|
|
Montag, 10. August 2009
Ein kleines Rätsel: Wie heißt diese Pflanze? Tipps: Sie steht bei uns im Garten und rankt wunderbar an Stäben hoch. Die Blüten sind zuerst rot und klein und werden langsam größer und verlieren dabei die Farbe, bis sie fast weiß sind und Abfallen. Der Rest ist ja auf dem Bild gut erkennbar 
PS: Das Rätsel ist ein retorisches, denn eigentlich stelle ich mir es selbst (und der Zwerg) und hoffe auf eine Antwort von irgendjemand da draußen in der Cloud
[update 2009-09-02]: Es ist eine Sternwinde (Quamoclit lobata), die von Juni bis Oktober blüht und locker über 2m hoch rankt.
Samstag, 5. April 2008
Liest man die ersten Zeilen auf der Homepage, klingt das ja ganz nett: Die ökologische alternative zur Gentechnik. Das Prinzip: Mais oder Getreide wird drei Tage zu Beginn der Keimung in ein elektrostatisches Feld, einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fließt, gelegt. Die Feldstärke beträgt ein paar tausend oder zehntausend Volt. Danach wachsen diese Pflanzen unter normalen Bedingungen im Gewächshaus oder auf dem Feld. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei der Forellenzucht. Die entstandene Urform der Forelle wurde größer, bunter und wuchs schneller und war vor allem gesünder. Auch die Pflanzen brauchten angeblich keinen Dünger und keine Pestizide. Die Forschung mündete bei Ciba Geigy (heute Novartis) in einige Patentschriften (Patent Fischzucht
, Patent Agrarzucht
) und in der Einstellung der Forschung - wahrscheinlich, weil diese Technik viel zu einfach wäre.
Der Effekt scheint zu sein, dass die "Evolution" praktisch einen Sprung rückwärts macht. Bekannt ist, dass während der Ontogenese (Embryogenese) höhere Organismen die Entwicklung der Evolution im Eildurchlauf durchmachen. Wahrscheinlich wird an dieser Stelle eingegriffen und diese Entwicklung gestoppt.
Die Versuche belegen lediglich, dass sich Organismen bei veränderten Umweltbedingungen verändern können. Was nun an diesen Versuchensergebnissen nützlich sein soll, mag mir nicht einleuchten. In der Wissenschaft scheint das Thema nicht angekommen zu sein, was aber nichts heißen braucht. Ob es sich überhaupt um "Evolutionäre Rückbesinnung" handelt, anatomischen Atavismus, hohe phänotypische Plastiziät oder doch Genmutationen bleibt offen. Auch wirft das Buch mehr Fragen auf, als ich Antworten gefunden habe. Was ist, wie verhalten sich die Pflanzen in den Folgegenerationen? Und die Behauptung, dass diese Pflanzen weniger Pflanzenschutzmittel oder Dünger brauchen bezweifel ich. Großflächiger Anbau wurde nicht durchgeführt. Mir ist diese Technik genauso wenig geheuer wie die Gentechnik. Sie versucht Probleme zu lösen, die nur durch Monokultur entstanden sind. Die Zukunft wird darin nicht liegen. Eines Tages wird man sich daran erinnern, dass in der Natur in der Regel dort am stabilsten ist, wo die Vielfalt am größten ist. Das Buch war interessant, bin aber froh es nur aus der Landesbibliothek ausgeliehen zu haben... Links zum Thema: Die (Verkaufs-)Homepage www.urzeit-code.com, ein kleiner Film auf secret.tv, oder auf deutschlandnetz.de
Freitag, 27. April 2007

Aktuell sind hier 140029 gescannte Seiten aus 446 Büchern zu finden: 
Man könnte sagen ein unerschöpflicher Fundus von alten Büchern. Ich finde es erstaunlich, dass sich jemand so viel Mühe (machen darf) macht und diese Seiten kostenlos öffentlich zur Verfügung zu stellen. Schönen Dank an die Max Planck Gesellschaft. Man sollte jedoch die lateinischen Bezeichnungen kennen, das vereinfacht das finden. Das ist auch der einzige Wermutstropfen: Das Auffinden ist nicht gerade einfach und die Seiten sind auch nicht optimal strukturiert. Ich werde sicherlich hier das eine oder andere Bild für den Kleinsthof finden. Vorsicht, dort kann man viel Zeit verbringen doch es lohnt sich: http://www.biolib.de/
Dienstag, 10. April 2007
Bisher war mir gar nicht klar, dass es deutsche Mandelsorten gibt, die auch unser Klima gut überstehen. Ich weiß gar nicht mehr wie ich auf die Seite von der gartenakademie.rlp.de gestoßen bin. Sie ist fürchterlich zu bedienen und die Navigation ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber für guten Inhalt nimmt man so einiges auf sich.
