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Die Pflanzenwelt im Biogarten

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Kürbis (Cucurbita pepo L., Cucurbita maxima, Cucurbita moschata)

Pflanzenfamilie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Typ: Fruchtpflanze
Planetenkonstellation: Frucht
Nährstoffbedarf: Starkzehrer
Boden: 6 pH
Kulturdauer: 150 Tage
Günstige Vorkultur: Spinat
Mischkultur günstig mit: Stangenbohne, Zuckermais
Anzuchtdauer: 4 Wochen
Keimtemperatur: 12 °C
Saattiefe: 3 cm
Planzabstand: 150-200x200 cm

Aussaat - Pflanzung - Ernte

Jan. Feb. Mär. Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.

Aussaat - Anzucht
Pflanzung - Freiland
Erntezeit

Allgemeines

Natürlich vorkommende Kürbisse enthalten Bitterstoffe, die Cucurbitacine (tetracyclische Triterpene). Im schlimmsten Fall treten durch die Reizung der Schleimhäute Übelkeit und Erbrechen auf. Diese rufen einen extrem bitteren Geschmack hervor, der leicht zu erkennen ist. Das Gute daren ist also, dass man sich auf den eigenen Geschmacksinn verlassen kann - dafür ist er ja da! Diese Substanzen sind aus den Speisesorten der Kürbisse, Zuchini, Gurken und Melonden herausgezüchtet worden. Zierkürbisse enthalten diese jedoch sehr häufig (noch).

Roh gekostet, darf die Frucht also nie bitter schmecken.

Vermehrung

Kürbisse sind Fremdbefruchter. Dies bedeutet, dass über weite Entfernungen ungewollte (Ein-)Kreuzungen entstehen (Sortenvermischung und Bitterstoffe). Am Aussehen sind diese nicht immer zu erkennen (Geschmackstest!). Es gibt drei Arten von Kürbissen/Zuchinis, die sich untereinander nicht kreuzen:

  • Cucurbita pepo (Markkürbisse): Zierkürbisse, Zuchinis, Rondinis, Ufo-Kürbisse
  • Cucurbita maxima (Riesenkürbisse): Gelber Zentner, Rouge vif d'Etampes, Turban, Blue Hubbart, Blue Banana, Hokkaido (grüner u. roter)
  • Cucurbita moschata: Butternut, Muscat de Provence

Saatgut gewinnt man am einfachsten, wenn man einen Kürbis kauft und darauf hofft, dass beim Anbau keine anderen Sorten weit und breit in der Nähe waren. Wenn man nur geringe Mengen braucht, geht man so vor: Man sucht sich eine oder mehrere schöne gesund aussehende Pflanzen. Der Blütenstaub einer männlichen Blüte wird über mehrere Tage mittels Pinsel auf eine weibliche Blüte übertragen und diese in der Blütezeit verschlossen gehalten (mit einem Tuch oder ähnlichem). Männliche Blüten unterscheiden sich leicht von weiblichen. Diese habe keinen fruchtähnliche Verdickung zwischen Stiel und Blüte. Den wertvollen Kürbis kennzeichnen. Und möglichst gut ausreifen lassen.


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