Eigentlich wollte ich kurz nach dem Schreiben der Zusammenfassung von Der Zauber von Findhorn diesen Text verfassen, doch aus irgendwelchen Gründen hat es nicht geklappt. Nun wurde ich wieder durch Michas Elfen in den Stauden. daran erinnert...
In dem erstgenannten Text handelt es sich um verschiedene Welten, die hier auf der Erde interagieren. Da gibt es allerlei Wesenheiten, die wir heute maximal in unserem Unterbewusstsein ein Plätzchen in Märchen gelassen haben - wenn sie Glück haben. Meist sind sie aber ganz vergessen oder grundweg durch Ablehnung ganz und gar verdrängt.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte und so durch die Natur gelaufen bin, war ich betroffen, wie wir die Welt wahrnehmen. Da gibt es keine Lebendigkeit mehr, sie ist absolut Tod - tot traurig. Unser westliches Bewusstsein ist kulturhistorisch durch mehr als 1000 Jahre unreflektierte religiöse Vorgaben geprägt, die uns den größten Teil unserer Naturverbundenheit geraubt hat. Danach kamen 400 Jahre Wissenschaften, die unsere Wahrnehmung diesbezüglich gänzlich erlöschen hat lassen. Nun ist alles bis ins kleinste geteilt, untersucht und mit Namen versehen. Doch um welche Wirklichkeit handelt es sich dabei? Ist es die wirkliche Wirklichkeit? Gibt es diese überhaupt? Nicht erst seit Watzlawick - als bekannten Vertreter der Konstruktivisten - wird daran gezweifelt. Komischer Weise dringen die letzten 80 Jahre Wissenschaften nicht ins kulturelle Bewußtsein. Viele der Quantenphysiker haben erkannt, dass wir Theorien bilden und dann der Natur zuscheiben und sie aber nicht wirklich so ist. Viele Wissenschaftliche Erkenntisse haben Jahre oder Jahrzehnte gedauert, bis sie anerkannt wurden - nur weil sie gerade nicht ins Bild passten. Und kann man das Ganze überhaupt erfassen, wenn man sich mit den Teilen beschäftigt? Beim Wasser wäre das unmöglich, untersuchte man Sauerstoff und Wasserstoff getrennt. Und um wie viel komplexer ist die Natur?
Zurück zu den Elfen, Engeln, Gnomen, Feen, Devas, Pan und all die anderen Naturgeister. Welchen Grund gibt es, ihre Existenz nicht anzunehmen? Nur weil die Wissenschaften, die lediglich auf der materiellen Ebene sich bewegt uns glaubhaft versuchen zu versichern, dass sie kein Instrumentarium dafür hat und darum kann es sowas auch nicht geben? Was ist mit den anderen Wesensgliedern? Weiß nicht jedes Kind, dass der Mensch aus drei Teilen besteht? Aus Körper, Seele und Geist?
Geht doch einfach mal durch die Natur mit völliger Hingabe. Unbefangen, völlig offen und einfach einmal vergessen was man weiß - einfach nur wahrnehmen. Versucht euch vorzustellen das sie völlig belebt ist mit all den Wesen. Wie anders nimmt man plötzlich, in einem solchen Zustand einen Baum wahr, der vorher nur ein Kohlenstoffgerüst war, der Photosynthese betreibt und Wasser, Nährstoffe durch Osmose durch die Wurzeln aufnimmt. Er wirkt plötzlich ganz anders und welche Empfindungen erfährt man in sich selbst? Wie ändert sich die eigene Wahrnehmung und das Denken? Könnte diese von uns angenommene Nichtexistenz lediglich darauf beruhen, dass wir dafür keinen Platz in unserer selbst konstruierten Wirklichkeit vorgesehen haben? Wie gefällt uns die Welt besser?