Vor ein paar Tagen aufgenommenes Bild. Es zeigt um diese Jahreszeit einen typischen konventionellen Kartoffelacker. Das Kartoffelkraut ist mit Pestiziden totgespritzt! Das ist unser normaler Umgang mit der Schöpfung.
Der Grund liegt in der Verantwortung der Verbraucher: Der Verbraucher greift zu den billigsten Kartoffeln und damit treibt er die Landwirte in die Abwärtsspirale der Wirtschaftlichkeit. Da Zeit Geld ist, wird einfach drüber gefahren und das Kraut, anstatt abgeschlegelt wie im Biolandbau üblich, mit großer Schlagkraft einfach gespritzt.
Für alle, die sich immer noch keine Biokartoffeln kaufen wollen, wünsche ich jetzt besonders guten Appetit...
(Ich bin nicht sicher, ob der Link länger gültig ist)
Ansonsten vergammelt jedes Kartoffelkraut von alleine, wenn die Knollen reif sind.
Ich kann mir nicht vorstellen, das jemand extra etwas abtötet, was ja auch mit Kosten verbunden ist, was sowieso von alleine abstirbt.
Nur mal so zum Nachdenken...
Es ist aber auch im konventionellen Anbau normal, dass das Kraut sterben muss, um die Knollen auf die Ernte- bzw. Lagerfähigkeit einzustimmen. Dies hat etwas mit der Schalenfestigkeit zu tun.
Verfaulte durch Phytophtora geplagte Bestände sehen anders aus. Hier sind alle Organe einfach nur braun verfärbt und vertrocknet.