Die Artikel sollte jeder lesen, der glaubt die Pharmaindustrie ist an unserer Gesundheit etwas gelegen. Der wird hier eines besseren belehrt. Da werden Studien vernichtet, beschönigt, unterschlagen oder mehrfach gemacht, bis positive Ergebnisse vorliegen. Oder der Professor, der die Studie durchführt, bekommt die Finanzierung für eine andere Langzeitstudie zugesichert. Dass unter solchen Bedingungen nicht das herauskommt, was man erwarten würde kann mann sich leicht vorstellen. Desweiteren werden Mitarbeiter von Behörden umgarnt, auf Symposien in den Tropen eingeladen - also bestochen - damit die Zulassung bzw. die Preisverhandlung des Medikaments positiv ausfällt... Das ist der Normale Wahnsinn, den jeder Lobbyist als Aufgabe hat. Schön, dass jemand mal sein Gewissen erleichtern möchte und frei von der Leber berichtet.
Zum Weiterlesen empfehlen sich die Artikel in der Taz "ich habe Menschen bestochen" und "Ein Milliardengeschäft für den Pharmakonzern..." oder das Buch von John Rengen mit dem Titel: Rubio spuckt's aus. A Story from a Pharma-Insider. Bildquelle: commons.wikimedia.org