Zitate von Rudolf SteinerWer sich der Idee nicht erlebend gegenüberstellen kann, gerät unter ihre Knechtschaft.
Alle Erkenntnis beginnt mit dem Staunen, und nur wer von dem Staunen, von dem Verwundern ausgeht, ist auf dem Wege zur richtigen Erkenntnis.
Frei ist nur der MenschVon der Urschuld des MenschenDer Schlaf, ein Bild für den TodWer nur Eindruck nach Eindruck genießen willDenn die Seele ist männlich und weiblich zugleichAm Anfang war der Geist
Interesselosigkeit, krassester Egoismus ist es, wenn die Menschen kein Interesse haben an der Welt. Interesse an allem Sein haben, das ist Menschenpflicht.
Es ist viel wichtiger, daß man die moralische Bedeutung des Interesses ins Auge faßt, als daß man sich hingibt an tausend und abertausend schöne, wenn auch vielleicht nur scheinheilige, kleinliche Moralgrundsätze.
Es hieße seine Menschheit verleugnen und die Götter betrügen, wollte man nicht nach Weisheit streben. Jeder Tag und jede Stunde des Jahres ist gut angewendet, wo wir uns klar werden, daß es unsere Menschheitspflicht ist, nach Weisheit zu streben.
Erstaunen und Erkenntnistrieb einerseits und Gewissen andererseits, sie sind lebendige Zeichen der geistigen Welt. ... Die eigentlich höhere Entwicklung der Seele beginnt dann erst, wenn man sich über die kleinste Blume, über das kleinste Blumenblatt, über das unscheinbarste Käferchen oder Würmchen so wundern kann wie über die größten kosmischen Vorgänge.
Immer mehr und mehr wird man erkennen, daß der Impuls des Interesses ein ganz besonders goldener Impuls in moralischem Sinne ist. ... Nicht durch Predigten von allgemeiner Menschenliebe können wir vorwärts kommen, sondern dadurch, daß wir unsere Interessen immer weiter und weiter treiben, so daß wir es immer mehr dazu bringen, uns für Seelen mit den verschiedensten Temperamenten, mit den verschiedensten Charakteranlagen, Rasseneigentümlichkeiten, Nationaleigentümlichkeiten, mit den verschiedensten religiösen und philosophischen Bekenntnissen zu interessieren und ihnen Verständnis entgegenzubringen. ... Stumpfsinn und Interesselosigkeit an der Welt sind im höchsten Grade moralische Übel.
Die Mehrzahl der Menschen beschäftigt sich ja überhaupt nicht mit etwas, was eine befruchtende Kraft hat. All das Zeug, was heute durch die gebräuchliche Literatur geht, hat für die Seelen keine befruchtende Kraft.
In kaum einem Zeitalter hat es so viele Menschen gegeben, welche in so angenehmen äußeren Verhältnissen leben, aber mit öden, unbeschäftigten Seelen einhergehen, wie es heute der Fall ist. Diese Menschen eilen daher von Sensation zu Sensation.
Das Schöne bewundern, das Wahre behüten, das Edle verehren, das Gute beschließen.
Es handelt sich bei der Auffindung von geisteswissenschaftlichen Methoden auch für die Landwirtschaft darum, die Natur und die Wirkung des Geistes in der Natur im Großen anzuschauen...
Willst du das eigene Wesen erkennen,
Sieh dich in der Welt nach allen Seiten um,
Willst du die Welt wahrhaft durchschauen,
Blick in die Tiefen der eigenen Seele.
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