Wie in einer Pressemitteilung von SÜDWIND Institut für Ökonomie und Ökumene zu lesen ist, haben die Billigklamotten bei Aldi. Die erbärmlichen Zustände in den Produktionshallen, wo Menschen wie Sklaven gehalten werden führen dazu, dass auf der anderen Seite die Brüder Karl und Theo Albrecht ein Vermögen von über 30 Milliarden aufbauen konnten.
Warum das so funktioniert ist ist in den drei Kurzfilmen von Wie funktioniert Geld zu sehen.
Kurze Beschreibung der Arbeitsbedingungen oder warum das hier so billig zu kaufen ist:
Die meisten haben eine 7-Tage-Woche. Gearbeitet wird in der Regel von morgens 8 bis abends um 21 Uhr. So kommen viele Frauen auf eine 336 Arbeitsstunden im Monat mehr als doppelt so viel wie hier. Oft leben die Frauen neben der Fabrik. An Freizeit oder Familienleben ist da nicht zu denken. Kündigen ist fast nicht drin, da man dazu die Erlaubnis des Arbeitgebers benötigt und noch zusätzlich Lohnverzicht üben muss. Der Lohn wird Monate zu spät ausgezahlt, sodass weiterer Druck zum durchhalten aufgebaut wird. Und Schulen bekommen Prämien, wenn sie Minderjährige vermitteln. Erlaubt ist das zwar laut Gesetzen nicht, doch die Realität scheint sich dafür nicht zu interessieren, genauso wenig wie die Käufer. Schöne neue Welt.
Download der vollständigen Studie: http://www.suedwind-institut.de/downloads/ALDI-Broschuere_dl.pdf
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