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Freitag, 29. September 2006
 Solidarische Ökonomie in Bewegung! Weltweit entwickeln sich mit rasanter Geschwindigkeit Projekte einer anderen Ökonomie. In Lateinamerika, Asien und Afrika, aber auch in Europa suchen immer mehr Menschen nach wirtschaftlichen Alternativen. Gleichzeitig wächst die internationale globalisierungskritische Bewegung mit ihren politischen Forderungen. Diese Bewegung verbindet sich in einigen Ländern zunehmend mit der Solidarischen Ökonomie. Auch in Deutschland gibt es einen großen Wirtschaftssektor Solidarischer Ökonomie, der sehr unterschiedliche Formen von Betrieben und Projekten umfasst, z.B. alte und neue Genossenschaften, selbstverwaltete Betriebe, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Wohn- und Gemeinschaftsprojekte, Tauschringe, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairen Handel, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Frauenprojekte, Initiativen für offenen Zugang zu Wissen und andere Formen wirtschaftlicher Selbsthilfe. Die Zeit ist reif für einen Kongress, der diesen Wirtschaftssektor öffentlich darstellt und politische Fragen Solidarischer Ökonomie diskutiert; für einen Kongress, der Mut macht zu solidarischem ökonomischen Handeln, die vielfältigen Akteure zusammen bringt und einen Raum bietet für die Diskussion offener und kontroverser Fragen. |
...steht schon auf der Startseite. Ist auf jedenfalls sehr interessant, nicht teuer und ich bin vielleicht da und werde anschließend berichten. Hier durchlesen, anmelden usw: http://www.solidarische-oekonomie.de
Freitag, 22. September 2006
Gleich zwei Internetadressen beschäftigen sich mit besonders sparsamen Haushaltsgeräten: spargeraete.de und ecotopten.de. Spargeräte vom Niedrig-Energie-Institut in Dortmund beschränkt sich nur auf Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Waschtrockner, Wäschetrockner und Spülmaschinen. Ecotopten vom Öko-Institut in Freiburg geht da noch deutlich weiter im Informationsangebot. Hier findet man zusätlich auch noch reichlich Informationen zu Heizsystemen (Gas-Brennwert- heizungen, olzpelletsheizungen), Energiesparlampen, Mobilität (Pkw, Car-Sharing, Fahrräder), Essen-Trinken, Kleidung, Bildschirme, PC (PC, Notbooks, Drucker: gelpant für November 2006), Fernseher, woher den Strom beziehen und zuguter letzt wie man sein Geld mit ruhigen Gewissen anlegen kann.
Bei jeder Neuanschaffung kann man sich jetzt leicht informieren - einfacher geht es nicht mehr. Jeder Verbraucher hat die Möglichkeit seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Natur bei jeder Kaufentscheidung wahrzunehmen und seinen Beitrag zu leisten!
Montag, 18. September 2006
Viele belächeln es nur aus Unwissenheit. Warum sollte man es trotzdem tun?
Der Natur Respekt gegenüber bringen! Für Menschen vergangener Kulturen war dies eine Selbstverständlichkeit. Die Dankbarkeit für die Hilfe und eine Entschuldigung dafür, wenn man ihnen zu nahe tritt sollte aus meiner Sicht selbstverständlich sein. Durch diese Gespräche mit den Pflanzen kommt man in den Einklang mit der Natur. Sie bekommt wieder den Wert zurück den sie schon immer hatte und immer haben wird. Es gibt keine Regeln, wie diese Gespräche geführt werden sollen, das einzig wichtige ist, dass es von Herzen kommt. Wenn nicht, kann man es sich sparen. Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele: Wärend dem Aussäen erzählt man den Samen, dass die Zeit reif ist zu wachsen. Beim Umpflanzen erklärt man den Pflanzen was man vor hat und warum das für sie gut ist. Pflanzen (Blumen, Gemüse sowie auch Unkraut), die auf den Kompost wandern, dankt man für die Freude, die man mit ihnen hatte und dass sie in anderer Form wieder auf die Beete zurückkehren werden. Beim Ausbringen von Dünger, Spritzmitteln oder Präparaten erklärt man, dass es den Pflanzen gut tun wird. Versuche haben gezeigt, dass der Ertrag durch das Sprechen mit Pflanzen signifikant höher liegt. Von bis zu 20% bei Tomaten wird berichtet. In dem Buch "Das geheime Leben der Pflanzen" beschreiben Peter Tompkins, Christopher Bird viele Versuche, die eindeutig belegen, dass die Pflanze mehr ist als unser mechanistisches Weltbild hergibt. Sie sind wie Menschen fühlende Wesen, mit einer zerbrechlichen Seele und mit gleichen Reaktionen nur nicht mit den gleichen Möglichkeiten. Ein Versuch ist es jedenfalls Wert oder?
