Auch für Glos und Gabriel gilt letztendlich nur was sie in Gesetzte oder Verordungen gießen. Daran kann man sie messen. Diesmal wollen sie tatsächlich den Käufern die altbekannte Skala von A bis G, die sich halbwegs bei Haushaltsgeräten bewährt haben, auch für Autos einführen. So die gute Nachricht. Grundsätzlich ist daran oberflächlich nichts auszusetzen.
Nur wenn ein Daihatsu Cuore mit seinen 104 Gramm CO2 pro Kilometer deutlich schlechter abschneidet als ein drei Tonnen Geländewagen mit 240 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer. Das Label ist durch die Differenzierung nach Gewicht nur ein Geschenk für die deutschen Autokonzerne, die mehrheitlich große und Leistungsstarke Fahrzeuge herstellen.
Der Verbraucher hat schon lange die Macht die Flotte der Hersteller zu verändern, doch ist immer noch das Auto ein Statussymbol und Prestigeobjekt. Solange es so viele Scheinmenschen gibt, wird sich nicht viel ändern. Nur der steigende Ölpreis macht mir Hoffnung auf kleinere und effizientere Autos...
Derweil hat man aktuell die Möglichkeit sich auf spritmonitor.de sich die sparsamsten Autos herauszusuchen, nicht nach irgendwelchen hoch glänzenden Marketingheftchen oder nach theoretischen DIN-Normen, sondern der aus dem richtigen Leben. Interessant fand ich, dass die beiden sparsamsten Modelle nicht mehr hergestellt werden.
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