Engel, Naturgeister oder sonstwas, Hauptsache es ist deren Wirklichkeit. Letztendlich ist die Intension zu helfen, eine hohe Konzentration, gleichzeitig die Offenheit für Unerwartetes, innere Bereitschaft Heilung geschehen zu lassen, ohne sie erzwingen zu wollen. Dies scheint am Ende den Erfolg möglich zu machen. Im allgemeinen werden Heiler nicht mit dem besten Ruf belegt, vor allem dann nicht, wenn Wunder erwartet werden und diese nicht sofort eintreten. Oft stellen sich Veränderungen aber erst mit der Zeit ein. In Verruf gerät sowas leicht, wenn die eigenen oder über Erzählung gehörten Enttäuschungen als Beweis für die Wirkungslosigkeit alternativer Methoden herangezogen werden. Am Ende ist es immer der Patient selbst, der sich wandeln muss. Gegen seinen Willen und seine Überzeugung kann der beste Heiler nichts ausrichten. Natürlich sucht die Forschung nach Modellen, in denen der Körper selbst in einem komplizierten Zusammenspiel immunologischer und biochemischer Prozesse solche "Wunder" vollbringt. Doch brauchen wir das überhaupt? Eine alte Regel ist und bleibt: "Wer heilt hat recht". Und wer immer dort bleibt wo er ist, wird nie erfahren, was woanders möglich ist und vielleicht auf ihn wartet...
Freitag, 23. Januar 2009
Abwasserreinigung mit Pflanzen - Bauanleitungen für 4 bis 400 Einwohner Das Buch hat den Anspruch bei der Entscheidung, welche Anlage in welcher Situation am besten geeignet und welche Arbeiten man in Eigenleistung machen kann und welche (vielleicht besser) nicht. Sicherlich ist z.B. für die Beurteilung der richtigen Filtersandes die Erfahrung eines Fachmannes anzuraten. Die Entscheidung für eine naturnahe Abwasserrbehandlung ermöglicht ein ganzheitliches System zu schaffen. Es bleiben zumindest beim ersten studieren keine Fragen offen, ein echtes Buch aus der Praxis. Ein kleiner Teil des Buches ist den Hinweisen zum Bau von verschiedenen Komposttoiletten gewidmet. Diese stellen die effizienteste Art Wasser und Klärschlamm einzusparen dar. Im nächsten Leben (wenn die neue Hütte endlich gefunden ist) kommt sowas ins Haus, ganz klar. Der Rest beschäftigt sich mit Bauanleitungen zu Rohre, Absetztgruben, Schächten, Pflanzenkläranlagen (verschiedene Bauarten) und dem Betrieb solch einer Kläranlage. Die rechtliche Situtation wird auch deutlich dargestellt. So liegt die Abwasserbeseitungspflicht in den Händen der Kommune bzw. der Abwasserzweckverbände. Diese Pflicht ist meist mit einem Anschlusszwang gekoppelt. Wenn man nicht sehr abgelegen liegt, kann eine Befreiung vom Anschlusszwang schwierig sein. Regelungen sind auch nicht Einheitlich und von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. Also besser die zuständige Behörde befragen - oder eben auch nicht. Wenn man nur sein eigenes Brunnen- und Regenwasser so behandeln will, sollte man durchaus bedacht vorgehen. Behörden sind, wenn man Pech hat unberechenbar. Das wird ganz deutlich in dem Absatz: So haben wir die paradoxe Situation, dass auf der einen Seite die grenzenlose Liberalisierung und uneingeschränkte, weltweite Freiheit für Unternehmen durchgesetzt wird, während es auf der anderen Seite zu drastischen Einschränkungen kommen kann, wenn es aber darum geht, die Belange seines eigenen Wassers und Abwassers in die Hand zu nehmen... Betrachtet man die Situation ganz nüchtern, ist der Umgang mit Wasser eine Katastrophe. Wasserklos sind im Grunde völlig ungeeignet um diesen Rohstoff sinnvoll zu nutzen. Uns wird nur vorgegaukelt, dass dies ein Fortschritt sei, doch er ist ein Rückschritt. Übertriebener Weise könnte man sagen, es geht vor allem um viel Geld und um die Verdünnung von Industrieabwässern. Denn mein Brauchwasser sollte noch so "rein" sein, dass ich es ohne schlechtes Gewissen zum gießen im Garten verwenden könnte. Aber das darf man ja alles nicht...
