Es ist mir ein (eigentlich leider nicht) ein Rätsel, warum in der Politik keine Diskussion stattfindet, die in die Zukunft weist. Nichts deutet darauf hin, dass sich nur irgendeiner Gedanken macht. Ist es nicht an der Zeit? Wie im letzen Artikel schon beschrieben, herrscht das Prinzip "Mehr des Selben". Die kritische Diskussion, um die Ursachen und einen Weg hinaus findet in der Öffentlichkeit nicht statt. Das System wird nicht in Frage gestellt.
Die zu lösenden Herausforderungen in Stichworten:
- Vollbeschäftigung=jeder hat eine sinnvolle Beschäftigung
- welche Ökonomie (es gibt nicht nur Kapitalismus uns Sozialismus!)
- intakte Umwelt, Klima, Meere etc., in der jeder und jedes seinen Platz finden kann
- verträglicher Resourcenverbrauch
- Generationengerechtigkeit, Gleichwertigkeit, Menschenrechte
- Bildung und Bildungsgerechtigkeit
- Forschung und Innovation im Einklang mit den anderen Fragen
- Soziale Gerechtigkeit und somit auch die soziale Sicherheit
- notwendige politische Rahmenbedingungen
- das politische System
- Gesellschaft und Kultur
Ist es nicht an der Zeit zu fragen, in was für einer Welt wollen wir leben?
Und Diskussionen finden schon statt, aber halt nicht auf den Frontseiten der Massenmedien, sondern zwei, drei Stufen tiefer.
Theoretisch wäre eine 20- oder 30-Stunden-Woche bestimmt schon möglich. Wäre es nicht schön, viele eigene Ideen in der verbleibenden Zeit sinnvoll umsetzen zu können? Aber dafür müsste dann unser Wirtschaftssystem völlig neu ausgelegt werden. Und erzähl den großen Konzernen dann mal, dass ein ständiges Wirtschaftswachstum und damit eine sinnlose Verschwendung von Ressourcen nur des Konsumierens Willen nicht die richtige Lösung ist. Bei Nachhaltigkeit in diesem Sinne stellt's den Verantwortlichen aber sicherlich gleich die Haare auf