Kurz gesagt: Dürreperioden in Deutschland, Wüsten in Spanien und eisfreie Alpen. Die Menschen haben es geschaffen: Die Zeitbombe tickt immer schneller.
Die meisten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist, lediglich das Ausmaß lässt sich noch beeinflussen. Keine der wissenschaftlichen Arbeiten lässt eine andere Ursache als die von Menschen durch Emissionen verursacht Erderwärmung zu!
Unterschiede weisen sie vor allem in den zukünftigen Schätzungen auf, wie schnell und wie stark der Klimawandel kommt. Ob nun bis 2100 es im Schnitt 3, 4, 5 oder 6 °C im Durchschnitt wärmer wird und ob der Meeresspiegel um 40 Zentimeter oder 3 Meter steigt ist eigentlich sekundär. Die endgültige Fassung wird im November 2007 vorgestellt.
Die Auswirkungen werden so oder so gravierend sein . An die sommerlichen Temperaturen um 40°C werden wir uns gewöhnen müssen. Leider leidet darunter auch die Landwirtschaft und somit unsere Nahrungsgrundlage. Teile der Südküsten Europas werden sich zu Wüstenregionen umbilden. Die Folgen kann sich jeder selber ausmalen. Alleine das zur Zeit schmelzende Grönlandeis würde das Meer um 7 Meter ansteigen lassen...
Die ökologische Modernisierung ist unausweichlich. Heute kann es noch passieren, dass es belächelt wird, doch schon in einigen Jahren wird das nicht mehr passieren. Der Mensch gewöhnt sich an alles was schleichend vonstatten geht, bis der Leidensdruck groß genug wird. Dann ist er bereit was zu ändern.
Noch ist die Haltung der deutschen Industrie und der Regierung spiegelt das wieder - kein Problem? Sie bemühen sich nicht, sie beschleunigen nichts. Wie lange noch?
Schätzungen gehen davon aus, dass Investitionen von ca. 1-2% des Bruttosozialproduktes den Klimawandel merklich aufhalten könnte. Investitionen in zukunftsträchtige Hightech: neue Techniken, Maschinen und Verfahren. Das würde auch der deutschen Industrie nutzen. Wenn das rechtzeitig erkannt wird, werden wir auch ökonomisch zu den Gewinnern gehören und würden gleichzeitig der Menschheit helfen.
Was Wissenschaftler jedoch beunruhigt sind immer neue Funde der so genannten selbst verstärkenden Klimaeffekte.
Bohrungen der letzten 800.000 Jahre wurden in der Concordiastation ausgewertet. Es gab zwar immer wieder abrupte Klimawechsel in Folge eines Anstiegs von Kohlendioxid in der Atmosphäre. Derzeit verläuft der CO2-Anstieg jedoch 60 mal schneller als jemals zuvor.
Zunehmend werden auch Krankheiten und Schädlinge wandern. Aus den Subtropen in Richtung unsere Breiten. Malariamücken im Rheintal, Tuberkulose und Aids durch Klimawanderungen usw...
Ein Wermutstropfen hat das ganze: Die Umwelt bekommt langsam ihren Wert zurück. In England fordert die Industrie von der Regierung die Verschärfung der Umweltgesetzte und die Münchner Rückversicherung hat eine eigene Abteilung für Klimaforschung gegründet und macht ebenfalls langsam Druck auf die Regierung...
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