Dienstag, 9. Dezember 2008
Ich bin zwar Nichtraucher und hätte das Buch auch nicht gebraucht. Doch ich kenne einige "Nichtraucher", die es nur dadurch geworden sind, weil sie dieses kleine Büchlein gelesen haben. Und das hat mein Interesse geweckt. Wenn jemand es schafft durch geeignete Argumentation Menschen dazu zu bewegen von einer richtigen Sucht loszukommen, dann müsste das doch übertragbar sein? Ellen Carr räumt ordentlich auf, mit Vorurteilen, Einbildungen und Ängsten. Jede Seite ist ein ein vergnügen zu Lesen und ist einem eigenen kleinen Thema gewidmet. Es ist weder langatmig noch zu knapp, es ist auf seine Weise genial. Das Beste ist, er vermittelt einem glaubhaft, dass jeder aufhören kann. Jeder! Mein absoluter Lieblingsabsatz ist (weil er auf fast jede Situation passend umformuliert werden kann): Alle Raucher belügen sich selbst Warum? Weil wir spüren, dass wir in eine Falle getappt sind und uns für dumm und willensschwach halten, wenn wir uns nicht mehr daraus befreien können. Also führen wir fadenscheinige Gründe an, um unsere Dummheit zu rechtfertigen und uns einen Rest von Selbstachtung zu bewahren. Einen Nichtraucher können wir damit nicht über die Wahrheit hinwegtäuschen. Wir können das nicht einmal selbst. Meine Empfehlung für Weihnachten: Macht euch ein Geschenk selbst oder verschenkt es an jemanden der es braucht. PS: Wem noch Bücherideen zu Weihnachten fehlen: Die Kleinsthofbibliothek...
Mittwoch, 12. November 2008
Buchrezension und Zusammenfassung: Wer hat Angst vor Silvio Gesell
Der Autor Hermann Benjes ist vor allem bekannt durch seine Hecke. Er hat auch ein Buch über Silvio Gesell geschrieben. Es hat mir wahnsinnig Spaß gemachte das Buch zu lesen. Es brachte mir viel Klärung und Festigung meines bescheidenen Weltbildes. Letztendlich reflektiert man die Frage immer wieder warum sieht unsere (Um-)Welt so aus wie sie ist.
Silvio Gesell geboren 1862 lebte bis 1930. Wer die Ursachen von periodisch wiederkehrenden Wirtschaftskrisen und damit auf die Ursachen von Arbeitslosigkeit, Elend und Krieg gestoßen. Er entdeckte quasi die Webfehler in der Struktur des Geldes (siehe auch: So funktioniert Geld oder der 10 Punkteplan zur effizienten Ausbeutung eines Planeten mit halbintelligenten Lebensformen).
Die natürliche Wirtschaftsordnung Silvio Gesell würde sich für etwa 90% der Bevölkerung vorteilhaft auswirken. Den restlichen 10%, die heute als Krisengewinnler fein raus sind, bringt sie Nachteile, indem sie es dieser Schicht der Superreichen nicht mehr gestattet, wie durch ein Wunder ohne Arbeit zwangsläufig und auf Kosten anderer immer noch reicher zu werden. Eine solche Lizenz zum Geldscheffeln, wie sie die Zinswirtschaft einer Minderheit bietet, gibt man nicht gern aus der Hand, freiwillig schon gar nicht. Hinzu kommt das die meisten in der Bevölkerung das lästige nachdenken über schwer verdaulich Probleme und Zusammenhänge abgegeben hat. Dies nutzt vor allem auch der Politik. Die Abgeordneten werden von Lobbyisten umringt und diese bilden als eigentliche Drahtzieher in der Gesellschaft unbemerkt ein Schattenkabinett. Da die Politiker gerne wieder gewählt werden möchten sind diese nicht besonders standhaft (oder Gewissenhaft).
Das ständige herumgerede vom "unbegrenzten" Wachstums ist doch völlig unsinnig. Als Beispiel dient oft der gute Jesus Pfennig. Hätte er damals einen Pfennig angelegt entspräche das heute mehrere Erden aus reinem Gold. Jedes Wachstum in der Natur hört erfreulicherweise irgendwann auf. Kinder sind mit 20 Jahren aufzuwachsen, Bäume bei circa 30 m und wachsen nicht unbegrenzt in den Himmel.
Der Zins ist die Hauptursache des Wachstumszwangs. Hätten wir ein Geld ohne Zinsen würde die Wirtschaft auch ohne Wachstumszwang florieren. Ohne Wachstum auch kaum noch Umweltzerstörungen. Doch damit nicht genug: Zinsen - und nur die Zinsen - sind für die maßlose Umverteilung der Geldvermögen von unten nach oben verantwortlich!
Silvio Gesells Freigeld hat keine Zinsen. Wer den Geldfluss verhindert, also auf der Bank hat verliert jeden Monat ca. ein Prozent an Wert. Das Geld hat praktisch eine Umlaufsicherung eingebaut. Dies verhindert ganz einfach, dass es überhaupt Reiche gibt. Nicht nur das, sondern mit der Zinsabschaffung wird auch die Arbeitslosigkeit abgeschafft werden.
Der Kapitalismus ist zwar übrig geblieben, ist jedoch wegen schwerer Konstruktionsfehler ein Auslaufmodell. Auch wenn Politiker und Medien immer noch daran festhalten. Es ist schwer diese Meinungsmafia zu durchbrechen. Sie tun so als wäre es völlig normal vor den Füßen des Mammons zu kuschen.
Der zweite Teil des Konzeptes von Silvio Gesell sieht eine Bodenreform vor. Privatbesitz am Boden gibt es erst seit der landesweiten Einführung des römischen Rechts ab Ende des 15. Jahrhunderts. Wer heute viel Land besitzt, wird es mit Sicherheit nicht rechtmäßig erworben haben. Gesell erkannte nämlich, dass mit der Zinszertrümmerung allein die Verteilungsgerechtigkeit der Geldvermögen noch nicht zu haben war, da die Geldbesitzer unverzüglich dazu übergehen würden, das Land restlos aufzukaufen, um sich dann über unverschämte Bauland- und Pachtpreise das zurückzuholen, was ihm bisher an arbeitsfreier Zinsgeschenken wunderbarer Weise zugeflossen war.
Das Ziel Silvio Gesell zwar es, dass es überhaupt keine privaten Flächen geben darf. Dies sollte über einen längeren Zeitraum gewährleistet werden. Grund dürfte nur noch vom Staat gekauft werden. Somit bricht das Spekulantentum wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Wer Boden braucht, darf dies vom Staat pachten. Von diesen Einnahmen sollten vor allem Mütter und Kinder profitieren. Ihnen sollte eine Müttergehalt aus der Bodenrente zukommen. Was wäre das ein Unterschied, ob das Volksvermögen über den "Schleichwegzins" auf die Konten der Reichen gespielt wird oder wirklich allen Menschen zur Verfügung stehen würde. Was wäre das sicherlich für eine angenehme Gesellschaft, wenn alle Arbeit, gerechten Lohn und bezahlbare Wohnungen geboten bekämen? Dass dieser unverantwortliche Wachstumswahnsinn ein Verbrechen an der Umwelt, an den Armen und an kommenden Generationen ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Zusammenfassend: Freigeld und Freiland lassen gnadenlose Blutsauger, die ihren unersättlichen Saugrüssel in den Geldkreislauf des Volkes senken, auf Granit stoßen. Ein Geld, das nur noch ein Tauschmittel ist, sichert den störungsfreien Geldumlauf und damit eine blühende Wirtschaft (und Gesellschaft). Das Buch hat auf jedenfall mein Interesse nach dem Konzept von Silvio Gesell geweckt. Ich komme zu dem Schluss, das er einfach recht hat und konnte keine Fehler entdecken. Das ist die bessere Geld- und Wirtschaftsordnung. Das Buch wird leider nicht mehr aufgelegt - schade.
