Der Sohn des Kesa aus Kalamo kam zum Buddha und klagte: „Meister, jeder Priester und Mönch
preist mir seinen Glauben als den allein wahren an und verdammt den der anderen als falsch. Zweifel
quält mich, ich weiß nicht, auf wessen Worte ich hören soll."
Der Buddha antwortete:
„Deine Zweifel sind begründet, Sohn des Kesa. Höre meine Anweisung:
Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin: glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt und durch
viele Generationen auf uns gekommen sind; glaube nichts auf Grund von Gerüchten, oder weil die
Leute viel davon reden; glaube nicht, bloß weil man dir das geschriebene Zeugnis irgend eines alten
Weisen vorlegt; glaube nie etwas, weil Mutmaßungen dafür sprechen oder weil langjährige
Gewohnheit dich verleitet, es für wahr zu halten; glaube nichts auf die bloße Autorität deiner Lehrer
und Geistlichen hin.
Was nach eigener Erfahrung und Untersuchung mit deiner Vernunft übereinstimmt und zu deinem
eigenen Wohle und Heile wie zu dem aller anderen Wesen dient, das nimm als Wahrheit an und lebe
danach. (Anguttara Nikayo)
Als Wahrheitssucher kann ich dem absolut nichts hinzufügen 
Es sind viele tausend Jahre vergangen und immer noch gibt es unzählige, die behaupten sie alleine wüssten was richtig ist und alle anderen nicht. Schlimmer noch ist dass es viele (Interessengruppen) gibt, die uns sogar konditionieren, also unsere Leben mit Inhalt füllen. Zu wenig wird getan, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Wir schulen viel zu wenig unseren Geist, unsere Gedanken, unsere Empfindungen und den gesunden Menschenverstand, um der Wahrheit näher zu kommen. Dabei ist das was hinter dem Schleier ist so unglaublich. Das "selbst wollen" ohne weitere kreative Ausreden sollte unsere Leben bestimmen. Freiheit und Erkenntnis anstatt Sklave und Unwissenheit.