Ich freue mich immer über schöne Beispiele. Hier eines, um zu verdeutlichen was unsere lieb gewonnene Wissenschaften in der Regel mit vielem anstellt:
Nehmen wir zufällig eine Strophe eines Gedicht und zerlegen es ein wenig. Übrig bleibt:
7 a, 1 ä, 3 b, 3c, 10 d, 31 e, 3g, 6 h, 11 i, usw...
Schön geordnet und das analysieren kann beginnen.
Sicherlich ließe sich "das Ganze" noch weiter zerteilen in wie viele Querstriche, Längsstriche, etc., doch was haben wir schon von der ersten Ordnung? Nichts, rein gar nichts. "Das Ganze" ist schon durch die erste Analyse total zerstört!
Das Ganze muss erfasst werden, um in das Verstehen zu kommen. Nicht Zerteilen und bis ins kleinste Analysieren. Die Natur ist ein Ganzes, der Mensch ist ein Ganzes im Ganzen. Und was machen wir, um den Versuch zu starten dies zu verstehen?
Es spricht nichts dagegen etwas zu zerlegen, wenn man dadurch Erkenntnisse erlangen kann, doch ist es wichtig bald wieder den Blick für das holistische zurück zu gewinnen. Es ist mehr als eine Philosophie, es ist eine Lebenseinstellung - Bewusstsein.
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