Sonntag, 13. April 2008
Die Formel für Reichtum von René Egli Das kleine Büchlein macht Spaß zu lesen. Beim lesen wird man oft denken, dass nicht alles so neu zu sein scheint, doch solange man sich dessen nicht Bewusst ist, sollte man es nochmal lesen. Das Buch transportiert die Weisheit des Lebens eindrücklich am Beispiel des Reichtums. Wer glaubt, Reichtum habe etwas mit Geld zu tun, hat bereits das erste Problem. Geld ist erstmal weder gut noch schlecht: Es ist. Fragt sich nur was wir damit anstellen. Das LOLA-Prinzip (Aktion=Reaktion, Loslassen, Liebe) beschreibt letztlich haargenau, wie ein optimales Energiemanagement zustande kommt. Da alles Energie ist, brauchen wir uns um nichts anders zu kümmern als um den optimalen Umgang mit dieser allgegenwärtigen Energie. Die Frage ist ja nur, wohin wir unser Potenzial hinlenken. Nicht nur Geld ist Energie, sondern auch Angst, Wut, Hass, Vertrauen, Verantwortung, Liebe, Leben und so weiter. Unser Bewusstsein spielt hier eine große Rolle, aber bitte nicht mit Naivität verwechseln und das Geld (was man "noch" nicht hat) nur aus blindem Glauben, dass man nun reich ist, verbrasst. Wahre Liebe ist nicht begrenzt. Wahre Liebe ist unbegrenzt und schließt damit auch das Geld ein. Arm und unglücklich wird man durch das Leben in der Zukunft, je weiter weg, desto ärmer. Je "crashiger" desto unglücklicher. Verantwortung abschieben ist ein weiteres Rädchen in diesem Getriebe. Man kann sich auch arm und unglücklich machen durch ständiges vergleichen. Je größer die Unterschiede, desto wirksamer. Wohin wir die Energie lenken, wird sich auch unser Leben hinbewegen. 1. Aktion=Reaktion Was sie säen, das werden Sie ernten. Worauf man sich konzentriert, das wächst. Was für Bauern selbstverständlich und allgemein anerkannt ist, ist anscheinend bei Reichtum nicht der Fall. Also säen wir ab sofort Wertschätzung gegenüber anderen Menschen - und den Tieren und der Natur und den Maschinen, d.h. zum Beispiel dass ich meine Rechnungen sofort, korrekt und mit Freude bezahle - übervorteile mich niemals. Man kann nämlich nur Menschen betrügen aber nicht das Leben. Mein Produkt ist das, was ich von ihm denke. Der Preis meines Produktes ist das, was ich von ihm denke. Meine Arbeit ist das, was ich von ihr denke. Meine Kunden sind das, was ich von ihnen denke. Die Produkte, die ich einkaufe, sind das, was ich von ihnen Denke... 2. Loslassen Wenn alles Energie ist und wer etwas festhält, der blockiert Energie und diese kann nicht mehr fließen. Festhalten ist auch gleichzusetzen mit einem Konflikt. Daraus folgt, hat man mit dem Leben ein Konflikt oder eben keinen? Loslassen hat auch etwas mit Vertrauen zu tun. Vertrauen in das Leben. Der IST-Zustand wird sich solange nicht verändern können, solange er festgehalten wird. Erstmal den IST-Zustand so akzeptieren wie er gerade ist, dann kreiert man keinen Konflikt (mit dem Leben!). Energetisch betrachtet ist das sogar leichter, weil man keinen Kampf führen muss. Man verliert unnötig Energie wenn: - wenn ich die Situation nicht akzeptieren kann
- wenn ich mich über etwas ärgere
- wenn ich Situationen oder Menschen verurteile
- wenn ich wütend bin
- wenn ich zweifel
- wenn ich kämpfe
Die Lösung ist wie immer "einfach", das Leben im Hier und Jetzt, denn es ist die einzige Realität. Und dies ist auch gar nicht so schwer, man muss nur: - die Vergangenheit weglassen
- die Zukunft weglassen
- das Verurteilen weglassen
- das Vergleichen weglassen
- die Zweifel weglassen
- das Kämpfen weglassen
Also die Gedanken gehen nur noch in den Augenblick, ich akzeptiere den gegenwärtigen Augenblick vollkommen. Ich liebe den Augenblick, wie immer er auch aussieht. Es gibt nichts Erfolgreicheres als das Leben im Hier-und-Jetzt. 3. Liebe Ist Kampf die einzige Lösung, um Ziele zu erreichen? In unserer Gesellschaft ist das meist die einzige verfolgte Strategie. Sie fallen damit auf einen Irrtum herein. Schon aus ökonomischen Gesichtspunkten kostet Kamp viel mehr als Liebe. Unser Wirtschaftssystem basiert auf Schwäche, Angst und Unsicherheit und selten auf Stärke, also dem Gegenteil von Liebe, von innerer Stärke. Liebe ist Einheit und nicht Trennung. Wenn Sie sich getrennt fühlen vom Leben, vom Geld und Überfluss, dann hat das als Resultat Probleme und Konflikte, denn Trennung führt zu Konflikten. Leben in der Zukunft oder Vergangenheit ist ebenfalls ein Mangel an Liebe. Diese "Aktion" führt unweigerlich nicht zur gewünschten Reaktion. Auch sie sind das Leben und wenn sie sich nicht lieben, verneinen sie auch das Leben selbst... Die Idee der Trennung ist jedoch eine Illusion. Unsere Energie und unserer Lebensstrom ist abhängig von der Liebe, die wir empfangen und senden. Je mehr wir geben, desto mehr werden wir empfangen und haben. Zurück zur Armut und zum Reichtum. Armut ist immer ein Mangel an Liebe dem Leben gegenüber. Senden sie Liebe an jeden und allem, trennen sie nichts wem oder was sie Liebe senden. Das schließt Menschen (Kunden, Chef, Mitarbeiter, Nachbarn, Konkurrenten etc.), Natur (Pflanzenreich, Tierreich, Mineralreich), Gegenstände, aber auch sein Bankkonto mit ein. Und ganz wichtig: Liebe sendet man nicht, um etwas zu erreichen und ohne Erwartungen! Und das LOLA-Prinzip wendet man ganzheitlich an und differenziert nicht nach bei dem ja und bei dem nein (Trennung=Konflikt=gegen das Leben)... Dankbarkeit allem und jedem Gegenüber hat als Reaktion zur Folge, dass auch das Leben "Danke" sagen wird. Wo immer sie sich auch bedanken, sie bedanken sich immer beim Leben. Selbst die besten Marketingstrategien sind für den Mülleimer, wenn die Dankbarkeit fehlt. Dankbarkeit ist Aktion=Reaktion und Loslassen (akzeptieren wie es ist). Dankbarkeit ist ganzheitlich und enthält demnach alle drei Teile des LOLA-Prinzips. Nun bleibt mir nur gute Saat zu wünschen, ein Versuch sollte es mindestens Wert sein 
Samstag, 5. April 2008
Liest man die ersten Zeilen auf der Homepage, klingt das ja ganz nett: Die ökologische alternative zur Gentechnik. Das Prinzip: Mais oder Getreide wird drei Tage zu Beginn der Keimung in ein elektrostatisches Feld, einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fließt, gelegt. Die Feldstärke beträgt ein paar tausend oder zehntausend Volt. Danach wachsen diese Pflanzen unter normalen Bedingungen im Gewächshaus oder auf dem Feld. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Forellenzucht. Die entstandene Urform der Forelle wurde größer, bunter und wuchs schneller und war vor allem gesünder. Auch die Pflanzen brauchten angeblich keinen Dünger und keine Pestizide. Die Forschung mündete bei Ciba Geigy (heute Novartis) in einige Patentschriften (Patent Fischzucht
, Patent Agrarzucht
) und in der Einstellung der Forschung - wahrscheinlich, weil diese Technik viel zu einfach wäre.
Der Effekt scheint zu sein, dass die "Evolution" praktisch einen Sprung rückwärts macht. Bekannt ist, dass während der Ontogenese (Embryogenese) höhere Organismen die Entwicklung der Evolution im Eildurchlauf durchmachen. Wahrscheinlich wird an dieser Stelle eingegriffen und diese Entwicklung gestoppt.
Die Versuche belegen lediglich, dass sich Organismen bei veränderten Umweltbedingungen verändern können. Was nun an diesen Versuchensergebnissen nützlich sein soll, mag mir nicht einleuchten. In der Wissenschaft scheint das Thema nicht angekommen zu sein, was aber nichts heißen braucht. Ob es sich überhaupt um "Evolutionäre Rückbesinnung" handelt, anatomischen Atavismus, hohe phänotypische Plastiziät oder doch Genmutationen bleibt offen. Auch wirft das Buch mehr Fragen auf, als ich Antworten gefunden habe. Was ist, wie verhalten sich die Pflanzen in den Folgegenerationen? Und die Behauptung, dass diese Pflanzen weniger Pflanzenschutzmittel oder Dünger brauchen bezweifel ich. Großflächiger Anbau wurde nicht durchgeführt. Mir ist diese Technik genauso wenig geheuer wie die Gentechnik. Sie versucht Probleme zu lösen, die nur durch Monokultur entstanden sind. Die Zukunft wird darin nicht liegen. Eines Tages wird man sich daran erinnern, dass in der Natur in der Regel dort am stabilsten ist, wo die Vielfalt am größten ist. Das Buch war interessant, bin aber froh es nur aus der Landesbibliothek ausgeliehen zu haben... Links zum Thema: Die (Verkaufs-)Homepage www.urzeit-code.com, ein kleiner Film auf secret.tv, oder auf deutschlandnetz.de
Mittwoch, 7. März 2007
Das neue Buch von Hans-Ulrich Grimm "Katzen würden Mäuse kaufen", welches am 3. März erscheinen sollte wurde durch eine einstweilige Verfügung erstmal in seiner Auslieferung gestoppt. Diese wurde von Masterfoods erwirkt. Bekannte Marken wie Pedigree, Chappi und Frolic sind Produkte von Masterfoods. Der Autor ist bekannt durch seine kritischen Ernährungs-Bücher. Diesmal nahm er sich vor, die Wahrheit der Tiernahrung schonungslos aufzudecken.
