Wer als Journalist über Gesundheitsschäden durch Mobilfunk berichten will, erlebt merkwürdige Dinge. Von umgeschriebenen Artikeln, Sendetermin-Problemen und gekippten Enthüllungsstorys.
In einem Artikel auf message-online.com wird detailliert beschrieben wie die offensichtlichen Gefahren in den Medien verschleiert werden. Auch Argumente werden unter den Tisch gekehrt.
Dubiose Grenzwerte: So hat Deutschland einer der höchsten Grenzwerte weltweit. So empfiehlt die Wissenschaftsdirektion des EU-Parlaments 100 Mikrowatt pro Quadratmeter. Deutschland hat 10 Millionen Mikrowatt!
Redaktionen haben kein Interesse: Die Werbebudgets versprechen jedes Jahr zwischen 600 und 800 Millionen Euro. Auch werden Sendestandorte von Rundfunksendern mitbenutzt, natürlich gegen Bezahlung. Dass da kein kritischer Journalismus möglich ist, kann man sich leicht ausmalen.
Versicherungsbranche: So haben Versicherungsunternehmen in ihren Policen für Handyhersteller und
Mobilfunk-Netzbetreiber die Versicherung der Risiken von Elektrosmog
wegen der »nicht einschätzbaren Gesundheitsgefahren« ausgeschlossen (SZ
28.1.2004).
In den unten angegebenen Quellen sind etliche Gefahren aufgezeigt oder auch nicht. Aus meiner Sicht ist es jedoch nicht möglich sich ein klares Bild zu verschaffen. Dass die Handystrahlung Wirkungen hat ist unbestritten. Vielleicht denkt man einfach nur mal darüber nach, ob man so viel damit telefonieren muss und ob es so wichtig ist, dass das Teil nachts an sein muss. Vielleicht schlafen sie dann wieder besser wenn es ausgeschaltet ist?
Zum Weiterlesen: