Was schon lange vermutet wird, ist nun durch eine Studie von
Greenpeace bestätigt: Die Koexistenz zwischen GVO's (Gentechnisch veränderte Organismen) und "konventionellem" Anbau ist nicht möglich. Bis über 12% Kontamination fand man bei Mais eines Biobauern vor, dieser war eigentlich als Biohühnerfutter vorgesehen. Er verbrannte lieber seine Ernte, als dass er sie als konventionelle Ware verkaufte.
Man könnte es auch anders formulieren: Das Experiment mit freigesetzten Genmanipulierten Pflanzen ist schon lange gescheitert. Die Technologiefolgen sind nicht kalkulierbar.
Ich habe für den letzten Winter etwas mehr Eiweißfutter für die Hühner gebraucht, denn normalerweise suchen sie sich selbstständig ihr Zusatzfutter img Gelände. Doch die Aufstallungsverordnung ließ uns da nicht mitmachen. Konventionelles Hühnerfutter (Legemehl) auf Basis von Sojaschrot gibt es nicht mehr ohne genmanipuliertem Soja. Das auf Kontamination kontrollierte Soja ist zu teuer - der Verbraucher würde es nicht bezahlen. Das sollte nur mal verdeutlichen, was auf einen zukommen kann, falls nicht langsam die Notbremse gezogen wird. Wir haben dann bei
Reudink bestellt.
Die ausführliche Studie kann hier runtergeladen werden:
Studie zur Koexistenz
Hoffenlich nimmt auch die Politik langsam aber sicher Kenntnis von den Tatsachen.