Natürlich bekommen da Tiernahrungsmittelkonzerne kalte Füße, denn hier platzen Träume wie Seifenblasen, da wird der naive Mensch schonungslos aufgeklärt und die Nahrung unserer liebsten madig gemacht. Verantwortung übernehmen, selber denken der Natur auf den Teller schauen ist schwieriger als Dosen öffnen. Einige Gründe warum die Auslieferung des Buches so unangenehm schmeckt: - Rohstoffe der Tiernahrung kommt zum größten Teil aus Tierkörperbeseitigungsanlagen (dort werden tote Tiere zerlegt und verarbeitet)
- Die Werbung suggeriert feinstes Gourmetfilet (keine Kadaver...)
- Fleisch beim Discounter ist teilweise billiger als Tierfutter!
- Der Rohstoff (Kadaverteile) werden mit Konservierungsstoffen behandelt, damit sie nicht vergammeln
- Weil Tiere das nicht essen würden, kommen Aromen, Geschmacksverstärker und Süßstoffe dazu.
- Die "Zusatzstoffe" dürfen auf der Verpackung nicht angegeben werden.
- Ökotest fand schon einmal in allen untersuchten Tierfuttern Schimmelpilzgift
Alternativen gibt es natürlich. Dazu hat der gleiche Autor z.B. "Katzen naturnah ernähren geschrieben". Quellen: Taz.de: "Die Produkte bestehen aus Müll", Der Verlag: Einstweilige Verfügung gegen Schwarzbuch Tierfutter, bei Dogs&Blogs: Es ist mir eine große Feude...
Freitag, 2. Februar 2007
Eine Buchrezension über das Buch "Bring Licht in die Welt" von Neale Donald Walsch
Neale schafft es in einem kleinformatigem Büchlein von nicht einmal 100 Seiten das wesentliche vom Tun hin zum Sein zu beschreiben. Es ist liebevoll und sehr einleuchtend beschrieben. Untermalt bzw. verdeutlicht werden die Kapitel durch Übungen. Diese dienen dazu, seinem Ziel (wer man sein möchte) näher zu kommen. Zu jeder Zeit versteht man was er meint - und das ist keine Selbstverständlichkeit bei Büchern, die dieses Thema behandeln. Es ist zwar einfach geschrieben, verlangt aber von einem die
vollkommene Aufmerksamkeit - wenn man das Buch nicht nur lesen will,
sondern auch an sich arbeiten möchte. Im Buch geht es um fünf Grundprinzipien und ebensoviele Schritte:
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Mittwoch, 24. Januar 2007
Das Buch beschreibt eine gigantische Verschwörung. Jeder Verschwörungstheorie liegt jedoch auch eine gewisser Wahrheitsgehalt zu Grunde.
Das Ziel der vier marktbeherrschenden Agrokonzerne sind die Zerstörung der Ernährungsbasis der Völker und nicht den Welthunger zu bekämpfen. Genauso wird spekuliert, ob sie nicht sogar vorhaben die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. Die Methoden dazu sind Lügen, Betrug und Gewalt. Das dies nicht so abwegig ist, hab ich in dem Artikel Gen-Raps ist außer Kontrolle beschrieben. In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden diese Großkonzerne durch exclusive Patente auf Saatgut an Einfluss gewinnen. Bauern werden dadurch in eine ungewollte Abhängigkeit getrieben. Durch den Einbau von sogenannten Terminatorgenen ist der Nachbau nicht mehr möglich. Und das alles, obwohl der Verbraucher das gar nicht auf seinem Tisch haben möchte. Politiker kuschen vor der Lobby und lassen sich Gesetzte und Verordnungen diktieren. Wer biologisch angebaute Lebensmittel kauft, unternimmt automatisch etwas dagegen. In allen Bio-Richtlinien, gleich ob staatlich oder privat, ist jegliche nicht natürliche züchterische Maßnahme verboten.
