Auf
Oekolandbau.de ist ein Artikel über "
Landbau ohne Distelbekämpfung" erschienen. Hierin wird wieder mal klar, dass es völlig unnötig ist Herbizide einzusetzen, vorausgesetzt man macht es der Natur gleich. Diese ist immer bestrebt ein Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Nur erkennen wir meistens dies nicht als den perfekten Zustand an, da unser Verstand unzureichend ist.
Bewiesen hat es vor allem der Biobauer Ernst Weber. Er schafft es durch die angewendete Methode (zweimal jährlich: Stoppelhobel, max. 12cm Arbeitstiefe) seine Flächen relativ unkrautfei zu halten. Der wichtigste Partner auf dem Acker ist und bleibt der Regenwurm. Ein gesunder "gut krümelnder" Boden ist ohne ihn nicht möglich.
Die Distel stört niemanden, solange man ihre Ruheformen im Boden schlummern lässt.
Doch wehe, diese unterirdischen Ausläufer werden durch tiefes Umgraben
oder Pflügen geweckt: Sofort treiben sie neue Pflanzen, und die
Distelplage hat begonnen. Bei jeder Bearbeitung kommen mehr...
Was kann ich also tun? Die Natur genau beobachten und ihr es gleich machen. Nicht umgraben oder pflügen, wenn gerade die Aktivität der Regenwürmer am höchsten ist. Den Boden möglichst natürlich bedeckt lassen oder mulchen, sonst verhungert er und kann seine wertvolle Arbeit nicht tun.