Mittwoch, 13. September 2006
Kaum eine Woche vergeht ohne neue Funde von kontaminiertem Reis durch die Sorte LL601 (Liberty Link - Resistenz gegen Unkrautvernichtungsmittel Basta von Bayer). Und nur weil Bayer selber den Labors Vergleichsproben und Technik dazu lieferte - Monate, wenn nicht Jahre verspätet. Das zuständige US-Ministerium ließ dann wieder Monate verstreichen, bis sie den Rest der Welt informierte. Man kann davon ausgehen, dass es nur die Spitze eines globalen Eisberges ist. Es ist immer noch völlig unklar (jedenfalls in der Öffentlichkeit) wie überhaupt diese Verunreinigungen zustande kommen konnte. Für die Zukunft ist das Problem nicht aus der Welt. Niemand weiß wie es mit den für pharmazeutische Zwecke veränderten Pflanzen durchgeführten Freilandversuchen aussieht. In den USA werden solche Versuche großzügig genehmigt (ca. 50.000 bisher durchgeführt). Die Labors finden nur das, wonach man sucht und erschwerend kommt hinzu, dass sie oft nicht über taugliche Testverfahren verfügen. Nun versucht man durch einen Trick den Schaden zu begrenzen. Man möchte die illegale GV-Reissorte einfach zulassen. Mittlerweile hat sogar der Generalinspekteur des US-Landwirtschaftsministerium zugegeben, dass Verordnungen, Methoden und Verfahren aktuell nicht ausreichen für eine sichere Einführung der Agro-Biotechnologie. Das war wohl leider nur ein kurzer Lichtblick, denn Konsequenzen daraus sind bis heute ausgeblieben... Es wird immer deutlicher, dass es keine Koexistenz geben kann. Was da gerade passiert ist massenhaftes unkontrolliertes Freisetzten von Erbgut, wo es nichts verloren hat. Ist erst mal alles durchkontaminiert, ist es wahrscheinlich zu spät. Und als Verbraucher bin ich der Dumme, denn die Wahlfreiheit wird mir genommen. Warum ist die Profitgier weniger Konzerne, mit extrem wenigen Arbeitsplätzen der Politik so viel mehr Wert, als z.B. die arbeitsplatzschaffende ökologische Landwirtschaft?