Deine Kinder sind nicht Deine Kinder, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch Dich, aber nicht von Dir, und obwohl sie bei Dir sind, gehören sie Dir nicht. Du kannst ihnen Deine Liebe geben, aber nicht Deine Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Du kannst ihrem Körper ein Heim geben, aber nicht ihrer Seele, denn ihre Seele wohnt im Haus von morgen, das Du nicht besuchen kannst, nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen gleich zu sein, aber versuche nicht, sie Dir gleich zu machen. Denn das Leben geht nicht rückwärts und verweilt nicht im Gestern.
Ich fand das so schön, dass ich es hier mal loswerden wollte. Mehr von Khalil Gibran gibt es in seinem wunderbaren Buch "Der Prophet". Das Buch kann ich jedem nur herzlichst empfehlen.
Samstag, 9. Dezember 2006
Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution - Wehe wenn wir richtig kaufenWenn der Verbraucher seine Macht nutzen würde, die er tatsächlich hat, gäbe es wie der Titel verspricht eine Einkaufsrevolution. Das Rezept ist trivial: Wenn niemand Eier aus Käfighaltung kaufen würde, gäbe es keine armen Hühner in Käfigen. Wenn keine Schnitzel aus industriell gehaltenen Schweinen kaufen und essen würde, gäbe es diese Haltungsform nicht mehr. Kaufentscheidungen für vertretbare Produkte sind kein Anschlag auf die freiheitlich-wirtschaftliche Grundordnung, sondern integraler Bestandteil. Der flexible Markt passt sich der Nachfrage einfach an. Der aufgeklärte Konsument wird zum Gegenspieler der globalen Wirtschaftsmächte werden. Die Wahrheit ist, dass wir selbst die Standards der Produktion festlegen. Die von Lobbyisten weich gespülten Verordnungen können dem verantwortungsvollen aufgeklärten Konsumenten nahezu gleichgültig sein. Er entscheidet selbst darüber, ob er und was er kauft...
Montag, 18. September 2006
Viele belächeln es nur aus Unwissenheit. Warum sollte man es trotzdem tun?
Der Natur Respekt gegenüber bringen! Für Menschen vergangener Kulturen war dies eine Selbstverständlichkeit. Die Dankbarkeit für die Hilfe und eine Entschuldigung dafür, wenn man ihnen zu nahe tritt sollte aus meiner Sicht selbstverständlich sein. Durch diese Gespräche mit den Pflanzen kommt man in den Einklang mit der Natur. Sie bekommt wieder den Wert zurück den sie schon immer hatte und immer haben wird. Es gibt keine Regeln, wie diese Gespräche geführt werden sollen, das einzig wichtige ist, dass es von Herzen kommt. Wenn nicht, kann man es sich sparen. Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele: Wärend dem Aussäen erzählt man den Samen, dass die Zeit reif ist zu wachsen. Beim Umpflanzen erklärt man den Pflanzen was man vor hat und warum das für sie gut ist. Pflanzen (Blumen, Gemüse sowie auch Unkraut), die auf den Kompost wandern, dankt man für die Freude, die man mit ihnen hatte und dass sie in anderer Form wieder auf die Beete zurückkehren werden. Beim Ausbringen von Dünger, Spritzmitteln oder Präparaten erklärt man, dass es den Pflanzen gut tun wird. Versuche haben gezeigt, dass der Ertrag durch das Sprechen mit Pflanzen signifikant höher liegt. Von bis zu 20% bei Tomaten wird berichtet. In dem Buch "Das geheime Leben der Pflanzen" beschreiben Peter Tompkins, Christopher Bird viele Versuche, die eindeutig belegen, dass die Pflanze mehr ist als unser mechanistisches Weltbild hergibt. Sie sind wie Menschen fühlende Wesen, mit einer zerbrechlichen Seele und mit gleichen Reaktionen nur nicht mit den gleichen Möglichkeiten. Ein Versuch ist es jedenfalls Wert oder?
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