Die Bevormundung der Patienten ist wieder auf dem Vormarsch. Diesmal geht es um eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs. Mehrere Bundesländer wollen die Impfung flächendeckend in Schulen durchsetzten. Der Impfstoff wird erst seit ein paar Monaten von manchen Krankenkassen bezahlt und sogar mit Werbung im Fehrnsehen versehen. Sicher ist, dass bei dieser Art von Krebs das humane Papillomvirus zu 90% nachgewiesen wird.
Nur ob ein Mensch sich den Errungenschaften der Medizin aussetzen möchte oder nicht, muss er selber entscheiden. Der Staat hat seine Aufgabe wahrzunehmen seine Bürger differenziert und neutral zu informieren. Gefahren einer Impfung werden immer noch runtergespielt - auf Kosten der Menschen und für den Umsatz der Pharmaindustrie.
Dazu ein paar Fakten:
- 80% der Männer und Frauen tragen das Virus in sich - ohne klinische Auffälligkeiten
- Die ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut gibt höchstens Empfehlungen ab
- Es gibt in Deutschland keine Impfpflicht
- Sogar Schulmediziner raten von voreiligen Schlüssen der Impfung ab
- Langzeitfolgen sind noch gar nicht untersucht
- Die Krebsart ist "nur" auf zehnter Stelle der Krebsbefunde
- Sicher ist nur, dass bei bösartigen Tumoren auch bei 90% dann der HPV-Virus gefunden wird
- ob die Impfung langfristig überhaupt schützt ist nicht nachgewiesen
- es seien nur typische Impfreaktionen bekannt
- in den USA seien jedoch auch Fehlgeburten und Missbildungen bekannt geworden
Nun zu guter letzt könnte es einen Zusammenhang zwischen den wegen fatalen Nebenwirkungen vom Markt genommenen Schmerzmittel Vioxx von Merck&Co geben. Die daraus folgenden Umsatzeinbußen waren und sind schmerzlich. Nun könnte es sein, dass genau dies Auszugleichen versucht wird, ohne dass Langzeitstudien überhaupt angedacht bzw. ausgewertet worden sind? Wird hier aus Profitgier ein groß angelegter Freilandversuch mit Kindern stattfinden? In den USA, Italien und Großbritannien ist das bereits geplant. Eine einzelne Dreifachimpfung kostet knapp 350 Euro
Durch regelmäßige Krebsvorsorge und rechtzeitiges Erkennen ist eine Heilungschance von ca. 100% in Aussicht. Mit deutlich weniger Risiken. Schade dass diese Risiken so kleingeredet werden, dass Impfschäden immer noch nahezu verheimlicht werden. Doch wer einmal ein wenig recherchiert, mal Sonderschullehrer spricht oder sogar Betroffene kennt, denkt darüber anders...
Zum Weiterlesen: Impfung gegen Gebärmutterkrebs - Taz vom 9.8.2007, Gardasil®-Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs gefährlich?, Individuelle Impfentscheidung.de, Impf-Info.de
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Papillomavirus_capsid.png
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