
Ein lächerlicher Betrag von 30 Milliarden Euro wären jährlich notwendig, um den Hunger weltweit in den Griff zu bekommen. Letztes Jahr, stieg der Anteil von Menschen, die nicht genug zu Essen haben im Welthungerindex 2008 von 848 auf 923 Millionen Menschen (historischer Höchststand!). Seit 1966 hat die UNO sich die Bekämpfung von Hunger und Armut auf die Fahnen geschrieben und das wie eine Gebetsmühle jährlich wiederholt.
1200 Milliarden Euro - wahrscheinlich noch mehr - wird in Rüstung investiert, tendenz steigend.
Über 1000 Milliarden Euro wurden für die Fehler der Superreichen ins Finanzsystem gesteckt - finanziert von allen. Aufwand: wenige Tage. Erklärung für das Schlamassel aus Sicht eines Fussballs: Man stelle sich ein Fussballspiel ohne Schiedsrichter und ohne Regeln vor. Mehr braucht man dazu nicht sagen. Jedem ist klar, dass das nicht gut gehen kann.
Die einzige Möglichkeit Menschen, oder beliebige Gruppierungen von Menschen zu beurteilen ist das was sie tun nicht nachdem was sie sagen. Daraus folgt ein vernichtends Urteil: Die gesamte Welt hat überhaupt kein interesse daran, die Lage der Armen zu verbessern, denn geben wir es doch zu: es sind lächerliche Beträge notwendig, um das Elend auf der gesamten Erde zu beenden. Außerdem profitieren zu viele Länder davon, dass andere arm sind. Arme Menschen und Länder lasen sich einfach besser ausbeuten. Das zweite Urteil: Politiker sorgen lediglich für den Machterhalt der Eliten und des Mamons, also der Umverteilung von Arm nach Reich. Die meisten werden wahr scheinlich jetzt erstmal protestieren (ich greife damit ja ihr Weltbild an), doch leider sollten genau diese einmal näher darüber nachdenken, ob sie sich nicht selber belügen.