Greenpeace hat ohne Probleme illegale Pestizide einkaufen können. Nicht nur von einem Händler sondern von elf. Es ist also kein Einzelfall, sondern eher die Spitze des Eisbergs. Laut einer Anfrage der Grünen am 16. August 2006 gab die Bundesregierung an, dass "2005 bei ca. 30 Prozent der rund 3000
kontrollierten Pestizidhändler illegale Pestizide gefunden wurden.
Staatliche Verbote versagen, gesundheitliche Bedenken und medizinische Beweise dass die Substanzen sogar Krebserregend sind scheint da niemanden zu richtig zu interessieren. Solange das "Zeug" noch für wen auch immer produziert wird, wird es auch hierzulande wohl verkauft und verbraucht werden.
Das gute daran ist, dass sogar Lidl und Aldi nun ihre Lieferanten zur Pestizidminderung zwingen wollen - aus Angst vor Umsatzeinbußen.
Dass Pestizide auch für den Landwirt selbst schädlich sind, ist längst in einer Studie von Professor Alberto Ascherio von der Harvard-Universität nachgewiesen worden. So erhöht sich das Parkinson-Risiko um gut 70%.