Dienstag, 5. September 2006
Die Kraft der Gegenwart - Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen
Der Titel des Buches beschreibt in aller Kürze genau den Inhalt. In den Texten wird deutlich in welcher unglücklichen Art und Weise wir unser Leben leben. Das Jetzt bzw. die Hingabe an die Gegenwart ist der Schlüssel zum inneren Frieden und spielt trotzdem meistens keine Rolle - außer in der zumeist vergessenen Kindheit. Die Einzige Hürde, die es zu nehmen gilt, ist Frieden mit dem Verstand und dem Ego zu schließen und zu erkennen, dass diese nicht Teile von uns sind. Das Resultat? Keine Probleme, denn diese sind immer vom Ego und dem Verstand gemacht. Diese verstricken sich in Wenns und Abers die entweder in der Vergangenheit lagen oder sich in der Zukunft befinden. Du wirst wesentlich aufmerksamer und wacher, als wenn du mit deinem Verstand identifiziert bist - ein Zustand reiner Bewusstheit. Auch ändert sich der Umgang in Beziehungen. Die meisten menschlichen Beziehungen bestehen hauptsächlich aus gemeinsamen Verstandesaktivitäten, nicht aus menschlichen Wesen, die miteinander kommunizieren. Das Zulassen von selbst schlimmen Ereignissen, bringt dich jenseits des Verstandes mit all seinen Abwehrhaltungen, aus denen die Polaritäten von negativ und positiv entstehen. Dies ist die Vereinfachung von Vergebung in der Gegenwart. Die meisten schlechten Dinge im Leben passieren aufgrund der Unbewusstheit, sind selbst erschaffen oder eher Ego-erschaffen. Das Ego ist der unbeaufsichtigte Verstand, der dein Leben bestimmt, wenn du als beobachtendes Bewusstsein oder Zeuge nicht präsent bist. Im letzten Kapitel wird die Bedeutung von Hingabe erläutert. Hingabe ist die einfache und zugleich tiefe Weisheit, dich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen statt dich ihm zu widersetzen. Den Widerstand (Verstand) durch mentales Urteilen und emotionale Negativität, die das was ist verneinen, lässt man hinter sich. Das Buch hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich kann es nur jedem, der ein wenig Anspruch an sich selber hat und sich selber weiterentwickeln möchte, wärmstens ans Herz legen es zu lesen und sich den Inhalt bewusst zu werden.
In Bayern werden über 100 Tonnen altes ranziges Fleisch sichergestellt - zufällig. Warum das überhaupt möglich ist? Anhand des BSE-Skandal kann man es verdeutlichen: Die Konsumenten stiegen vom qualitativ hochwertigeren Rind-, Kalb- oder Lammfleisch auf minderwertige Wurstprodukte aus Schlachtabfällen von Schwein und Geflügel um. Ähnlich verhält es sich beim Fisch. Bei ganzen unverarbeiteten Stücken weiß man am ehesten was man bekommt. Schließlich wurde der Mensch über die Jahrtausende mit sensorischen Fähigkeiten ausgestattet, die auch heute noch funktionieren. Doch die deutschen Verbraucher lieben ihre Fertigprodukte. Ein Großteil des Fleisches war in einem nicht genehmigten Kühlhaus untergebracht. Ein anonymer Zeuge bestätigt, dass schon vor 20 Jahren Fleisch umetikettiert wurde, um es weiter zu verkaufen. Politik: 1. Bayerns Verbraucherschutzminister Werner Schnappauf (CSU) hat aus den vergangenen Fleischskandalen keinerlei Konsequenzen gezogen. Und wieder wird versprochen (reaktiv) mit aller Härte und Konsequenz gegen die Verursacher vorzugehen.
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Montag, 4. September 2006
Nachdem das Internet Informationen meist kostenlos vorhält, hat Google den viel älteren Wissenschatz angefangen zu indizieren. Google bringt dazu einen passenden neuen Dienst heraus: http://books.google.de.
Ich bezeichne es als nächsten Sprung in der Wissensgesellschaft, weil Informationen alter Bücher nicht mehr hinter Glasvitrienen und nicht unzugänglich aufbewahrt werden oder nicht mehr mangels Nachfrage aufgelegt werden, sondern einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen - hoffen wir, dass es auch so bleibt. Die Bücher sind textuell durchsuchbar, teilweise als eingescanntes PDF als komplettes Buch herrunterladbar. Auch ist der deutschsprachige Umfang schon beträchtlich. In Zukunft sind vielleicht alle Bücher, die keinen Urheberrecht mehr unterlegen verfügbar. Natürlich verdient Google wahrscheinlich kräftig mit, denn für jedes Buch was darüber verkauft wird gibt es Provisionen und passend geschaltete Werbung.
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