Die folgenden Beschreibung ist ein Auszug aus folgender Seite: http://gartenakademie.rlp.de (leider verschwindet hierbei die Navigation). Das nebenstehende Bild stammt von commons.wikimedia.org.
Der Mandelbaum
botanisch kein Schalenobst, jedoch genießbarer Fruchtteil ist der Kern (Samen im Stein). Strauch oder Baum, 4 7, selten bis 10 m hoch, Wildformen verdornte, Kulturformen unbewehrte Zweige. Bei uns vornehmlich Zierbaum, bei günstigem Blühwetter jedoch auch annehmbare Erträge. Blütenknospen am einjährigen Holz, braucht Fremdbefruchter, selbststeril, wird auch durch Pfirsich befruchtet. Selbstfruchtbare Sorten aus Kalifornien (Legrand, Mandera, Self-Set, Halls Hardy). Blatt im Gegensatz zu Pfirsich unterhalb der Mitte breiter, Stiel mit 2 Drüsen. Blüte Mitte Januar bis Mitte April, spätfrostgefährdet, blüht als erste von allen
Obstarten. Blüte weiß, weiß mit rosa, rosa, dunkelrosa, geschlossene Blüte erträgt -4,4 °C, geöffnete Blüte -2,2 °C, junger Fruchtansatz -1 bis 0,5 °C.
[weiterlesen...]
Mittwoch, 28. März 2007
Manufactum macht aus der Not eine Tugend und schlägt dem deutschen Saatgutrecht mit folgender Formulierung ein Schnippchen:
Zur Aussaat und Vermehrung bieten wir Ihnen diese seltenen Knollen nicht an (denn dann wären sie Pflanzgut, was sie aber nicht sein dürfen), zur Verspeisung bieten wir sie Ihnen auch nicht an (denn dann wären sie Speisekartoffeln, was sie aber infolge mangelnder Sortenreinheit und uneinheitlicher Kocheigenschaften auch nicht sein dürfen). Lassen Sie sie daher weder in einen Kochtopf noch in ein gut vorbereitetes Kartoffelbeet fallen letzteres vor allem dann nicht, wenn Sie sie einige Wochen vor dem Legen zwischen den Augen geteilt haben sollten, denn dann wachsen noch viel mehr daraus, und das darf nicht geschehen. Schön dass so die alte Kartoffelsorten ihre Liebhaber finden können. Das könnte auch als gutes Beispiel dienen um andere Produkte zu verkaufen. Abgesehen davon gibt es dort in dem excellent aufgebautem Onlineshop alles mögliche durch Manufakturen hergestellte Qualitätswaren - diese haben allerdings auch ihren Preis.
Samstag, 25. November 2006
Pflanzen können entgegen der bisherigen Annahme offenbar Erfahrungen vererben. So stellte sich heraus, dass Pflanzen, die unter Stress standen eine erhöhte Mutationsrate besaßen. Dieser Mechanismus übertrug sich über mehrere Nachfolgegenerationen. Allerdings wird nicht die DNA verändert, sondern die Aktivität einzelner Gene.
Bewiesen wurde dieses Phänomen bei der Arabidopsis thaliana (Acker-Schmalwand). Die Natur hält für uns immer wieder Überaschungen bereit. Quelle: Lebendige Erde, Nature: Transgeneration memory of stress in plants
|
|
Kommentare